Mittwoch, 16. Januar 2019

Brauseboys am 17.1. im La Luz: Gehnse raus, kommse rein

Ich sammle keine Punkte (von Heiko Werning)

Ich weiß, ich habe alle Bücher und Artikel über fachgerechte Ernährung pflanzenfressender Reptilien nicht nur gelesen, sondern die meisten auch selber lektoriert, aber meine Chuckwallas, das sind sympathische Leguane aus der nordamerikanischen Wüste mit Daueraufenthaltsgenehmigung im Wedding, bekommen nun mal im Wesentlichen Römersalat. Hier im Bezirk wächst nicht so viel, und ich habe keine Lust, es zwischen den Schienen der Straßenbahn herauszupulen. Außerdem hat Römersalat ein besonders günstiges Kalzium-Phosphor-Verhältnis und ist jederzeit problemlos verfügbar.
Dank Özgür nämlich, meinem Obst- und Gemüsehändler um die Ecke, meinem Dealer für das etwas knackigere Gras. Jeden Morgen, wenn ich die Kinder zur Schule gebracht habe, trotte ich bei ihm vorbei, um zwei große Köpfe Römersalat zu kaufen. Eigentlich macht der Laden erst um halb neun auf, aber ich habe hier einen Sonderstatus und darf mir meine Salatköpfe auch schon mal selbst aus den aufgestapelten, noch nicht ausgeräumten Kisten kramen, selbst wenn noch gar nicht aufgebaut ist. Das ist Kundenbindung! Behaltet Eure würdelosen Treuepunkte, mit denen erwachsene moderne Menschen sich zu nichts ahnenden Eingeborenen degradieren lassen, deren Gunst man mit ein paar Glasperlen erlangen kann – nur halt gegen Zuzahlung, die deren Wert vermutlich um das Doppelte übersteigt. Ich sammle keine Punkte, ich sammle Respekt. Für den bekomme ich dann auch tatsächlich etwas, nämlich morgens um acht schon Salat, Ihr Pussys! 
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Donnerstag, 17.1. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 17.1. begrüßen im gemütlichen Restaurant des La Luz die Boys Heiko Werning & Frank Sorge hohen Besuch aus China, außerdem eine weitere, freundliche Vorleserin und unseren liebsten Krautrocker:

Christian Y. Schmidt (Bliefe von dlüben)
Mandana (liest was vor)
Doc Schoko (Stadt der Lieder)
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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Das La Luz öffnet um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Brauseboys am 10.1. im La Luz: Nächstes Jahr

Zugabe


'Danke, dass ihr zuhört,
und für's Verständnis.
Dafür gibt es dies Geständnis:
Wir können nicht ohne
und mögen, wenn's euch gefällt.
Was für 'ne Welt
wäre es ohne uns und den Text?
Wir sagen:
Danke, dass ihr zuhört.
Danke Publikum!'

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Donnerstag, 10.1. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 10.1. begrüßen nach dem Rückblicksmarathon und seinen Erschöpfungsopfern die ausdauerndsten und virilsten Boys Heiko Werning & Frank Sorge gemütlich im Restaurant des La Luz eine freundliche Liedermacherin und einen Verfasser höchst authentischer Taxigeschichten:

Eva Wunderbar (Bitte bleib)
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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Das La Luz öffnet um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen mehr an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

Freitag, 4. Januar 2019

Auf Nimmerwiedersehen 2018: Am 7.1. & 8.1. in den Stachelschweinen

Backstage-Boys


Ein letztes Mal wollen wir auf unseren Jahresrückblick hinweisen, bevor es am nächsten Donnerstag wieder ganz regulär im La Luz weitergeht. Zu diesem Zweck ein Blick in den Backstagebereich des Kookaburra, wo einem manch wundersame Gestalt begegnet. Aber in solchem Aufzug sind wir definitiv auch für den 'Goldenen Westen' vorbereitet, denn am Montag und Dienstag gibt es in diesem Jahr zwei Bonustermine in den ehrwürdigen Stachelschweinen. 'Last chance to see', wie der Lateiner sagt.
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Es gibt noch für den Nachmittag am 5.1. Karten / 16 Uhr
KOOKABURRA (Schönhauser Allee 184, nahe U2-Rosa-Luxemburg-Platz)

Und am 7.1. & 8.1. /jeweils um 20 Uhr
STACHELSCHWEINE (Europa Center, U-Zoologischer Garten)

AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2018 - Die Jahresbilanz der Brauseboys

In ihren wöchentlichen Leseshows haben Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentiert die Weddinger Vorlese-Boygroup ihren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis!



Die letzten Termine und Karten:

05.01.19 / 16 Uhr Kookaburra - Vorverkauf hier
05.01.19 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)

7.1. /20 Uhr (Stachelschweine) Infos & Tickets hier
8.1. /20 Uhr (Stachelschweine) Infos & Tickets hier

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Auf Nimmerwiedersehen 2018: Vom 26.12.-5.1. täglich!

Das Jahr hört auf! (Sammelbild 5)


Irgendwann ist ja dann auch immer gut mit Weihnachten, und man kann schon an das... alte Jahr noch einmal zurückdenken. Wir übernehmen das gerne für Sie, sie, ihn und alle. Ab heute täglich bis ins neue Jahr. An das kann man ja auch kaum denken, weil es noch gar nicht angefangen hat.
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Die nächsten Shows ab Mittwoch, 26.12., bis Samstag, 5.1. täglich / 20 Uhr (z.T. auch um 16 Uhr)
KOOKABURRA (Schönhauser Allee 184, nahe U2-Rosa-Luxemburg-Platz)

AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2018 - Die Jahresbilanz der Brauseboys

Die Brauseboys setzen an zu ihrer traditionellen Jahresbilanz und sich selbst die Hasskappe auf: Als Hutbürger brüllen sie das Jahr 2018 zünftig ins Aus. Wenn selbst Angela Merkel geht, wird‘s schließlich Zeit, dass auch 2018 endlich aufhört!



In ihren wöchentlichen Leseshows haben Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentiert die Weddinger Vorlese-Boygroup ihren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis im Kookaburra - Vorverkauf (http://www.comedyclub.de)  hier

Übersicht über die nächsten Termine bis Silvester:

26.12.18 / 20 Uhr (FAST AUSVERKAUFT)
27.12.18 / 20 Uhr (FAST AUSVERKAUFT)
28.12.18 / 16 Uhr
28.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
29.12.18 / 16 Uhr
29.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
30.12.18 / 16 Uhr
30.12.18 / 20 Uhr (FAST AUSVERKAUFT)
31.12.18 / 16 Uhr (AUSVERKAUFT)
31.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)

Es gibt im neuen Jahr noch Karten für 1.1.-4.1. /jeweils 20 Uhr
... (siehe Homepage)

Außerdem freuen wir uns auf zwei Zusatztermine in den ehrwürdigen 'Stachelschweinen' im Europa-Center. Am 7.1. & 8.1. um jeweils 20 Uhr. Infos & Tickets hier)

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Auf Nimmerwiedersehen 2018: Noch mehr Rückblick ab 19.12.

Das Jahr hört auf! (Sammelbild Nr. 4)


Jawollja, da hat der putzige Hutbürger eine schöne Weihnachtsbotschaft - bei uns wird ja auch zugehört, und nicht rumgedaddelt. Insgesamt weniger aufs Handy zu schauen riecht auch etwas nach gutem Vorsatz für das neue Jahr. Aber derlei Wohlmeinendes wollen wir dem Herrn gar nicht erst unterstellen.
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Die nächsten Shows ab Mittwoch, 19.12. /20 Uhr vor und nach Weihnachten im
KOOKABURRA (Schönhauser Allee 184, nahe U2-Rosa-Luxemburg-Platz)


AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2018 - Die Jahresbilanz der Brauseboys

Die Brauseboys setzen an zu ihrer traditionellen Jahresbilanz und sich selbst die Hasskappe auf: Als Hutbürger brüllen sie das Jahr 2018 zünftig ins Aus. Wenn selbst Angela Merkel geht, wird‘s schließlich Zeit, dass auch 2018 endlich aufhört!



In ihren wöchentlichen Leseshows haben Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentiert die Weddinger Vorlese-Boygroup ihren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis im Kookaburra - Vorverkauf hier

Übersicht über die nächsten Termine bis Silvester:

19.12.18 / 20 Uhr
20.12.18 / 20 Uhr
21.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
22.12.18 / 20 Uhr

26.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
27.12.18 / 20 Uhr
28.12.18 / 16 Uhr
28.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
29.12.18 / 16 Uhr
29.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
30.12.18 / 16 Uhr
30.12.18 / 20 Uhr
31.12.18 / 16 Uhr (AUSVERKAUFT)
31.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
... (siehe Homepage)

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Ab 13.12. sind wir bis zum Anfang des nächsten Jahres wieder ausschließlich im Kookaburra mit dem Jahresrückblick. Die nächste reguläre Lesebühne findet am 10.1.19 im La Luz statt.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Auf Nimmerwiedersehen 2018 - Die Jahresbilanz ab 13.12. im Kookaburra

Jetzt geht´s los! Die Hutbürger der Brauseboys blasen zum Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen 2018"!

Mit Text, Ton, Tanz und Tand wird ein weiteres Jahr von Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning in die Tonne getreten.

Vom 13. Dezember mehr oder weniger täglich bis zum 5. Januar im Comedyclub Kookaburra.



In unseren wöchentlichen Leseshows haben wir 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentieren wir unseren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis!

Übersicht über die nächsten Termine bis Weihnachten:

13.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
14.12.18 / 20 Uhr
15.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
16.12.18 / 20 Uhr

19.12.18 / 20 Uhr
20.12.18 / 20 Uhr
21.12.18 / 20 Uhr
22.12.18 / 20 Uhr

... (weitere siehe Homepage)

Dienstag, 4. Dezember 2018

Brauseboys am 6.12. in der Nussbreite: Extra nussig!

Das Jahr hört auf, bald ist wieder Jahresrückblick (Sammelbild 2)



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Donnerstag, 6.12. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen:

Lukas Flo Meister (Gitarrenpop gegen die Resignation)

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Diesen Donnerstag noch einmal um 20.30 Uhr in der NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße), unserem beliebten Ausweichort! Ab 13.12. sind wir bis zum Anfang des nächsten Jahres wieder ausschließlich im Kookaburra mit dem Jahresrückblick.

Dienstag, 27. November 2018

Brauseboys am 29.11. in der Nussbreite: Ausblick, Rückblick

Das Jahr hört auf, bald ist wieder Jahresrückblick (Sammelbild 1)


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Donnerstag, 29.11. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen:

Andreas Max Martin (Davor ist nicht danach)

Dienstag, 20. November 2018

Brauseboys am 22.11. in der Nussbreite: Mit euch wollen wir alt werden

Das nullte Türchen (von Frank Sorge)

Es ist nicht ganz leicht, mit Dreijährigen über Kalenderfragen zu diskutieren. Das fängt damit an, dass sie nicht wissen, was ein Kalender ist, bis sie einen geschenkt bekommen, groß mit Türchen und aufgedrucktem Weihnachtsmann, und sich wieder aus dem letzten Jahr erinnern, dass hinter den Türchen Schokolade wartet. Dann ist klar, was ein Kalender ist. "Es ist aber noch nicht Dezember, am ersten Dezember macht man das erste Türchen auf, dann darf man jeden Tag danach eins aufmachen."
"Noch nicht Dezember?"
"Nein, es ist November."
"Morgen?"
"Morgen noch nicht, erst in zwei Wochen."
Große Enttäuschung, da ist der Kalender nun, und darf nicht als Kalender benutzt werden.
"Aber wir wollen was aufmachen!", beteuern sie, schachern, irgendwas muss doch noch gehen.
"Nein, erst im Dezember."
"Wenn Winter ist?"
"Ja, wenn die Weihnachtszeit beginnt, jetzt ist Herbst."
"Können wir die Folie schon abmachen?"
"Was?"
"Die Folie, die da drum ist."
"Die Folie?"
Beide strahlen.
"Na, gut."
Die Folie wird sorgsam vom Kalender entfernt, dann weggeschmissen. Wir haben das nullte Türchen gefunden.
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Donnerstag, 22.11. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen:

Benjamin B. Weissinger (Waschmaschinen über Prag)
Ostberlin Androgyn (Shiggy Rap)

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Der Tipp zum Wochenende:

Samstag, 24.11. /20 Uhr
Alte Kantine (Kulturbrauerei)

Buchpremiere und Kantinenlesen Spezial: Mit euch wollen wir alt werden

Berlin ist die Stadt der Lesebühnen. Hier wurde das Format gegründet und populär gemacht. Hier hat es namhafte Autorinnen und Autoren hervorgebracht, hier lesen nach wie vor ein gutes Dutzend Ensembles regelmäßig ihre neuen Texte vor. Der Reiz der Lesebühnen ist ungebrochen. Zeit für eine Hommage!



In diesem Kantinenlesen-Spezial wird der frisch erschienene Sammelband "Mit Euch möchten wir alt werden. 30 Jahre Berliner Lesebühnen" präsentiert, indem insgesamt 75 Berliner Autorinnen und Autoren vertreten sind.
Heute wirken mit: Ahne, Andreas Krenzke aka Spider, Heiko Werning, Noah Klaus, Susanne Riedel, Kirsten Fuchs, Dan Richter, Daniela Böhle , Daniel Hoth, Musik von Nils Heinrich - sowie die Herausgeberin und die Herausgeber des Buches: Sarah Bosetti, Andres Scheffler und Volker Surmann

Mittwoch, 14. November 2018

Brauseboys am 15.11. im La Luz: Shower Poets

Neue Entlastungen für Eltern (von Frank Sorge)

Ich finde eher, alle Eltern sollten noch jemand Kinderloses zugeordnet bekommen, so für alltägliche Aufgaben. Das könnte einfach gelegentliches Einkaufen sein, und die Kassenbons können sie dann von der Steuer absetzen. Um das attraktiv zu machen, müsste natürlich die Steuerlast für diese 'Freizeitgestressten' und 'Underperformer' entsprechend und einseitig erhöht werden. Dafür dann einfach gelegentlich für die Hoffnungsträger der Gesellschaft und deren geplagte Erbauer etwas einkaufen, gerne natürlich im Bioladen und beim Neuland-Fleischer. Das kommt ja dann allen entgegen, wenn da gleich größere Batzen beim Finanzamt gegengerechnet werden können. Im Grunde passt die Idee schön auf einen Bierdeckel, warum nur beim Supermarkteinkauf bleiben? Auf den Rand kann man noch schreiben: Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Schulanfang (jährlich). Statt sich weiter von der Seitenlinie aus zu ereifern, über die Jugend von heute, besorgt man ihnen das gute Bildungsmaterial, und in diesem Falle schadet es wohl auch nicht, wenn man selbst vor dem Überreichen noch einmal einen Blick in die Sachen wirft. Kann ja nicht schaden.
Das trifft bei dieser Idee zu, als rührendes Ergebnis eines von mir imaginierten, inneren SPD-Erneuerungsforums doch schon viel mehr als die Idee des Gesundheitsministers. Denn bei der Rente, da rührt man ja an die Paradiese der Zukunft: Nackt und gebräunt mit Siebzig Hand in Hand am karibischen Privatstrand von der nachhaltigen Villa ins Wasser laufen - das muss man alles schnell zusammenstreichen, wenn der Beitrag steigt.
Vom FDP-Zukunftsforum, durchgeführt von zwei älteren Herren an einem Schnitzelimbiss in Wilmersdorf, dringt die Idee durch, Kinder sollten crowdgefundet werden. Aber gleichzeitig die Einschränkung: Lieber keine Ideen haben, als schlechte Ideen haben.
Und damit zurück in irgendein Funkhaus.
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Donnerstag, 15.11. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne trifft Poetry Slam

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Im November mit Brause-Slam und tollen Slam-Gästen:

Luise (Komma Klar)
Sommertag (Song-Slammer-Duo)


Mittwoch, 7. November 2018

Brauseboys am 8.11. in der Nussbreite: Poetry Slam Wochen

Ich liebte den Döner - Fortsetzung (von Frank Sorge)

Ich liebte den Döner in Neukölln, zum Einfrieren könnt ich gleich vier bestelln.
Ich liebte den Döner in Tiergarten, wo Eichhörnchen sehnlich auf Reste warten.
Ich liebte den Döner in Rosenthal, da gibt es nur einen, man hat keine Wahl
Ich liebte den Döner in Niederschönhausen, wo eisige, soziale Winde brausen.
Ich liebte den Döner in Wittenau, selten genug, machte diesen ‘ne Frau.
Ich liebte den Döner in Wartenberg, wo essen in S-Bahnen keinen stört.
Ich liebte den Döner in Müggelheim, der Ayran danach passte nicht mehr rein.
Ich liebte den Döner in Charlottenburg-Nord, daraus lief die Soße in einem fort.
Ich liebte den Döner in Moabit, mein Atem wird schnell da zum Sperrgebiet.
Ich liebte den Döner in Karlshorst, zum Rülpsen geht man in den nahen Forst.
Ich liebte den Döner in Dahlem, da musste ich Extras nicht zahlen.
Ich liebte den Döner in Gropiusstadt, nicht viel zu meckern, er machte mich satt.
Ich liebte den Döner in Rummelsburg, der schnitt seinen Spieß wie ein Herzchirurg.

Jetzt lieb ich im Wedding den Vöner, ohne Fleisch ist der viel schöner.
Denn nach all den Dönern kann ichs nicht mehr sehen,
Der Spieß muss sich für mich nicht weiterdrehen.

(RIP Ingo Insterburg)
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Donnerstag, 8.11. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)


Die Brauseboys - Lesebühne trifft Poetry Slam

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Im November mit Brause-Slam und tollen Slam-Gästen:

Noah Klaus (Slam Poet)
Krazy (Agentur für Sprache und Zweifel)


Dienstag, 30. Oktober 2018

Brauseboys am 1.11. im La Luz: Lesebühne trifft Poetry Slam

Ich liebte den Döner (von Frank Sorge)

Ich liebte den Döner in Weißensee, die Kruste war hart, doch der Käse wie Schnee.
Ich liebte den Döner in Friedenau, nur wo Friedenau ist, weiß ich nie so genau.
Ich liebte den Döner in Marzahn, wo immer die hungrigsten Nazis warn.
Ich liebte den Döner in Tempelhof, nur Tempelhof sonst ist ja relativ doof.
Ich liebte den Döner in Lankwitz und Britz, das Brot war so frisch und die Preise ein Witz.
Ich liebte den Döner in Westend, da habe ich gleich meine Station verpennt.
Ich liebte den Döner in Spandau, was da noch so reinkommt, weiß man nie genau.
Ich liebte den Döner in Friedrichshain, ein Sterni dazu scheint der Brauch hier zu sein.
Ich liebte den Döner in Wuhletal, nur auf der Toilette war er dann fatal.
Ich liebte den Döner in Schlachtensee, mit Tofu, damit er kein Schlachten seh.
Ich liebte den Döner in Köpenick, nur da so weit raus ist ein ganz schönes Stück.
Ich liebte den Döner im Großraum Tegel, mit kleinen Flaschen hält hier man den Pegel.
Ich liebte den Döner in Plänterwald, nur die Tomaten warn doch etwas alt.
Ich liebte den Döner in Baumschulenweg, Küsse mit Knoblauch am Heideweg.

(RIP Ingo Insterburg)
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Donnerstag, 1.11. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne trifft Poetry Slam

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Im November mit Brause-Slam und tollen Slam-Gästen:

Frank Klötgen (SLAMMED!)
Frau Rotkohl (Slammusik)