Dienstag, 27. November 2012

Brauseboys am 28.11. & 29.11.: Kein Widerspruch


Hoax

Aufgrund der neuen AGB’s in Facebook widerspreche ich hiermit der kommerziellen Nutzung meiner persönlichen Daten, Zeichnungen und Fotos (gemäß der Berner Convention vor allem denen meiner Hauskatzen und Staubmilben). Wo ich einmal dabei bin, widerspreche ich in gleicher Weise allem Bösen auch für Google+, YouTube, MySpace (nicht so wichtig), und Twitter (Verhandlungssache), außerdem möchte ich wirklich nicht, dass meine Highscore bei Angry Birds veröffentlicht wird. Wehe! Das Copyright meiner Profilbilder liegt ausschließlich bei mir, als selbsterkannte Inkarnation von Mozart, Goethe, John Lennon, Manet, Pythagoras, Billie Holiday und Joachim II. von Brandenburg gilt das auch auch für die Profilbilder der genannten. Die kommerzielle Nutzung aller unser Werke bedarf außerdem meiner schriftlichen Zustimmung (hiermit erteilt).

Sonntag, 25. November 2012

Donnerstag, 22. November 2012

Dienstag, 20. November 2012

Brauseboys am 22.11.: Zum Zuhören


Der perfekte Döner: Merkmal Nr.6

Der perfekte Döner kommt von einem Dönermann, der zuhört. Eigentlich habe ich keine Lust mehr auf die folgende Situation.
“Einen Döner mit Käse.”
“Ein Döner?”
“Ja, mit Käse.”
“Welche Soße?”
“Scharf.”
Nachdem Soße und Fleisch im Brot sind, ergänze ich: “Und mit Käse.”
“Salat alles?”
“Ja, alles. Und Käse.”
Der Döner ist soweit, nur eine Kleinigkeit fehlt noch.
“Zum Mitnehmen?”
“Ja, aber mit Käse.”
“Mit Käse?”
Er schaut skeptisch auf die vollgestopfte Brottasche. Wo soll da jetzt noch Käse hinpassen? Eigentlich gar nicht, man müsste wenigstens das Brot noch einmal aufklappen. Der Käse wird also halb auf den Döner gelegt und einfach schneller mit eingewickelt, als er außen auf dem Brot zerbröseln kann.

Donnerstag, 15. November 2012

Dienstag, 13. November 2012

Brauseboys am 15.11.: Leselichter


30 Sekunden

Wieder einmal lande ich in einer Schulklasse, um mit den jungen Insassen etwas Kreatives zu schreiben, wovon ich aber an dieser Stelle nichts erzählen möchte. Nur andeuten, dass man für die aktuelle Klasse besser nicht mich, sondern den Drill-Sergeant aus Full Metal Jacket hätte einstellen sollen. Denn nur bei diesem hätte ich Hoffnung, dass er eine den Schülern angemessene Mischung aus Disziplinierungsmaßnahmen und packenden Arbeitsmethoden zu finden in der Lage wäre. Als Alternative würde mir nur noch Herkules einfallen. Ich bin dafür einfach zu nett, wofür ich auf der anderen Seite auch gelobt worden bin. “Hat zwar nichts geklappt, aber die Schüler fanden Sie nett”, sagt die Lehrerin nicht ganz in diesen Worten, die aber dahinterstecken. Und die Schüler selbst machen zwar nichts, sagen aber in einer kurzen Kreischpause auch einmal: “Sie sind wenigstens nett.” Wenn allgemeine Nettigkeit als Kompetenz gefragt wäre, könnte ich nur noch Chuck Norris anbieten, diese Schüler zum Schreiben zu bringen. Der guckt doch lieb. Denke aber, er würde den Job aus fadenscheinigen Gründen nicht annehmen, da er insgeheim ahnen wird, dass auch Grenzenlosigkeit irgendwo Grenzen hat. Und wer will schon in einem Klassenzimmer in Pankow enden?
Das Problem ist aber eben nicht, wie man denken könnte, dass es an den Fähigkeiten der Schüler liegen würde, diesem Antibildungsloch, in das alle Jugend gefallen ist. Sie sind schlauer denn je, aber auch viel zu schlau, um das immer zu zeigen. Es blitzt hier und da einmal auf, um mich ruhigzustellen, und das funktioniert. Ein Beispiel: Kurz vor der Stunde sind noch andere Schüler im Raum, einer sieht das “Das ist kein Berlin-Buch” der Brauseboys mit der leer gegessenen Pommes-Pappe auf dem Cover.
“Ist das Buch von Ihnen?”, fragt er.
“Nicht nur, aber zu einem großen Teil”, sage ich.
“Sind Sie ein Schriftsteller?”, fragt er.
“Ja”, sage ich.
“Aha, ich weiß schon, dann schreiben Sie so kurze, lustige Geschichten über Currywurst und Döner.”
Ich nicke. In dreißig Sekunden hat mich dieser 13-jährige, der wie ein 11-jähriger aussieht, analysiert, durchschaut, korrekt einsortiert und verurteilt. Er nimmt seinen Rucksack, schwirrt aus dem Raum und geht zum parallel stattfindenden Spanisch-Kurs. Er hat mich derweil abgelenkt von den Pausengesprächen über Quantenphänomene und Wagners letzte Oper, sobald aber die Klingel zur Stunde schlägt, ist auch meine Gruppe wieder ein schlaffer Haufen aus Papierflugzeugbastlern mit Bestleistungen in den Fächern Ignoranz und Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Ich durchschaue sie, aber es hilft mir nicht.

Donnerstag, 8. November 2012

Dienstag, 6. November 2012

Brauseboys am 8.11.: Gewählte Worte


Mutter Fett und Tochter Dick (von Robert Rescue)

Beobachtung im ALDI an der Müllerstraße. Tochter Dick beschwert sich, dass der Einkaufswagen randvoll ist. "Letzte Woche, wo ich mit Thomas einkaufen war, war der nur halbvoll", wirft sie ihrer Mutter vor.
"Halt die Fresse, Tochter. Werd erst mal so fett wie ich, dann weißt du, warum der Wagen so voll ist.“

Donnerstag, 1. November 2012

Andreas Albrecht

Andreas Albrecht ist nicht nur Produzent schöner CDs anderer Menschen, er besingt auch eigene Alben, von denen das neue "TAGEBUCHt" besonders schön in Holz verpackt ist.


Und nicht nur konnte ich es mittlerweile selbst aus dem Holz nehmen, ich hörte manch schönes Lied davon auch schon im Radio.