Dienstag, 8. Dezember 2015

Auf Nimmerwiedersehen 2015 - Das Jahr ist voll!


Es ist wieder soweit! Die Brauseboys setzen zum 10. Mal an zu ihrer rituellen Jahresbilanz und schauen  zurück  auf  2015 –  ein  Jahr  zum  Davonlaufen. Kann  man  darüber  einen unterhaltsamen Rückblick machen? Die Brauseboys sind sich sicher: „Wir schaffen das!“ – Ein   Abend   zwischen   Homs   und   Heidenau,   Amok   und   Abgasbetrug,   Grexit   und Willkommenskultur,   zwischen   Masern,   Grippe,   Dresden   und   anderen   ansteckenden Krankheiten.  Satire  vom  Blatt,  Liedgut  vom  Klavier  und  Bilder  von  der Wand  von  der Weddinger Vorlese-Boygroup. Der Vorverkauf läuft, erste Termine sind bereits ausverkauft.

Brauseboys am 10.12 mit Gregor Mothes

Bewegungsdrang (von Frank Sorge)

Das Baby hat Bewegungsdrang, entdeckt zuerst den Rückwärtsgang.
Es schiebt sich dabei, Trauerspiel, immer weiter weg vom Ziel.
Doch bleibt die Laune angeregt, denn Fakt ist ja, es wird bewegt.
Kommt es an der Wand ans End', wird sich gar' einmal vorgestemmt.
Mir macht diese Ansicht klar, schon nach einem halben Jahr
ist allzumenschlich alles da.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Brauseboys am 3.12.: Offene Türen

Notizen für ein Väterhilfswerk (von Frank Sorge)

Endlich also kann ich erzählen, wie das als Vater so ist: Ich stehe früh auf, trinke fast keinen Alkohol, der Tabakverbrauch ist minimal, ich nehme 'dönerarme' Kost zu mir, ich nehme ab. Ich hatte damit gerechnet, dass ich z.B. das Rauchen zeitweilig einstelle, um die Gesundheit der Kinder nicht durch Passivqualm zu gefährden. Aber dass ich sogar anfangen werde, Zigaretten wegen mir selbst wegzulassen, das war eine Überraschung. 
Die Zwillinge hatten mich schon nach wenigen Wochen gut erzogen, nach fast einem halben Jahr fühle ich mich gesund wie nie. Abgesehen von den Gelenkschmerzen, der Übermüdung, den ständigen Erkältungen und der notorischen Abgespanntheit. Wie sie das machen, weiß ich nicht, vielleicht reicht es schon, dass sie sich freuen, mich zu sehen. Oder es reicht schon, dass ich mich freue, sie zu sehen. Dabei hilft es natürlich, wenn man als Vater nicht unter der Erde liegt.
Was aber nicht geht, so sehr ich mich bemühe, ich schaffe es einfach nicht, meinem Mädchen etwas rosafarbenes anzuziehen. Das geschenkte rosa T-Shirt mit dem Aufdruck ‘Love’ muss also mein Sohn tragen. Es steht ihm erschreckend gut.