Donnerstag, 31. Dezember 2009

Brauseboys Backstage


Gleich zweimal treten wir heute im Kookaburra mit unserem Jahresrückblick an, dann rutscht das Jahr endgültig ins nächste. An dieser Stelle wünschen wir allen unseren Zuschauern, Hörern und Lesern das Allerschönste zum neuen Jahr und bedanken uns für die Treue und Unterstützung mit einem Blick in den geheimen Backstagebereich.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Auf Nimmerwiedersehen S-Bahn

Das Jahr rollt unaufhaltsam seinem Ende zu. Ab 29.12. zelebrieren wir daher wieder unseren Jahresrückblick, diesmal "Auf Nimmerwiedersehen 2009" - Ganz großes Lesekino.

Hier das frisch fertiggestellte Promovideo:



Ein Jahr rollt seinem Ende zu! Ein Jahr so vollgestopft mit Ereignissen wie eine Berliner S-Bahn im Herbst. Während auf Deubel komm raus abgewrackt wurde - Altautos, Altaktien, alte Tante SPD, alles kam rein in die große gnädige Schrottpresse der Geschichte -, wrackte sich die Berliner S-Bahn gleich selbst ab. Stillstand und Gedränge im Zug. Dazu Seuchengefahr in der Hauptstadt! Die Schweinegrippewelle rollt, Kündigungs- und Westerwelle grassieren, Pro Reli wurde erfolgreich eingedämmt. Doch schon gegen Merkel war kein Kraut gewachsen, im August infizierten sich tausende Berliner mit Leichtathletik, und Jahrestage wurden gefeiert, bis der Arzt kam.

Termine:

29./30.12.09 - 20.30 Uhr
31.12.09 – 19.30 Uhr (Ausverkauft) / Zusatzshow - 16 Uhr
1./2.1.10 – 20.30 Uhr
6. bis 9.1.10 – 20.30 Uhr

Comedy-Club Kookaburra
(Schönhauser Alle 184, U2 Rosa-Luxemburg-Platz)
Vorbestellen unter: 030 / 48 62 31 86
http://comedyclub.de

Dienstag, 22. Dezember 2009

Heiligabend mit den Brauseboys



Was ich mache, wenn ich nicht den Newsletter schreibe

1.) Eine Strichliste anlegen, wie oft ich das Wort Blitzeis im Radio höre. Überlegen, wie ich mit den Varianten "Blitzendes Eis", "Blitzkrieg", "Blitzer" und "geblitzt wird" umgehen soll.
2.) Pfefferkörner kaufen und in die Pfeffermühle bis zum Rand einkullern lassen, dann eine Brötchenhälfte mit Kassler und Käse belegen und mit Pfefferschrot schwärzen. Mich am frischen Duft der zerrissenen Splitter berauschen.
3.) Aus dem Fenster sehen. Auf der verbliebenen Schneedecke im Hof ist ein Vogel herumgelaufen, offenbar von schwerer innerer Verwirrung betroffen hat er stundenlang in vielfältigen Kreisen sein verstörendes Schneegemälde gemalt.
4.) Zeitung lesen und über Kopenhagen informieren. Der sudanesische Sprecher und "Bremser" heißt Lumumba Stanislaus Di-Aping. Die Ladezeit der Facebook-Fanseite von Thorsten Schäfer-Gümbel ist enorm. Er sagt: "Dem Schneckentempo der Weltgemeinschaft müssen ambitionierte regionale Konzepte entgegengesetzt werden."
5.) Virtuelle Fische füttern.
6.) Virtuelle Fische "trainieren".
7.) Virtuelle Fische vermehren.
8.) Bachs Konzerte für Cembalo und Orchester auf den Plattenspieler legen, jemand im Prager Orchester 1973 spielt einen falschen Ton.
9.) Gebe einer bettelnden Katze eine Handvoll Käse-Rollis, den rollenden Spiel- und Fressspaß.
10.) Vielleicht noch etwas Weihnachtliches oder so einfallen lassen, das an das Ende der Liste "Was ich mache, wenn ich nicht den Newsletter schreibe" kommt, womit ich dann doch den wöchentlichen Newsletter geschrieben habe. Paradox.

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Donnerstag, 24.12. /22.30 Uhr (Einlaß: 22 Uhr)
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)

DAS BRAUSEBOYS-HOCHAMT
Die stimmungsvolle Holy-Late-Night-Vorleseshow mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann & Heiko Werning. Es ist Weihnacht im Wedding und wir öffnen nicht nur die Textmappen, sondern werfen einen bunten Strauß Geschenke ins Publikum. Niemand geht leer aus und Texte werden geboren und Wichtel lesen. Die Brauseboys bringen Licht ins La Luz. Der beste Ausklang für den Heiligabend. Halleluja!

Freitag, 18. Dezember 2009

Auf Nimmerwiedersehen 2009!

"Ja, wo habt Ihr denn dieses Bild gemacht?"

Es ist wieder soweit! Ein Jahr rollt seinem Ende zu! Ein Jahr so vollgestopft mit Ereignissen wie eine S-Bahn im August. Ein Abwrackjahr: Altautos, Altaktien, alte Tante SPD, alles kam rein in die große Schrottpresse der Zeitgeschichte. Die Berliner S-Bahn wrackte sich gleich selbst ab. Und dann noch die Seuchengefahr! Die Schweinegrippewelle rollt, Kündigungs- und Westerwelle grassieren, nur Pro Reli wurde erfolgreich eingedämmt. Doch schon gegen Merkel war kein Kraut gewachsen. Tausende Berliner infizierten sich mit Leichtathletik, und Jahrestage wurden gefeiert, bis der Arzt kam.

Wir Brauseboys stellen eine Waggonladung Erinnerungen auf den Prüfstand: Was bleibt und was gehört endgültig auf das Abstellgleis der Geschichte? - Frische Texte, herzerwärmendes Liedgut, Scharfsinn und absurde Multimedia-Präsentationen von und mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning.

Auf Nimmerwiedersehen 2009! - Die BRAUSEBOYS-Jahresbilanz

Termine (10 Vorstellungen):
29./30.12.09 - 20.30 Uhr
31.12.09 – 16 Uhr (Zusatzshow!) und 19.30 Uhr (ausverkauft!)
1./2.1.10 – 20.30 Uhr
6. bis 9.1.10 – 20.30 Uhr
Comedy-Club Kookaburra (Schönhauser Alle 184, U2 Rosa-Luxemburg-Platz)
Kartenreservierung (empfohlen): 030/48 62 31 86
Kartenpreise: 8-14€ (je nach Wochentag)

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Brauseboys am 17.12.: Über den Dächern

No Angels vor Weihnachten, das könnte man auch programmatisch verstehen. Bei all dem Weihnachtskitsch verliert man schnell den Überblick, aber in diesem Falle heißt es einfach, dass statt uns Brauseboys an diesem Donnerstag die No Angels auf unserer Bühne stehen werden. Man kann dort aber nur hin, wenn man Karten gewonnen hat und ich vermute, niemand aus der großen Runde der Blogleser hier hat welche gewonnen. Wenn doch, bieten wir allen Gewinnern einer No Angel Karte kostenlosen Eintritt zu unserer Veranstaltung an. Man soll uns nicht nachsagen lassen, wir kümmerten uns nicht um das Seelenheil unserer Zuschauer.
Natürlich lassen wir den Damen den Vortritt und nutzen einen anderen Raum des La Luz, das Magna Mata Tanzstudio schräg gegenüber. Man muß vom La Luz nur an der Polizeifiliale vorbei zur Ecke und den richtigen Aufgang finden. Da wird es aber auch eindeutige Pfeile geben und vielleicht wird ein Engelchen von einem Brauseboy verirrten Wanderern den Weg weisen. Das Magna Mata liegt ganz oben über den Dächern des Wedding, die von frischem Schnee bedeckt in der Zigarettenpause auf dem Balkon begutachtet werden können. Das ist ein Blick, ringsum die leuchtenden Häuserhüte.

Montag, 14. Dezember 2009

"Götter, Gurus und Gestörte" ...

... heißt eine schöne Geschichtensammlung, herausgegeben von den Kollegen Anselm Neft & Christian Bartel.

Auf diesen aktuellen Report zur spirituellen Lage der Nation weise ich nicht nur deshalb gerne hin, weil auch ein Beitrag von mir mit drin ist und ich das Büchlein zudem bei der Book-Release mit vorstellen darf, sondern auch, weil es wirklich ein Werk mit hohem Erleuchtungsfaktor ist.

BUCHPREMIERE
am Dienstag, dem 15. Dez. um 20 Uhr
in der
Theaterkapelle Friedrichshain
(Boxhagener Str. 99, 10245 Berlin Friedrichshain)
mit
Ahne, Christian Bartel, Florian Kalff, Anselm Neft,
Jochen Reinecke, Lea Streisand und Volker Surmann

Mit einem Klick aufs Cover gehts zu Amazon

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Alles in Ordnung (Brauseboys-Heimatabend am 10.12.)

Gestern hatte ich noch über die Geschichte mit dem Weisheitszahn gelacht und heute schwillt mir schon ein Buckel auf der Backe, Entzündung im Kiefer, eindeutig. Meine Gesichtssymmetrie ist völlig dahin und in Ermangelung anderer Kühlmittel muss ich mir eine kalte Bierflasche ans Gesicht halten. Für den Montag vereinbare ich einen Termin mit dem Hinweis auf Dringlichkeit, aber pünktlich nach den zwei Tagen ist von der ganzen Sache eigentlich nichts mehr zu sehen. Es wird vermutlich diese Tasche hinter dem Weisheitszahn sein, sage ich dem Arzt an der Müllerstraße, das hatte ich schon mal und sonst noch nie. Er schaut in den Mund und kann keinen Weisheitszahn finden.
"Ich kann unten gar keinen Weisheitszahn sehen, da müsste ja mindestens so ein Buckelchen rausgucken."
"Ja, da guckte auch mal so ein Buckelchen raus."
"Jetzt guckt da aber kein Buckelchen raus, glatt wie ein Kinderpopo", sagt der Arzt.
Er ist jung und fesch, wäre ich anders ich wäre jetzt wohl hin und weg. Er kann auch alles mögliche, schwer kompetent, konnte ich beim Warten auf seinen Zertifikaten lesen. Implantieren und ästhetisches Korrigieren hat er in den USA gelernt.
"Einer ist da jedenfalls noch, ich habe ja die Röntgenbilder gesehen damals und nur einer ist herausgenommen worden."
Er sieht mich irgendwie bedauernd an, armer verwirrter Schriftsteller.
"Was schreiben Sie denn?"
"Kurzgeschichten für die Bühne."
"Hier im Wedding?"
"Ja."
Da kenne er nur dieses Theater Gutes Wedding, schlechtes Wedding.
"Ja, das sind die anderen", sage ich.
"Also wenn ich so in ihren Mund sehe, kann ich eigentlich überhaupt nichts entdecken, was irgendwie nach Entzündung aussieht."
"Aber sie ist doch da", sage ich, "sie hängt in meinem Kiefer, jetzt nur noch flach, aber ich fühle sie dort noch."
Er massiert mir nachdenklich die Wangen.
"Naja, womöglich ist das dort ein wenig dicker, das kann schon sein."
"Am Freitag war dort ein gigantischer Klumpen, glauben Sie mir doch. Das flachte dann am Abend ab und ist nach und nach weniger geworden."
"An ihren Zähnen liegt es jedenfalls nicht, aber wir machen mal noch ein Röntgenbild. Soll ja nicht heißen, wir hätten hier nicht alles versucht."
Das Röntgenbild wird eine Nahaufnahme des fraglichen Weisheitszahns.
"Da ist kein Weisheitszahn", zeigt er mir das Bild.
"Aha, dann ist er doch links schon raus, dann ist der rechts noch da."
"Na wie gesagt, ich würde auf den ersten Blick nicht mal vermuten, dass dort überhaupt einer ist. Hier jedenfalls ist keiner, das hier sind Ihre Backenzähne. Und die sehen hervorragend aus, lupenrein, da ist nichts und sie sind wunderbar gewachsen. Und hier auf der Knochen ist sauber strukturiert und absolut einwandfrei. Und ihre Gesichtsfarbe ist auch so gesund."
"Das sind die Komplimente."
"Ach so, also aus zahnmedizinischer Sicht fehlt Ihnen nichts."
"Ist das jetzt beunruhigend oder beruhigend."
"Das müssen sie selbst entscheiden, vermutlich beruhigend. Kann auch eine verstopfte Speicheldrüse sein, lutschen Sie mal ein paar saure Drops."
"Saure Drops?"
"Zitronenbonbons, dann wird das richtig durchgespült."
Ein Freund am Telefon sagt, mein Problem wäre vermutlich psychomatisch. Viel Stress, eingebildete Krankheit, Depression. Ich käme grad ins richtige Alter.
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Donnerstag, 10.12.09 /20.30 Uhr
LAINE-ART (Liebenwalder Str.39, nahe Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS

Der große Brauseboys-Heimatabend mit den nettesten finnischen Gastgebern der Welt. Sechs Jahre lang haben wir jeden Donnerstag hier unsere Geschichten vorgelesen. Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning. Das einmalige Revival für alle, NUR AN DIESEM Donnerstag. Mit Flaschenbier und Klapperbänken.


Gäste:

MATTHIAS REUTER (Schunkeln freigestellt)
http://www.matthiasreuter.de/

HÄNS DÄMPF (Knietief im Sandkasten)
http://www.myspace.com/haensdaempf

Montag, 7. Dezember 2009

Freitag, 4. Dezember 2009

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Ich schreibe einen Roman (22)

Mein Roman hat nun endlich auch einen Titel. "Tod eines Komikers" erschien allen im Verlag als zu negativ, als zu sehr nach Miller oder Martin Walser klingend, bzw schlichtweg zu sehr nach Kriminalroman. Da Flusspferde eine recht prominente Rolle in meinem Roman spielen, schlug ich als Alternativtitel "Die Schwerelosigkeit der Flusspferde" vor. Der gefällt inzwischen allen. Beziehungsweise daran haben sich alle ganz gut gewöhnt.
Hier die aktuellen Titelentwürfe. Kommentare ausdrücklich erwünscht.


Allerdings ist es irgendwie doppelt gemoppelt, wenn Flusspferde im Titel sind und dann noch abgebildet werden. Andererseits sind Flusspferde nun mal von Natur aus gemoppelt.
Jemand kam dann auf die Idee, die Schwerelosigkeit durch Luftbubbel eines tauchenden Flusspferds zu visualisieren. (Ich nenne es die O2-Variante des Covers.)
Hinzu kommt eine völlig neue Verunsicherung, für die ein Buchhändler und geachteter Ratgeber des Verlages gesorgt hat.
„Und wie findest du die Entwürfe für den anderen Roman?“, wollte mein Verleger wissen.
„Ach, dieser Lesbenroman?“, fragte der Buchhändler.
„Das ist kein Lesbenroman.“
„Echt nicht? Ich hab das Flusspferd auf dem Cover gesehen und sofort gedacht: ‚Lesbenroman’.“
Preisfrage: Was hat ein Flusspferd Lesbisches an sich? (Zumal das Tier auf den Bildern vermutlich ein Bulle ist.) Aber darum geht es wohl nicht. Schwule wollen keine Tiere auf dem Cover, meint der Buchhändler. Mit einem Flusspferd entferne sich der Verlag zu weit von seiner schwulen Klientel.
Es müssten Menschen aufs Cover. Und ich ahne, für die schwule Zielgruppe sollten sie möglichst sexy und am besten nackt sein. Ein nackter Flusspferdbulle kann da nicht mithalten.

Nun ist es so, dass das Tauchen in dem Roman an einer Stelle eine sehr wichtige Rolle spielt. Daher bin ich gerade mal fotoshoppen gewesen und hab Taucher-Entwürfe skizziert, die hoffentlich auch irgendwie ironisch aussehen und zusammen mit dem Titel vielleicht besonders lustig wirken ... - Wie gesagt: Kommentare ausdrücklich erwünscht.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Außennetz (Brauseboys am 3.12.)

Während es die einen immer noch nicht richtig ins Internet geschafft haben, machen sich die im Internet schon wieder bereit fürs Outernet. Das ist aber nicht die Forderung nach mehr Genuss durch weniger Technik, mehr Luft und Sonne statt Bildschirm. Das Außennetz ist nicht der Picknickkorb im Park mit den Freunden, aber es wird bald dem ganzen Park übergeworfen. Und eigentlich ist es ja schon da.
Widerstand zwecklos. Die letzten Verweigerer meinten noch, so lange die Kiste ausbleibt könne das Internet nicht heraus. Aber die Büchsen sind geöffnet, zuerst konnte man nur aus dem Internet das geheimnisvolle Außen beobachten, über eine Webcam die Kaffeemaschine eines weit entfernten Instituts zum Beispiel. Die Computer bekamen aber schnell alle kleine Augen, man stellt sie vor den Bildschirm und kann sich seitdem auch über die Kontinente hinweg zuwinken und links und rechts am Winker vorbei den Zustand der Wohnung überprüfen. Begleitend kann man sich nur durch die Zweidimensionalität der Scheibe getrennt gutgemeinte Ratschläge geben: "Mir ist so heiß." "Ach, dann zieh doch noch was aus." "Noch was?" "Ja, warum nicht?" "Na gut, warte, ich ziehe mal die Vorhänge zu." "Oh, jetzt wird mir aber auch heiß hier." "Ach, dann zieh doch auch noch was aus." Und so weiter.
Der Internettroll sitzt in seiner Höhle mit den noch im letzten Jahrhundert zugezogenen Vorhängen. Es ist leer geworden im Internet 2010, sie sind alle im Outernet. Er kann sie durch die Kameras in ihren Ich-und-Du-Phones im Park sitzen sehen, sie trinken Wein und lachen. Wenn sie sich noch nicht kennen, dort draußen im Aussennetz, halten beide ersteinmal ihre Geräte vor den anderen. Dann wird das Facebook-Profil des anderen angezeigt und man kann sich gleich im Park gegenseitig in die Freundesliste eintragen. Man kann die Geräte auch an das Weinetikett halten und googelt sich automatisch alle Daten zur Herstellung heran, Konsumententipps, Schadstoffanalysen. Bestellt ferner die passenden Kopfschmerztabletten.
Eins der Geräte piepst plötzlich, ein digitaler Freund hat den Park betreten. Der hört über den Kopfhörer die Stimme seiner Navigationssoftware: "Am nächsten Baum rechts abbiegen." In einem anderen Bereich der Rehberge spielen sie "Real World of Worldcraft" mit ihren Geräten, die Bewegungssensoren steuern die Schwerthiebe und die Handys senden Feuerbälle aus. Bald werden wir im Außennetz unsere kleinen Geräte überall davorhalten, um bald darauf mehr darüber zu wissen, als wir alle wissen können. Das wird dann wie Star Trek sein, wenn sie auf einem fremden Planeten stehen und ernst ihre Trikorder in der Luft schwenken.
Weiterführend: http://blog.trendone.de/tag/outernet/

Dienstag, 1. Dezember 2009

Dauergeil im Haifischbecken

Nach längerer Zeit gab es doch mal wieder ein Kolloquium Produkt & Raum. Es fand im trockenen Stadtbad Wedding statt, an der Eingangstür stand demgemäß auch "Stattbad". Der volle Titel der Veranstaltung: "Dauergeil im Haifischbecken" - Ökonomie und Aquaristik im Lichte neuerer sexualtherapeutischer Ansätze. Weitere Fotos vom schönen Ort hier wieder als Anaglyphbilder.

 
 

Sonntag, 29. November 2009

Ich schreibe einen Roman (21)

Vorangestellte Zitate sind etwas Tolles! Meistens verstehe ich nicht, was sie mit dem Inhalt der jeweiligen Romane zu tun haben, aber egal. Sie ermöglichen aber dem Autor, sich als ungeheuer klug und literarisch gebildet darzustellen.
Ich möchte deshalb meinem Roman gleich zwei Zitate voranstellen.
Eines steht schon lange fest, denn Heiko Wernings Ode an die Flusspferde aus "In Bed with Buddha" hat mich wirklich inspiriert.
Darum glaubt mir, Freunde, wenn ich euch sage:
Und würde morgen die Welt untergehen,
so würde ich mich heute noch vor ein Flusspferdgehege pflanzen."

Das ist schön, und die Literaturwissenschaftler der Zukunft können sich daran erfreuen, motivische Querverbindungen innerhalb der Berliner Lesebühnenliteratur zu studieren.
Und daneben, hab ich mir gedacht, stelle ich noch ein Zitat aus einem Monument der Weltliteratur. Praktischerweise ergab es sich, dass "The Great Gatsby" von F. Scott Fitzgerald sich quasi hinterrücks und heimlich in meinen Roman hineingeschlichen hat (wer Tipps abgeben möchte, wie das kam, möge bitte entsprechende Kommentare abgeben). Dummerweise hat er das getan, bevor ich ihn gelesen hatte. Nun denn, das habe ich an diesem Wochenende nachgeholt. Alle Achtung, nicht schlecht, das Buch. Also, kann man nicht meckern.
Kurz war ich versucht, einen völlig sinnfreien Satz aus "Gatsby" wahllos herauszugreifen und damit die Literaturwissenschaft der Zukunft vor große Rätsel zu stellen:
Er überlegte einen Augenblick.
Dann sagte er etwas betreten: "Ich würde gerne
das Gras mähen lassen."
aus F. Scott Fitzgerald: "The Great Gatsby"

Aber irgendwie wäre es ja schon schön, wenn Zitat und Geschichte sich irgendwie aufeinander bezögen. Zumal die Motivlage der Romane sogar ähnlich ist: Geplatzte Lebensträume und unglückliche Liebe, also Themenfelder, wie man sie in der Literatur nur selten findet und was meinen Roman und "The Great Gatsby" quasi zu Zwillingsgeschwistern im Geiste macht.
Schöne, kluge Sätze findet man bei Fitzgerald tatsächlich viele. Hier meine Top-Ten der Great-Gatsby-Zitate:
(1) "Man sieht in der Tat viel mehr vom Leben,
wenn man nur aus einem Fenster hinausschaut."
(2) "Ich bin einer der wenigen ehrlichen Menschen, die ich kenne."
(3) "Es gibt nur die Gejagten und die Jäger, die Emsigen und die Müden."
(4) "Ich mag große Partys. Sie sind so intim.
Auf kleinen Partys ist man nie unter sich."
(5) "So fuhren wir durch das kühler werdende Zwielicht
weiter auf den Tod zu."

(6) "'Wer ist er?', fragte ich. 'Wissen Sie das?'
'Er ist bloß ein Mann namens Gatsby.'"
(7) "Es ist immer wieder traurig, Dinge,
an die man sich selbst nur mit Mühe gewöhnen konnte,
mit den Augen eines anderen zu betrachten."
(8) "'Jetzt, wo wir die Brücke hinter uns gelassen haben,
ist alles möglich', dachte ich, 'einfach alles ...'
(9) "Kein Feuer und kein noch so frischer Wind vermag es mit dem
aufzunehmen, was ein Mann in seinem gespenstischen Herzen bewahrt."
(10) "Ich war drinnen und draußen, zugleich verzaubert und abgestoßen
von der unerschöpflichen Vielfalt des Lebens."

Aber passt da irgendwas von zu meiner Geschichte? Oder sollte ich doch lieber einen Ausschnitt aus einem Dialog nehmen, der nicht ganz so aufgeladen daherkommt, aber Amüsement und Unterhaltung zum Thema hat? Ach, ich kann mich einfach nicht entscheiden ...
"'Es hat ihr nicht gefallen', sagte er ohne Umschweife.
'Natürlich hat es das.'
'Es hat ihr nicht gefallen', wiederholte er. 'Sie hat sich nicht amüsiert.'"

Freitag, 27. November 2009

Mittwoch, 25. November 2009

Gentrification oder Wedding-Style?

Am Plötzensee wird eine neue Holzskulptur errichtet. Dachte ich, dann sah ich die Beschriftung: Wickeltisch. Hier auch kaum zu lesen, weil es schon sehr dunkel war. Garantiert aber gibt es in der ganzen Stadt keinen beschaulicheren Wickeltisch als diesen und keinen mit so guter Aussicht. Ist das jetzt... (siehe Titel).

Brauseboys am 26.11.: Immer da

Auf unserem Balkon hängen noch drei hoffnungsvolle Tomaten.  Es sind Nachtschattengewächse und die Azteken nannten sie Xitomatl und die Azteken sind auch längst weg, aber die Tomaten sind noch da. Auch Schnee ist vor ihren Augen schon gefallen, aber sie haben ihn ignoriert. In vollem Orange leuchten sie wie die Weihnachtsapfelsinen auf dem Adventsteller, sie sind weder geplatzt noch vertrocknet. Wenn man sie anfässt, fallen sie nicht sofort vom Stiel, ihre Haut ist glatt. Sie sind zu spät für alles, was einer Balkontomate so das Herz bewegen mag, sie werden nur als Kuriosität gesehen und sie werden nicht mehr gegessen. Denn der Balkon ist längst eine Herbstwüste, Trockenheit und blutleeres Laub, knapp über dem Dauerstrom aus benzinbetriebenen Kutschen haben sie ihr Gift gesammelt. Vielleicht hat sie auch das konserviert, wochenlang sehen sie schon aus wie jetzt, in ewiger Jugend gefangen, die viel zu spät begonnen hat. Herbst vergeht, Winter verweht und vielleicht sind sie dann immer noch da.
Auf dem anderen Balkon blüht eine hoffnungsvolle Pflanze. Mit einer violett-weißen Blüte schaut sie rüber zum Baumgiganten mit den verwelkten Blättern. Er scheint ihr egal.
Vor zwei Wochen stand ich in einem dunklen zugigen Hinterhof in Utrecht und rauchte eine Zigarette zum Morgenkaffee. Zu meinen Füßen in den Ritzen der Steinplatten wuchsen Erdbeeren mit kleinen Erdbeeren dran. Und plötzlich wurde ich selbst zur hoffnungsvollen Pflanze, ausgesetzt kaltem Wind und klarem Himmel.



 (Bild braucht 3D-Brille)
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Donnerstag, 26.11.09 /20.30 Uhr
LA LUZ (Oudenarder Str.16-20, Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS

Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning.

Gäste:

DOC SCHOKO (Schlecht dran / gut drauf)
http://www.myspace.com/docschoko

TOBIAS GEIGENMÜLLER (hat erfolgreich die Grundschule abgeschlossen )
http://tobias-geigenmueller.de/

Montag, 23. November 2009

Ich schreibe einen Roman (20)

Gerade habe ich den Roman ausgedruckt. Mal wieder. Version 2.0 . Mein Verleger hatte mir ein paar Hausaufgaben, äh, wertvolle Hinweise gegeben, und ich habe ein paar Wochen lang das Manuskript überarbeitet. Figuren mehr Kontur gegeben, rote Fäden nachgestickt, Ende etwas offener gestaltet. So etwas halt. Das hat sogar noch Spaß gemacht, da es Arbeit war, die einfach nötig war und das Buch besser machte. Jetzt geht es an die Version 2.1. "Feinschliff". Ob das noch Spaß macht? Komma- und Wiederholungsfehler ausmerzen... auf 195 A4-Seiten ...? Mal seh'n. (Jedenfalls halte ich mich schon mal lieber mit Blogeinträgen von der Arbeit ab.)
(Einen endgültigen Titel hat der Roman übrigens immer noch nicht. Aber das ist ein anderes Thema. Demnächst dazu mehr.)
Während des Überarbeitens verunsichert sich der Schriftsteller übrigens permanent selbst. Geht das so? Kann man das machen? Ist das Ende jetzt besser als das vorige? Berlinert meine Figur nun korrekt? Fragen über Fragen.
Glücklicherweise gibt es Testleser, die man um Rat fragen kann. Zwei meiner literarischen Versuchskaninchen mümmelten das Manuskript innerhalb von 24 Stunden weg und riefen begeistert an. Ein weiterer hatte es noch ein paar Wochen durch und war angetan. Ein anderer gab es immerhin seiner Freundin, und die gab mir sehr fundierte Rückmeldung. Zwei sagen seit fünf Monaten: "Ey, ist echt total super, aber bin noch nicht dazu gekommen, die zweite Hälfte zu lesen." Der Rest tut so, als hätte er nie ein Manuskript bekommen, und ich traue mich nicht mehr nachzufragen. Irgendwie verunsichert mich das auch schon wieder.

Samstag, 21. November 2009

Plakatschmiede

Uff. Gerade sind die Plakate und Flyer für unseren diesjährigen Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen 2009" in Druck gegangen.
Nicht in Druck gegangen ist dieses Motiv. Aber weil's doch irgendwie schön ist, (und viel Arbeit war) sei es hiermit der Weltöffentlichkeit nicht vorenthalten.
Obacht: Der Entwurf enthält einen Fehler, das letzte Datum muss korrekt heißen: "6.-9.1.2010".

Danke an die Draisinenbahnen Berlin-Brandenburg und Ingo Hoffmann für die Fotos!

Freitag, 20. November 2009

Balu gibt Auskunft



Kulturreferent Balu gibt Auskunft über die Besetzung des großen Hörsaals der Beuth-Hochschule im Wedding. Gerne hätten wir uns spontan solidarisch am Abend ins Kulturprogramm eingegliedert, aber es ging leider nicht. Wir hätten einige Fachsemester Langzeiterfahrung mitgebracht.

Mittwoch, 18. November 2009

Haus im Laden

Wenn die Gerüchte stimmen, zieht hier bald ein Montessori-Kindergarten ins Haus, bzw. ein Kinderhaus in den Laden oder ein Kinderladen ins Haus. Bei Montessoris heißt es eben nicht Kindergarten, sondern "casa dei bambini", Kinderhaus. Haus klingt viel ernsthafter als ein Garten, in dem die Sprösslinge wachsen. Haus klingt irgendwie schon so nach Verantwortung.
Nun dachte ich immer, Konzeptkindergärten der Art gingen in eine ganz andere Richtung, muss also erstmal googlen. Ein empfohlenes PDF der Fachgruppe "Theorie" der Dozentenkonferenz der deutschen Montessori-Vereinigung leuchtet mir in Comic Sans Serif entgegen. Man sollte diese Schriftart besser verbieten lassen, als Schutzmaßnahme für Unbedarfte, denn ernst nehmen kann man in ihr nichts.
Das kreative Kind ist im Fokus und "der Erziehungsprozess ist im Wesentlichen ein Selbsterziehungsprozess". Das klingt nach Larifari und Faulenzerei, aber weit gefehlt, denn: "Hilf mir, meine Arbeit selbst zu tun" wird als Leitwort der Montessori-Pädagogik angeführt. Kinderarbeit, aha.
Zum Glück sind die Rehberge nicht weit, denn Kinder immer in den ehemals orthopädischen Ladenräumen zur Seestraße hin zur Selbsterziehung zu erziehen kann schnell öde werden. Obwohl für das "kindliche Interesse an Bewegung und aktiver Nachahmung" auch Übungen des täglichen Lebens angeboten werden, die keiner Frischluft bedürfen.
Ein irgendwie unpassendes scheint mir das erste Beispiel für eine solche Übung: das Kerzen anzünden und wieder löschen. Aber es gibt noch ein ganzes Regal mit Übungen des täglichen Lebens: Schuheputzen, Geschirr abwaschen, Kaffee kochen.
Auch das Sparen hat hier Methode: "Jedes Material ist nur einmal oder in sehr begrenzter Anzahl in der Klasse vorhanden, was die gegenseitige Absprache unter den Kindern fördert." Wer es glaubt, wird selig, immerhin kann die Montessori-Pädagogik noch mit anderen gewieften Erziehungsmethoden punkten: "Auch spannendes Erzählen oder Vorlesen sowie das engagierte Gespräch gehören zu den didaktischen Mitteln." In diesem Sinne:

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Donnerstag, 19.11.09 /20.30 Uhr
LA LUZ (Oudenarder Str.16-20, Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS

Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning.

Gäste:

DANNY DZIUK (freche Tattoos auf blutjungen Bankiers)
http://dziuks-kueche.de

ELIS (übt sich im Werfen von Fischen)
http://www.myspace.com/eliscbihn

Montag, 16. November 2009

Keine Rettung für Robert Rescue

Mittenwalde (Ostdeutschland). Offenbar animiert durch seinen prominenten Namensvetter warf sich der im nordwestlichen Zentralwedding weltbekannte Autor und Vorleser Robert Rescue beim Fototermin seiner erfolgreichen Vorlesemannschaft spontan vor eine Drainsine und wurde überrollt. Für Rescue kam jede Rettung zu spät.
Der Ausnahmeautor (40) hinterlässt zahlreiche Kladden mit Texten, eine Lesebühne sowie eine virtuelle Fußballmannschaft bei Hattrick.
Sein Kollege Frank Sorge unter Tränen: "Wir haben nichts geahnt. Er war doch zuletzt wie immer in den letzten sieben Jahren; schweigsam, verschlossen, in sich gekehrt und arbeitslos."
Fassungslos reagierte sein Fallmanager von der Agentur für Arbeit. Heilbutt Magenta wörtlich: "Ich kenne Herrn Rescue seit langem. Seit Jahren stecke ich ihn in eine Maßnahme nach der anderen, und nun das! Alles für die Katz!"
Die Brauseboys sind konsterniert: "Wir haben Robert immer geliebt. Wir dachten, mit Liebe geht das. Tja, ging halt nicht. Kann man nix machen." "Warum?" ist die Frage, die sich die Brauseboys nicht stellen, sondern: "Wer liest denn jetzt immer den ersten Text?"
Aus gegebenen Anlass wollen die Brauseboys ihren Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen" ihrem Kollegen widmen. "Wir werden dann alle schwarze Kapuzenpullis tragen", sagen die erschütterten Vorleser.

Freitag, 13. November 2009

Brauseboys in 3D



Sollte jemand einen guten Hinweis haben, wo man Brillen mit Rot/Cyan-Folien günstig erwerben oder abgreifen kann, her damit. Dieses Bild ist auch so ganz hübsch, aber mit aufgesetzter Brille deutlich mehr als man erwartet. Man könnte sich gleich dazusetzen, gestern im La Luz mit Corinna Stegemann und Tom van Hasselt. Man muss technisch nicht viel mehr leisten, als idealweise das gleiche Bild aus zwei nebeneinander postierten Kameras zu machen und mit dem StereoPhoto Maker zusammenzubauen. Brille auf und ab in die dritte Dimension. Hier im Album meine ersten Versuche mit Fotos aus dem Archiv, das erste Mal überhaupt lohnte es, alte Doppel von Originalfotos nicht alle gelöscht zu haben.

Brauseboys in 3D


Sollte jemand einen guten Hinweis haben, wo man Brillen mit Rot/Cyan-Folien günstig erwerben oder abgreifen kann, her damit. Dieses Bild ist auch so ganz hübsch, aber mit aufgesetzter Brille deutlich mehr als man erwartet. Man könnte sich gleich dazusetzen, gestern im La Luz mit Corinna Stegemann und Tom van Hasselt. Man muss technisch nicht viel mehr leisten, als idealweise das gleiche Bild aus zwei nebeneinander postierten Kameras zu machen und mit dem StereoPhoto Maker zusammenzubauen. Brille auf und ab in die dritte Dimension. Hier im Album meine ersten Versuche mit Fotos aus dem Archiv, das erste Mal überhaupt lohnte es, alte Doppel von Originalfotos nicht alle gelöscht zu haben.

Mittwoch, 11. November 2009

Gästefotos als 3D-Anaglyph

Um die Bilder anzusehen braucht man eine Rot/Cyan-Brille. Sind meine ersten Experimente, glücklicherweise finden sich in meinem Gästefotoarchiv so manche Kandidaten zum ausprobieren.


Ansatzweise dreidimensional klappt es bei Robert Weber und bei Andreas Albrecht und Marco Kärgel.

 
Wer selber so etwas machen möchte, suche nach "3D-Anaglyph" und dem "StereoPhoto Maker".

Dienstag, 10. November 2009

Brauseboys am 12.11.: Wiedervereinigt

Heikos Memoiren aus Amerika:

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Abend auf einem Campingplatz, Apache Junction, Arizona, 20 Uhr, 38 °C. Der Campingplatzbesitzer fragt, ob wir zum ersten Mal in den USA seien. Nein, antworte ich, ich war schon mal vor 20 Jahren hier. Ob es mir gefallen habe, will er wissen. Aber ja, antworte ich, deswegen käme ich ja wieder. Ich wäre schon gespannt, wie sich alles hier entwickelt habe, nach der langen Zeit, wie heute alles aussieht. Er guckt mich kurz irritiert an: "Der Grand Canyon sieht immer noch genau so aus", knurrt er. Und verdammt, ja, so ist es doch.

Brause im Mastul

Sehr schön war der letzte Donnerstag, obwohl er nicht am angestammten Ort stattfand. Vielleicht auch ein bißchen weil, aber auf jeden Fall auch trotzdem wir ausnahmsweise nicht im La Luz lesen konnten, sondern im Kulturparadies Mastul nebenan unterkamen. Diesen Donnerstag sind wir aber zurück in den Osram-Höfen.

Irgendwas stimmt hier noch nicht mit dem Einbinden der Fotos ins Blog, ich selbst komme nur umständlich von der größeren Version des Fotos bei Draufklick wieder zurück. Vielleicht gehts auch anderen so, das werde ich hoffentlich bald verbessern können. Denn eine technikaffine Bühne sind wir ja, eine Videoübertragung der Lesung beamten wir auf die Frontscheibe des Vereins. So konnte man uns auch von der Straße aus auf die Zettel gucken.


Sonntag, 8. November 2009

Donnerstag, 5. November 2009

Brause im Mastul

Sehr schön war der letzte Donnerstag, obwohl er nicht am angestammten Ort stattfand. Vielleicht auch ein bißchen weil, aber auf jeden Fall auch trotzdem wir ausnahmsweise nicht im La Luz lesen konnten, sondern im Kulturparadies Mastul nebenan unterkamen.

Da wir eine technikaffine Bühne sind, beamten wir eine Videoübertragung der Lesung auf die Frontscheibe des Vereins. So konnte man uns auch von der Straße aus auf die Zettel gucken.

Mittwoch, 4. November 2009

Morgen im Mastul

Spätes Aufstehen macht traurig, auch wenn dem späten Aufstehen ein spätes Zubettgehen vorausgegangen ist. Man hat einen hellen Teil des Tages gegen einen dunklen eingetauscht, dieser Verlust an Sonnenlicht muss wieder reingeholt werden. Dabei hat man sich den hellen Vormittag auf Pump geholt, denn er hat beim Tausch noch nicht stattgefunden, vielleicht ist die Nachtwache sogar eine Droge, die man mit kostbarem Sonnenlicht bezahlt. Noch eine Stunde Dunkelheit und dann die nächste, eine geht noch und morgen geht noch eine mehr. Wenn ein Tier in der Nacht wacht, dann zum Jagen oder weil es dann weniger Fressfeinde gibt. Beides trifft auf den menschlichen Nachtwächter seltener zu, es sei denn man zählt das Ausharren am Tresen des nächtlichen Tanztempels zur Jagd. Dann gleicht die Tanzfläche einer Straßenlaterne mit einer Wolke aus Motten, die auf eine Fledermaus warten. Herbst adé, schon kommt der Schnee.

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Donnerstag, 5.11.09 /20.30 Uhr
MASTUL (Liebenwalder Str.33, nahe Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS

Das La Luz ist ein wundervoller Ort für uns, ausnahmsweise lesen wir ABER NUR DIESEN DONNERSTAG im Kunst- und Kulturverein MASTUL nebenan, also NUR UMS ECK vom La Luz. BEGLEITSERVICE wird eingerichtet: www.mastul.de

Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning(zurück im Lande).

Gäste:

ROBERT WEBER (Hörspiele, Surfpoesie)
http://robertweber.wordpress.com/

CHRISTOPH WEIHERER (Langhaariger Liederbombenleger)
http://www.myspace.com/weiherer

Dienstag, 3. November 2009

Aufruf ans sog. politische Kabarett

Liebe sogenannte "Politkabarettisten"! Könnt Ihr einfach mal aufhören, Eure Westerwelle-Gags nur aus dessen Homosexualität zu ziehen? Es gibt verdammt vieles, das Westerwelle disqualifiziert, sein Schwulsein gehört nicht dazu. Nicht, dass es ihn zu irgendwas besonders qualifizieren würde, aber es ist nunmal so: Ein schwuler Idiot ist in den seltensten Fällen Idiot, weil er schwul ist. Und ein dämlicher Politkabarettist ist nicht Politkabarettist, weil er dämlich ist. Aber manchmal könnte man es glauben.

Samstag, 31. Oktober 2009

Schlimme Frisörsalonnamen (26+27)

Köln ist nicht nur die unbestrittene Hauptstadt schlechten Humors, sondern zugleich auch (oder deswegen) die absolute No. 1 unter den wortwitzelnden Frisören.
Von der Existenz dieses Salons war hier gerüchteweise schon mal die Rede (siehe Kommentare), nun endlich das Beweisfoto. Es gibt ihn wirklich:Ich warte jetzt dringend auf "Haare Krishna" und "Mata Haari". Wobei: Tante Google sagt, letzteren gibt es schon, in Hamburg. Da hätte ich von der Hansestadt eigentlich etwas mehr erwartet. Hey, Hamburger, Ihr wollt Euch doch nicht auf Kölner Niveau begeben?!
(Beweisfoto folgt irgendwann.)

PS: In Hamburg-Harburg gibt es doch sicher auch die Haarburg, oder? Laut Tante Google... ach, fragt sie doch selber.

PPS: Noch mal Köln:

PPS: Das ganze Elend im alten Blog.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

MUSE = Pink Floyd, Queen, Ennio Morricone usw.

Ach, war das schöööööön! Das zweite Mal, dass ich die Brauseboys wegen eines Konzertes geschwänzt habe. Und es hat sich wieder gelohnt. Vor 6 Jahren wegen Starsailor. Heute wegen MUSE.
Was für ein Konzert! Habe ich neulich noch gemutmaßt, Muse wollten Queen beerben, muss ich nun ergänzen: Muse wollen auch Pink Floyd (Show-Perfektionismus) und Ennio Morricone (grandiose Rockversion vom "Lied vom Tod") beerben... Ach, war das schööön, so schööön. Mehr davon. Mir fehlen schlicht die

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Neulich beim Pizzabäcker La Rosa

Als ich zuschaue, wie der Mann die Pizza in den Backofen schiebt, kommt mir der Gedanke, dass ich in den Zeiten von Analogkäse und Schinkenimitat nachfragen sollte, aus welchen Bestandteilen die Pizza besteht, die ich gerade geordert habe.
„Ist der Schafskäse auf der Pizza auch Schafskäse?“, frage ich also.
Der Pizzabäcker schaut auf.
„Die Pizza kostet 3 Euro. Was erwarten Sie da?“
„Und die anderen Sachen? Spinat, Käse, Tomatensoße?“
„Hauptsache ist doch, dass es schmeckt und aussieht, wie man es gewohnt ist“, antwortet der Mann hinter der Theke. „Ich sage ihnen, wenn sie wüssten, wie beispielsweise die Pizza „Prosciutto“ eigentlich heißen müsste, dann hätten sie noch mehr Probleme mit der Aussprache.“
Auf dem Weg nach Hause werfe ich die Pizza in den Müll und schlage den Weg zur Mittelpromenade ein. An dieser Imbissbude bestelle ich mir eine Schachtel Pommes. „Die sind doch aus echten Kartoffeln, oder?“, will ich schon fragen, doch ich verzichte darauf.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Braumeister Video


Gerade erst gefunden, irgendwann im August war es, da lud unser Weddinger Nachbar Felix Römer den Hinark und mich auf den Helmholtzplatz zum Poetry Slam unter freiem Himmel. Hier der Videoüberblick über alle Leser und/oder Slammer des Wochenendes und das Wochenende selbst.

Montag, 26. Oktober 2009

Schlimme Frisörsalonnamen (24+25)

Auch diese Serie möchte ich doch gerne im neuen Blog fortführen und zwar mit einem Fundstück aus Köln, eine Variante eines immer wieder beliebten coiffeuristischen Wortspiels:

Als Kontrast mal dagegen gesetzt ein Frisörsalonname aus Berlin:

Es ist selten dieser Tage, aber hier führt Berlin klar mit 1:0.

Die anderen 23 Frisörsalons findet man hier:

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ich schreibe einen Roman (19)

Wagen wir mal einen stark hinkenden Vergleich.
Also, nur mal angenommen, Arthur Miller hätte für "Tod eines Handlungsreisenden" zwei Verlage zur Auswahl gehabt. Und der eine Verlag ist dafür bekannt, auf seinen Buchcovern ... sagen wir mal ... ausschließlich wenig bekleidete Frauen abzubilden, dann wäre unter Umständen der folgende Dialog zwischen Arthur Miller und Verlagsangestelltem imaginierbar. Rein hypothetisch natürlich.
"Herr Miller, wir haben großes Interesse, Ihr Stück zu drucken."
"Oh, das freut mich."
"Ja, es wäre wirklich eine wahre Zierde für unser Verlagsprogramm!"
"Das freut mich noch viel mehr. Solange Sie keine nackte Frau aufs Cover packen."
"Nein, natürlich nicht. Das ist uns auch klar, dass zu Ihrem Werk eine nackte Frau auf dem Cover nicht so gut passt."
"Das freut mich."
"Deswegen würden wir - und das würden wir für Ihr Werk wirklich zum allerersten Mal machen! - die Blöße bei der nackten Frau bedecken, z.B. mit einem Aktenkoffer, wegen Vertreter und so. Sie verstehen schon."
"... verstehe schon."
"Ja, und der Titel. Tod eines Handlungsreisenden, also das klingt uns irgendwie zu negativ."
"Öhm, negativ, so so."
"Also ich war so frei, mir für die Programmkonferenz in unserem Verlag einen anderen Titel auszudenken, der bei den Kollegen auch wirklich sehr gut angekommen ist."
"... und der wäre?"
"Öhm ..."
"Ja?"
"Aber bitte nicht lachen, Herr Miller."
"Keine Sorge."
"Nun, wir hätten gedacht an Das verführerische Lachen von der Frau des Vertreters."
Ende des Vergleichs. Er hat seine Schuldigkeit getan und hinkt davon.
Langer Rede, kurzer Sinn: Heute habe ich den Vertrag bei dem anderen Verlag unterschrieben.

Schmutziger Verdacht

Heute Staub gesaugt. Andere züchten Kürbisse auf FarmVille, ich keule lieber eine Herde Staubmäuse. Doch was ich viel rätselhafter finde: Wo kommen die ganzen toten Insekten her, die ich in allen Winkeln finde? Mich beschleicht das Gefühl, meine Wohnung ist eine Art Elefantenfriedhof für Mücken.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Meine kleine Farm



Es sind ja immer die Freunde, die einen verleiten und verführen. Zum Rauchen, zum trinken, länger zu bleiben und Geld auszugeben. Das steht dir aber gut, der Nachtbus fährt auch später noch, ich geb dir noch einen aus und ja, nimm ruhig eine Filterzigarette. Digitale Freunde sind da nicht anders, aber es sind mehr.
Immer schon zählen Empfehlungen von Freunden mehr als ein nackter Werbehinweis, und vor allem die Warnungen verleiten zur Nachahmung. Mach es nicht, denke ich also und scrolle den Link zum Facebook-Spiel FarmVille mit dem Mausrad wieder außer Sicht und gleich wieder hinein. Du hast schon genug virtuelle Verpflichtungen, deine Online Fußballmannschaft ist grad abgestiegen, die Mannschaft veraltet und verspielt sich gerade unglücklich den Wiederaufstieg. Deine Umsätze in den virtuellen Läden, in denen du Cartoons und T-Shirts für Avatare verkaufst, sind auch abgeflacht, müsstest du unbedingt mal umdekorieren und ergänzen. Um mit den anderen Elfen deiner Rollenspiel-Gilde mithalten zu können, müsstest du auch noch die ein oder andere Stunde durch finstere Kellerverliese rennen und Rohstoffe für die Gildenburg sammeln. Also rate ich dir, lass dieses kleine süße Aufbaustrategiespiel mal aus, Zeit hast du sonst schon kaum noch.
Seit einigen Tagen stapeln sich kleine Nachrichten in meinem Postfach. Man sendet mir digitale Bäume und Tiere für die Farm, die ich nicht habe. Paul treffe ich auf der Straße, er müsse schnell nach oben, Himbeeren pflücken. Himbeeren pflücken? Ja, auf seiner Farm.
Mach es nicht, sage ich mir selbst, aber verführerischer als Warnungen von Freunden ist nur noch die Warnung an sich selbst. Es ist also zu spät, auf meinem Profil erscheint: “Frank hat das Stadtleben aufgeben, um Bauer in FarmVille zu werden, wo du köstliche Früchte und Gemüse anbauen und liebenswerte Tiere auf deiner ganz eigenen kleinen Farm großziehen kannst.“
Seitdem grunzt und meckert und wiehert und gackert es aus meinem Arbeitszimmer, Boog Boog Bdoog, aber die Freundin baut schon viel länger an ihrem eigenen Wurzelimperium, um sich darüber noch zu wundern.

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Donnerstag, 22.10.09 /20.30 Uhr
LA LUZ (Oudenarder Str.16-20, Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS - Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning.

Gäste:

LEA STREISAND (Selbstgeschriebenesvorleserin)
http://leastreisand.de

THOMAS FRANZ (Zwieback for your soul)
http://myspace.com/thomasfranz

ULI HANNEMANN (Weltweiter Blöker)
http://www.uli-hannemann.de

Freitag, 16. Oktober 2009

Honig ohne Ende

Wird mir mit der automatisiert erstellen Terminbestätigung um den Bart geschmiert. Ehre, Dankbarkeit, Freude, Freundlichkeit. Größte Zweifel aber habe ich, dass sich die Mitarbeiter jetzt schon auf meinen Besuch freuen.

In diesem Sinne:

Liebe und hochverehrte Digitalleser und Analoghörer, treue Bekannte und innige Freunde, Geistverwandte und gute Seelen allesamt,

aufs herzlichste Willkommen in diesem neu errichteten Blog. Gern, gespannt und mit dem größten Vergnügen lesen wir auch in Zukunft eure gewohnt feinsinnigen Kommentare und Ergänzungen.

Unser tief empfundenster Dank gebührt schon allein all jenen, die dieser kleinen Begrüßung lesende Aufmerksamkeit schenken. Untertänigst nehmen wir diesen Vertrauensvorschuß zum Anlaß, noch mehr Kraft und Leidenschaft in neue Beiträge zu stecken.

Hochachtungsvoll
Ihr
Browserboy

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Felix Jentsch

Kalt ist es plötzlich geworden, aber da jeder Mensch die Heizleistung einer 60-Watt Glühbirne abstrahlt, lässt sich der nahende Winter gemeinsam in einen Saal gesperrt besser überstehen. Der Neu-Surfpoet Felix Jentsch wohnt sogar näher am La Luz als wir Brauseboys, erfuhr ich erstaunt. Auch Uli kam wieder mit neuen Texten aus Neukölln geradelt.

Ich schreibe einen Roman (18)

Neuer Blog, altes Thema, neue Entwicklungen:
Meine Literaturagentin hat ganze Arbeit geleistet und sich viele Absagen eingehandelt, aber auch zwei interessierte Verlage aufgetan. Zwei Verlage mit homosexueller Zielgruppe interessieren sich für mein Buch.
Wieso "nur" zwei kleine schwule Verlage? frage ich mich und lerne: Große Verlage trauen sich an meinem Roman nicht ran, denn er hat zwei "Probleme": Erstens spielt er im Comedybusiness. Und die Verlage meinen, dass da niemand hinter die Kulissen schauen will. Zweitens hat mein Roman eine schwule Hauptfigur. Damit fällt mein Buch gleich zum zweiten Mal in die Special-Interest-Ecke. Ist das deutsche Verlagswesen wirklich so konservativ? Offenbar.
Wegen eines anderen Projekts habe ich mit einer Kollegin folgenden Dialog geführt:
"Die Verlage wissen nicht, ob es Reisebuch oder Belletristik ist. "
"Satirische Reiseerzählung", sage ich.
"Damit können die Buchhändler nicht umgehen. Die wissen dann nicht, in welches Regal sie es stellen sollen."
"Na und?"
"Womit Buchhändler in Deutschland nicht umgehen können, wird nicht auf den Markt gebracht."
Aha.
Immerhin: Das Regal für meinen Roman ist jetzt klar: Literatur für Homosexuelle. Ein bisschen schade ist das schon, nicht dass ich Schwulen das Buch nicht gönnen würde, aber ich würde es Heten auch gönnen. Sei's drum! Ich habe zwei Verlage! Hurra! ... Na, ja, ein halbes Hurra. Denn ich muss mich jetzt "nur noch" für einen von beiden entscheiden.
Fortsetzung folgt.

Die Teile 1-17 findet man hier.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Die vergessenen Zitate des Thilo S.

1.) Was wollen die Leute noch alles für Privilegien auf ihre Sozialkarte abgreifen? Warum müssen S-Bahnen überhaupt bremsen?
2.) Nachher adoptiert noch unser Außenminister so ein Kopftuchmädchen. Und dann ist ja wirklich Polen offen.
3.) Und dann kommt das Gemüse dieser Typen von noch weiter weg, als sie selbst.
4.) Hartz IV plus Mietanteil? Nicht mal die Könige im Mittelalter hatten eine ordentliche Heizung.
5.) Hartz IV heißt doch de facto Hartz Bier. Das heizt doch von innen.
6.) Wer atmen kann, kann mir auch die Schuhe putzen.
7.) Ich meine das doch alles garnicht so, also wirklich. Das passt in eure Walnusshirne wohl nicht rein, ihr Spacken.
8.) Dass in diesem Land überhaupt noch jemand den Nobelpreis bekommt, ist doch ein Witz.
9.) Eine soziale Schere ist doch nichts Schlimmes. Solang sie scharf ist.
10.) Alle doof, ausser meine Oberschicht-Mutti natürlich.

Veranstaltungstipp --->

Donnerstag, 8. Oktober 2009