Mittwoch, 12. Dezember 2018

Auf Nimmerwiedersehen 2018 - Die Jahresbilanz ab 13.12. im Kookaburra

Jetzt geht´s los! Die Hutbürger der Brauseboys blasen zum Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen 2018"!

Mit Text, Ton, Tanz und Tand wird ein weiteres Jahr von Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning in die Tonne getreten.

Vom 13. Dezember mehr oder weniger täglich bis zum 5. Januar im Comedyclub Kookaburra.



In unseren wöchentlichen Leseshows haben wir 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentieren wir unseren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis!

Übersicht über die nächsten Termine bis Weihnachten:

13.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
14.12.18 / 20 Uhr
15.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
16.12.18 / 20 Uhr

19.12.18 / 20 Uhr
20.12.18 / 20 Uhr
21.12.18 / 20 Uhr
22.12.18 / 20 Uhr

... (weitere siehe Homepage)

Dienstag, 4. Dezember 2018

Brauseboys am 6.12. in der Nussbreite: Extra nussig!

Das Jahr hört auf, bald ist wieder Jahresrückblick (Sammelbild 2)



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Donnerstag, 6.12. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen:

Lukas Flo Meister (Gitarrenpop gegen die Resignation)

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Diesen Donnerstag noch einmal um 20.30 Uhr in der NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße), unserem beliebten Ausweichort! Ab 13.12. sind wir bis zum Anfang des nächsten Jahres wieder ausschließlich im Kookaburra mit dem Jahresrückblick.

Dienstag, 27. November 2018

Brauseboys am 29.11. in der Nussbreite: Ausblick, Rückblick

Das Jahr hört auf, bald ist wieder Jahresrückblick (Sammelbild 1)


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Donnerstag, 29.11. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen:

Andreas Max Martin (Davor ist nicht danach)

Dienstag, 20. November 2018

Brauseboys am 22.11. in der Nussbreite: Mit euch wollen wir alt werden

Das nullte Türchen (von Frank Sorge)

Es ist nicht ganz leicht, mit Dreijährigen über Kalenderfragen zu diskutieren. Das fängt damit an, dass sie nicht wissen, was ein Kalender ist, bis sie einen geschenkt bekommen, groß mit Türchen und aufgedrucktem Weihnachtsmann, und sich wieder aus dem letzten Jahr erinnern, dass hinter den Türchen Schokolade wartet. Dann ist klar, was ein Kalender ist. "Es ist aber noch nicht Dezember, am ersten Dezember macht man das erste Türchen auf, dann darf man jeden Tag danach eins aufmachen."
"Noch nicht Dezember?"
"Nein, es ist November."
"Morgen?"
"Morgen noch nicht, erst in zwei Wochen."
Große Enttäuschung, da ist der Kalender nun, und darf nicht als Kalender benutzt werden.
"Aber wir wollen was aufmachen!", beteuern sie, schachern, irgendwas muss doch noch gehen.
"Nein, erst im Dezember."
"Wenn Winter ist?"
"Ja, wenn die Weihnachtszeit beginnt, jetzt ist Herbst."
"Können wir die Folie schon abmachen?"
"Was?"
"Die Folie, die da drum ist."
"Die Folie?"
Beide strahlen.
"Na, gut."
Die Folie wird sorgsam vom Kalender entfernt, dann weggeschmissen. Wir haben das nullte Türchen gefunden.
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Donnerstag, 22.11. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen:

Benjamin B. Weissinger (Waschmaschinen über Prag)
Ostberlin Androgyn (Shiggy Rap)

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Der Tipp zum Wochenende:

Samstag, 24.11. /20 Uhr
Alte Kantine (Kulturbrauerei)

Buchpremiere und Kantinenlesen Spezial: Mit euch wollen wir alt werden

Berlin ist die Stadt der Lesebühnen. Hier wurde das Format gegründet und populär gemacht. Hier hat es namhafte Autorinnen und Autoren hervorgebracht, hier lesen nach wie vor ein gutes Dutzend Ensembles regelmäßig ihre neuen Texte vor. Der Reiz der Lesebühnen ist ungebrochen. Zeit für eine Hommage!



In diesem Kantinenlesen-Spezial wird der frisch erschienene Sammelband "Mit Euch möchten wir alt werden. 30 Jahre Berliner Lesebühnen" präsentiert, indem insgesamt 75 Berliner Autorinnen und Autoren vertreten sind.
Heute wirken mit: Ahne, Andreas Krenzke aka Spider, Heiko Werning, Noah Klaus, Susanne Riedel, Kirsten Fuchs, Dan Richter, Daniela Böhle , Daniel Hoth, Musik von Nils Heinrich - sowie die Herausgeberin und die Herausgeber des Buches: Sarah Bosetti, Andres Scheffler und Volker Surmann

Mittwoch, 14. November 2018

Brauseboys am 15.11. im La Luz: Shower Poets

Neue Entlastungen für Eltern (von Frank Sorge)

Ich finde eher, alle Eltern sollten noch jemand Kinderloses zugeordnet bekommen, so für alltägliche Aufgaben. Das könnte einfach gelegentliches Einkaufen sein, und die Kassenbons können sie dann von der Steuer absetzen. Um das attraktiv zu machen, müsste natürlich die Steuerlast für diese 'Freizeitgestressten' und 'Underperformer' entsprechend und einseitig erhöht werden. Dafür dann einfach gelegentlich für die Hoffnungsträger der Gesellschaft und deren geplagte Erbauer etwas einkaufen, gerne natürlich im Bioladen und beim Neuland-Fleischer. Das kommt ja dann allen entgegen, wenn da gleich größere Batzen beim Finanzamt gegengerechnet werden können. Im Grunde passt die Idee schön auf einen Bierdeckel, warum nur beim Supermarkteinkauf bleiben? Auf den Rand kann man noch schreiben: Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Schulanfang (jährlich). Statt sich weiter von der Seitenlinie aus zu ereifern, über die Jugend von heute, besorgt man ihnen das gute Bildungsmaterial, und in diesem Falle schadet es wohl auch nicht, wenn man selbst vor dem Überreichen noch einmal einen Blick in die Sachen wirft. Kann ja nicht schaden.
Das trifft bei dieser Idee zu, als rührendes Ergebnis eines von mir imaginierten, inneren SPD-Erneuerungsforums doch schon viel mehr als die Idee des Gesundheitsministers. Denn bei der Rente, da rührt man ja an die Paradiese der Zukunft: Nackt und gebräunt mit Siebzig Hand in Hand am karibischen Privatstrand von der nachhaltigen Villa ins Wasser laufen - das muss man alles schnell zusammenstreichen, wenn der Beitrag steigt.
Vom FDP-Zukunftsforum, durchgeführt von zwei älteren Herren an einem Schnitzelimbiss in Wilmersdorf, dringt die Idee durch, Kinder sollten crowdgefundet werden. Aber gleichzeitig die Einschränkung: Lieber keine Ideen haben, als schlechte Ideen haben.
Und damit zurück in irgendein Funkhaus.
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Donnerstag, 15.11. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne trifft Poetry Slam

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Im November mit Brause-Slam und tollen Slam-Gästen:

Luise (Komma Klar)
Sommertag (Song-Slammer-Duo)


Mittwoch, 7. November 2018

Brauseboys am 8.11. in der Nussbreite: Poetry Slam Wochen

Ich liebte den Döner - Fortsetzung (von Frank Sorge)

Ich liebte den Döner in Neukölln, zum Einfrieren könnt ich gleich vier bestelln.
Ich liebte den Döner in Tiergarten, wo Eichhörnchen sehnlich auf Reste warten.
Ich liebte den Döner in Rosenthal, da gibt es nur einen, man hat keine Wahl
Ich liebte den Döner in Niederschönhausen, wo eisige, soziale Winde brausen.
Ich liebte den Döner in Wittenau, selten genug, machte diesen ‘ne Frau.
Ich liebte den Döner in Wartenberg, wo essen in S-Bahnen keinen stört.
Ich liebte den Döner in Müggelheim, der Ayran danach passte nicht mehr rein.
Ich liebte den Döner in Charlottenburg-Nord, daraus lief die Soße in einem fort.
Ich liebte den Döner in Moabit, mein Atem wird schnell da zum Sperrgebiet.
Ich liebte den Döner in Karlshorst, zum Rülpsen geht man in den nahen Forst.
Ich liebte den Döner in Dahlem, da musste ich Extras nicht zahlen.
Ich liebte den Döner in Gropiusstadt, nicht viel zu meckern, er machte mich satt.
Ich liebte den Döner in Rummelsburg, der schnitt seinen Spieß wie ein Herzchirurg.

Jetzt lieb ich im Wedding den Vöner, ohne Fleisch ist der viel schöner.
Denn nach all den Dönern kann ichs nicht mehr sehen,
Der Spieß muss sich für mich nicht weiterdrehen.

(RIP Ingo Insterburg)
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Donnerstag, 8.11. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)


Die Brauseboys - Lesebühne trifft Poetry Slam

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Im November mit Brause-Slam und tollen Slam-Gästen:

Noah Klaus (Slam Poet)
Krazy (Agentur für Sprache und Zweifel)


Dienstag, 30. Oktober 2018

Brauseboys am 1.11. im La Luz: Lesebühne trifft Poetry Slam

Ich liebte den Döner (von Frank Sorge)

Ich liebte den Döner in Weißensee, die Kruste war hart, doch der Käse wie Schnee.
Ich liebte den Döner in Friedenau, nur wo Friedenau ist, weiß ich nie so genau.
Ich liebte den Döner in Marzahn, wo immer die hungrigsten Nazis warn.
Ich liebte den Döner in Tempelhof, nur Tempelhof sonst ist ja relativ doof.
Ich liebte den Döner in Lankwitz und Britz, das Brot war so frisch und die Preise ein Witz.
Ich liebte den Döner in Westend, da habe ich gleich meine Station verpennt.
Ich liebte den Döner in Spandau, was da noch so reinkommt, weiß man nie genau.
Ich liebte den Döner in Friedrichshain, ein Sterni dazu scheint der Brauch hier zu sein.
Ich liebte den Döner in Wuhletal, nur auf der Toilette war er dann fatal.
Ich liebte den Döner in Schlachtensee, mit Tofu, damit er kein Schlachten seh.
Ich liebte den Döner in Köpenick, nur da so weit raus ist ein ganz schönes Stück.
Ich liebte den Döner im Großraum Tegel, mit kleinen Flaschen hält hier man den Pegel.
Ich liebte den Döner in Plänterwald, nur die Tomaten warn doch etwas alt.
Ich liebte den Döner in Baumschulenweg, Küsse mit Knoblauch am Heideweg.

(RIP Ingo Insterburg)
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Donnerstag, 1.11. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne trifft Poetry Slam

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Im November mit Brause-Slam und tollen Slam-Gästen:

Frank Klötgen (SLAMMED!)
Frau Rotkohl (Slammusik)


Dienstag, 23. Oktober 2018

Brauseboys am 25.10. im La Luz: Erbst

Doppeltes Dilemma (von Frank Sorge)

Mein Sohn ist begeistert vom ferngesteuerten Auto des Kusins, wünscht sich eins zu Weihnachten. Die Zwillingsschwester schließt sich dem Wunsch an. "Willst du denn wirklich eins?" Zögern. "Du kannst dir auch was anderes wünschen." "Ja, aber dann müssen wir uns nicht streiten."
Sie sind drei Jahre, ich habe andere Konflikte erwartet. Also überhaupt Konflikte. Nicht Konfliktvermeidung.
Am nächsten Tag schreibt meine Tochter einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Sie schreibt ein paar Zeichen auf ein Papier, faltet es, schreibt ihren Namen drauf. Von diesen Fantasiezeichen stimmt immerhin schon der erste Buchstabe.
"Und was wünschst du dir?"
Natürlich das Auto, wie der Kusin es bekommen hat. Vom Spätverkäufer unten im Haus - kleines Geschenk an den treuen Kunden, der Geburtstag hat. Kann man sich nicht ausdenken.
Mich treibt aber längst etwas anderes um. Es ist ein Auto. Sie ein Mädchen. Wenn ich ihr ein Auto ausreden will, und der Junge bekommt eins, stehe ich doch ziemlich dumm da. Wie sieht das denn aus? Aber wenn sie es nur haben will, weil ihr Bruder es will, ist ausreden doch legitim, finde ich. Eine ziemliche Zwickmühle. Noch dazu finde ich selbst generell Autos überhaupt nicht interessant.
"Und was wünschst du dir zu Weihnachten?", fragen wir den Sohn einen Tag später beim Essen. "Einen Roller", sagt er. Genau so einen, wie ihn die Schwester schon hat. Es fügt sich doch alles von selbst, offenbar muss man sie einfach nur machen lassen.
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Donnerstag, 25.10. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Diese Woche:

Le-Thanh Ho (Panoptikum)
Felix Römer (Mach doch!)

Vorschau - ab nächster Woche: 


Dienstag, 16. Oktober 2018

Brauseboys am 18.10. in der NUSSBREITE: Mit Insa Kohler & Felix Kramer

Amazon weiß alles über mich (von Frank Sorge)



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Donnerstag, 18.10. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U6-Seestraße)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Diese Woche:

Insa Kohler (Rakete 2000)
Felix Kramer (Wahrnehmungssache)

Dienstag, 9. Oktober 2018

Brauseboys am 11.10. im La Luz: Mit Susanne Riedel & Christoph Theußl

Döner voll Korn (von Frank Sorge)

2035, Berlin-Wedding.
"Einen Döner, bitte!"
"Okay, mit Kalb, Huhn, Bio-Huhn, Truthahn oder Tofu?"
"Ähm... gibt es Kalb auch als Bio-Kalb?"
"Klar, Bruder, welches Brot?"
"Was habt ihr da?"
"Pide, Bio-Pide, Fair Trade Pide, Dinkel, Burger, Schrippe, Schrippe Spezial, Vollkorn."
"Vollkorn?"
"Ja, is neu."
"Dunkel?"
"Dinkel?"
"Ist es dunkel?"
"Das Dinkel?"
"Nein, das dunkle."
"Probier das mal, ist nicht so dunkel."
"Okay, dazu Ayurveda-Soße bitte."
"Geht klar! Salat alles?"
"Ohne Zwiebeln."
"Türkisch, griechisch, deutsch, Coleslaw, italienisch, Wok oder Classic?"
"Classic."
"Alles klar, Mann. Hier essen, mitnehmen, Drone oder Versand?"
"Ist Drone nicht Versand?"
"Nee, bei Versand kannst du noch Tag und Uhrzeit festlegen. Drone kommt gleich."
"Super, dann heute 20 Uhr nach Hause."
"Dann halt mal Smartphone da ran. Okay, danke. Lass dir schmecken."
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Donnerstag, 11.10. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding


Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Diese Woche:

Susanne Riedel (Der Frühschoppen)
Christoph Theußl (Schwabinger Schaumschläger)

Dienstag, 2. Oktober 2018

Brauseboys am 4.10. im La Luz: Wärmende Worte

Schöne Worte, wenn es zu kalt wird (von Frank Sorge)

Heißsporn
Lavalampe
Brandherd
Feuerwaffe
Kernschmelze
Hitzschlag
Hochofen
Warmduscher
Tropensturm
Heißer Stuhl
Sonnencreme
Glühwein
Heizspirale
Fieberwahn

 (Zur Rückerinnerung: Schöne Worte, wenn es zu heiß ist)
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Donnerstag, 4.10. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Diese Woche:

Clint Lukas (geht unter Menschen)
Masha Potempa (Rauchschwalben am Horizont)


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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Achtung! Das La Luz öffnet jetzt etwas später um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen mehr an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

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KULTURHINWEIS
Freitag, 5.10. /19.30 Uhr (Programm ab 18 Uhr)
Kulturfabrik Moabit (Lehrter Str. 35)

LINKE KINONACHT in der Kulturfabrik Moabit

Die LINKE KINONACHT findet am Freitag, 5. Oktober, ab 18 Uhr in der Kulturfabrik Moabit statt. Es erwartet die Besucher*innen in den Räumen der Kulturfabrik ein Programm aus Live-Musik, Party, anspruchsvollen Filmen und Diskussionsrunden. Unsere Lesung findet um 19.30 Uhr im Kleinen Saal statt. Der Eintritt ist frei!

Dienstag, 25. September 2018

Brauseboys am 27.9. im La Luz: Das geheime Finale mit Andreas Pflüger & Jenny Kittmann

Was ist denn nicht mehr kriminell? (von Frank Sorge)

Meine Kinder interessieren sich das erste Mal für Kriminalität, mit den Piraten ging es los.
“Gibt es Piraten?”
Sie tauchen im Film oder Geschichten auf, Säbel, Ohrenklappe, Plapper-Papagei.
“Nein, es gibt keine Piraten mehr”, sage ich.
Denke aber: “Oh ja, es gibt noch Piraten. Aber sie haben jetzt Sturmgewehre.”
Wie wenig Skrupel man eigentlich hat, die eigenen Kinder anzulügen, ein erstaunlicher Schalter im Hirn, denn sonst bin ich ja nicht so.
Also nur gegenüber Call-Centern vielleicht.
“Spreche ich mit Herrn Sorge?”
“Ja, das ist richtig.”
“Wir machen im Auftrag der DKSTLGOBGTSJ-Media eine Umfrage, dürften wir Ihnen kurz ein paar Fragen…”
“Ja, gerne.”
“Oh, danke.”
“Nein, doch nicht.”
Manchmal wünsche ich mir Telefonhörer zurück, die man auf die Gabel knallen kann. Jetzt macht es einfach nur ‘Piep’.
“Warum gibt es keine Piraten mehr?”
“Weil sich das nicht mehr lohnt”, sage ich, “früher konnten die sich auch besser verstecken.”
“Warum?”
“Es gab noch keine Schnellboote, keine Hubschrauber, kein Radar, keine Satelliten und auch keine richtige Polizei.”
“Warum keine Polizei?”
“Es gab noch keine Polizei wie heute, die Verbrecher ins Gefängnis stecken, das ist schon lange her, dass es solche Piraten gab.”
“Was haben die Piraten gemacht?”
“Die haben andere Schiffe überfallen, das waren Verbrecher.”
“Warum Verbrecher?”
“Andere Schiffe zu überfallen, das ist ein Verbrechen. Und wer das macht, ist ein Verbrecher.”
Es gehört eine ganze Menge Geduld dazu, die Welt zu erklären. Ich frage mich ernsthaft, wie man das macht, wenn man die Kinder nicht alle auf einmal bekommt, sondern hintereinander.
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Donnerstag, 27.9. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Diese Woche:

Andreas Pflüger (Operation Rubikon)
Jenny Kittmann (Großstadtblues)



Der geheime Monat - Geheimnisvolles und Kriminales aus dem Wedding und dem Rest der Welt, in Kopperation mit dem CULTurMAG/CrimeMag.
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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Achtung! Das La Luz öffnet jetzt etwas später um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen mehr an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.