Dienstag, 21. Mai 2019

Brauseboys am 23.5. im Eschenbräu: Ein Lied von Schaum und Krone

Geplante Nachfolgeserien: Ein Lied von Eis und Waffel (Letzte Episode von Frank Sorge)

Nach dem Sieg über den Frühsommerkönig treffen die verbliebenen Mitglieder der Eiswölfe (Haus Gelato) aus dem italienischen Norden und die Leckerbäcker von Haus Hörnchen (‘Die Saison naht’) in einem finalen Duell um den Waffeleisernen Thron auf die Königin der Teigerianer. Ihr akkugetriebenes Reittier Mixerion macht kurzen Prozess mit den kurz gebackenen Schildmuscheln der Hörnchen, und sie entgeht den Waldmeister-Minze-Geschossen, die eine Erstürmung der Stammfiliale des Eisladens ‘Bolle Bolle’ nicht verhindern können. Doch wird die Filialleiterin Hörnchen die Eisbombe zünden, die unter dem Laden schlummert?
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Donnerstag, 23.5. /20.30 Uhr
Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - jetzt im Eschenbräu!

Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit. Die Wand, die Wand - die Wand hielt stand. Trotz einigen Innendrucks, denn wir waren letzte Woche bis in den letzten Winkel ausverkauft. Bis ganz in den letzten Winkel? Nein, findige Brause-Ingenieure und Tetris-Profis sind zuversichtlich, noch gut 200 zusätzliche Zuschauer unterbringen zu können. So ungefähr. Am 23.5. begrüßen Nils Heinrich, Frank Sorge und Heiko Werning die Gäste:

Hinark Husen (Der Frühschoppen)
Michael Bittner (Sax Royal)
Lukas Meister (Gitarrenpop gegen Resignation)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gäste im Eschenbräu. Man findet uns in der Triftstr. 67 im Wedding, nach kleinem Fußweg vom U-Leopoldplatz oder S-Wedding. Das Eschenbräu bietet neben verschiedenen hausgebrauten Bieren und sortenreinen Apfelsäften auch kleine Speisen wie frisch gebackene Flammkuchen und Laugenbrezeln an.


Dienstag, 14. Mai 2019

Brauseboys am 16.5. im Eschenbräu: Das braust!

Was man sagt (von Frank Sorge)

Die Kinder haben aus der Kita ein neues Gegenargument mitgebracht, das sie zu Hause weiter erproben.
"Was man sagt, ist man selber."
Wer also sagt, man wäre blöd, ist selber blöd. Ich erinnere mich daran, selige Kinderzeit. Manchmal erscheint sie mir so lang her, als hätte es noch Dinosaurier gegeben. Sie werden bald merken, dass es bessere Argumente braucht, man kommt nicht so weit damit, überlege ich und widme mich der Internetlektüre. Trump wirft den Demokraten vor, Ermittlungen beeinflusst zu haben, die seine Beeinflussungen ermittelt haben. Er nennt auch andere ständig Lügner, wenn er mal gerade nicht selbst lügt. Erdogan lässt Wahlen wegen mutmaßlicher Manipulationen ungültig machen, er weiß halt auch am besten, wovon er spricht. Christian Lindner hingegen reagiert so versessen auf ein paar Spargelwitze, dass sein Vorwurfsmantel der Spargelversessenheit wirklich nur noch ihm selbst passt. Vielleicht reicht das Argument doch etwas weiter, als ich gerade noch gedacht habe.
"Ihr seid aber schlau", rufe ich ihnen zu.
"Selber."
Das wollte ich natürlich nur hören.
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Donnerstag, 16.5. /20.30 Uhr
Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - ab jetzt im Eschenbräu!

Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit. Fleißige Hände haben in dieser Woche den Durchbruch zum Gastraum richtig verschlossen, es wird also noch lauschiger und gemütlicher zur frischen Hopfenbrause. Am 16.5. begrüßen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge und Heiko Werning die Gäste:

Extreme Sofasitzing Terror (Schnelle Eingreiftruppe für Akustikballaden)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gäste im Eschenbräu. Man findet uns in der Triftstr. 67 im Wedding, nach kleinem Fußweg vom U-Leopoldplatz oder S-Wedding. Das Eschenbräu bietet neben verschiedenen hausgebrauten Bieren und sortenreinen Apfelsäften auch kleine Speisen wie frisch gebackene Flammkuchen und Laugenbrezeln an.


Dienstag, 7. Mai 2019

Brauseboys am 9.5. im Eschenbräu: Im Angesicht des Spargels

Zum Mitnehmen (von Frank Sorge)

Paradiese im Jenseits, das ist von Vorneherein eine sinnlose Vorstellung. Braucht man da alles nicht, weil es ja dann jenseits ist. Für mich jedenfalls zählen nur diesseitige Traumvorstellungen. Die Kinder haben Döner mitgebracht. Wie alle Paradiese hat auch dieses einen Makel, in der türkischen Pizza meiner Frau hat sich ihr Wunsch nach Käse in Fleisch verwandelt.
"Hat der Dönermann wieder nicht zugehört", sage ich.
"War so ein neuer, junger", sagt sie.
"Dann müssen wir morgen wieder Döner kaufen", mischt sich meine Tochter ein und schaut empört, "damit er das richtig machen kann."
"Ja, genau", bestätige ich den erstaunlichen Vorschlag der Dreijährigen. Der Schnipsel fällt halt nicht weit vom Grill.
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Donnerstag, 9.5. /20.30 Uhr
Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - ab jetzt im Eschenbräu!


Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit. Es wird jede Woche gemütlicher im Braukeller, eine weitere Reihe lauschiger Vorhänge ist im Anflug, außerdem wird der Durchbruch zum Gastraum bis zur Ankunft der letztgültigen Pforte mit einer festen Wand verschlossen. Vor Freude tanzen wir daher gemeinsam um den Maibaum, wenn sich die Gelegenheit ergibt, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Am 9.5. begrüßen Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue, Frank Sorge und Heiko Werning die Gäste:

Martin Huyn (Ohne Fleiß kein Reis)
Doc Schoko (Stadt der Lieder)

Donnerstag, 2. Mai 2019

Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen

Seit ca. hundert Jahren findet am 2. Mai die Demonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit statt. Wir hatten Zeit!


Wir bauen auf Roboter, die uns freundlich jede Arbeit abnehmen können.


Inoffizielle Beobachter aus dem Weltraum zählten mindestens hunderttausende Demonstranten auf dem Weg zur den Schön-Schöner-Schönhauser Allee Arkaden.


Wer nicht da war, hat es verpasst.



Dienstag, 30. April 2019

Brauseboys am 2.5. im Eschenbräu: Bock auf Mai

Bier (von Frank Sorge)

Was wären wir,
ohne dir - Bier.
Bring doch mir
noch eins hier.
Bier - wegen dir
ich wild deklamier
und schwadronier.
Es veredelt Papier.
Bier - der Juwelier
veräußert Saphir
für dir.
Glorifizier,
und schnabulier.
Sei Pro-Bier
für dein Pläsir.
Was gehört aufs Klavier?
Es ist immer nach vier.
Bier!
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Donnerstag, 2.5. /20.30 Uhr
Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - ab jetzt im Eschenbräu!

Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit. Neue Features auf dem Weg zur perfekten Location im Eschenbräu: Ein hungriger Schallschutzvorhang, der sich zu gut gelaunten Nicht-Zuschauern nebenan eigenmächtig überwirft und sie verschlingt - ein neues Klavier mit Lautstärkeregler - ein frisch gebrauter, hochgradig beruhigender Maibock.  Am 2.5. begrüßen Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue und Heiko Werning die Gäste:

Uli Hannemann (Abgesandter des guten Geschmacks)
Andreas Albrecht (Geschmacksverstärker)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gäste im Eschenbräu. Man findet uns in der Triftstr. 67 im Wedding, nach kleinem Fußweg vom U-Leopoldplatz oder S-Wedding. Das Eschenbräu bietet neben verschiedenen hausgebrauten Bieren und sortenreinen Apfelsäften auch kleine Speisen wie frisch gebackene Flammkuchen und Laugenbrezeln an.


Dienstag, 23. April 2019

Brauseboys am 25.4. im Eschenbräu: Schaum und Charme

Schlau (von Frank Sorge)

Meine Kinder sind sehr schlau. Das meiste, was sie Schlaues von sich geben, haben sie natürlich von uns. Aber das meine ich ja damit, dass sie schlau sind. Sie sagen schlaue Dinge wie: “Wenn wir mal ein Auto fahren, wenn wir groß sind, dann stinkt das nicht, dann ist das Elektro”.
“Ja, mein Sohn.”, sage ich.
"Das fährt dann alleine und ist dann auch ganz sicher."
“Du hast recht, sehr schlau, so wird es sein.”
Und denke: “Nimm das, stinkende Diesel-Lobby, und ihr Knatterkisten-Machos, ihr Dreckschleudern, ihr Tempolimit-Verweigerer, ihr Linksspur-Rowdies, ihr ADAC-Abhängigen…”
“Papa?”
“Ja?”
“Warum guckst du so?”
“Ich freue mich einfach, mein Sohn, wie schlau ihr schon seid.”
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Donnerstag, 25.4. /20.30 Uhr
Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - ab jetzt im Eschenbräu!

Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit. Nach einem zünftig schönen Start im Eschenbräu letzte Woche sind wir gespannt, wer diese Woche im Bierfass duscht, wer neuer Meister im Flammkuchenverzehr wird, und ob man auf den Tischen tanzen kann. Am 25.4. begrüßen Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue und Frank Sorge die Gäste:

Veso Portarsky (Der größte Orgasmus auf dem Balkan)
Lüül (17 Hippies, Wanderjahre)

Dienstag, 16. April 2019

Brauseboys am 18.4. im Eschenbräu: Premiere, oho!

Jubiläum & Umzug (Ohne Worte)




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Donnerstag, 18.4. /20.30 Uhr
Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - ab jetzt im Eschenbräu!

Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Das erste Mal am neuen Ort! Besonders freuen wir uns auf die Reunion und Wiedereingliederung von NILS HEINRICH. Die vielen Wanderjahre haben ihn gestärkt: Er ist jünger, lustiger, dynamischer und umtriebiger denn je. Letzte Woche noch im ZDF, ab jetzt wieder wöchentlich im Wedding. Am 18.4. begrüßen alle außer Heiko, der dem Osterhasen den Eierkorb halten muss, die Premierengäste:

Moses Wolff (Schwabinger Schaumschläger)
Martin Goldenbaum (Überflieger und Durchstarter)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im Eschenbräu. Man findet den Braukeller in der Triftstr. 67 im Wedding, nach kleinem Fußweg vom U-Leopoldplatz oder S-Wedding. Das Eschenbräu bietet neben verschiedenen hausgebrauten Bieren und sortenreinen Apfelsäften auch kleine Speisen wie frisch gebackene Flammkuchen und Laugenbrezeln an.



Die Zahl der Plätze im Eschenbräu ist begrenzt. Damit Sie auch wirklich einen Platz bekommen, können Sie reservieren. Ganz einfach eine Mail schreiben an reservierung@brauseboys.de mit Ihrem Namen und der Zahl der reservierten Plätze - fertig. Bei Gruppen ab 5 Personen bitten wir Sie drei Tage vor der Show um eine kurze Rückbestätigung. Der Eintritt wird dann am Abend bezahlt; bis 20 Uhr nicht eingelöste Reservierungen verfallen und werden für alle freigegeben. Auf unserer Homepage werden schon ausverkaufte Veranstaltungen vorher angegeben.

Alle Infos auch auf Homepage & Blog

Dienstag, 9. April 2019

Brausegirls am 11.4. im La Luz: Rigoletti, Sarah Bosetti, Sarah Schmidt, Susanne Riedel und Johanna Zeul

Kettenreaktion (von Frank Sorge)

Meine dreijährige Tochter erzählt: "Und da hat Lara gesagt, dass wir nicht mitspielen dürfen, und da hab ich geweint."
"Oh je, das ist ja blöd."
"Und dann ist Lara zu mir gekommen und hat gesagt, dass ich mitspielen darf, aber ich wollte nicht."
"Das verstehe ich."
"Dann hat Lara auch geweint."
"Ach, schrecklich."
"Und dann ist Milena gekommen und hat gesagt, dass wir mitspielen sollen."
"Und dann hat sie auch geweint?"
"Ja, weil wir nicht wollten."
"Und dein Bruder?"
"Der hat auch geweint. Und Zehra hat dann auch noch geweint, weil keiner mehr gespielt hat."
"Oh, Mann."
"Da kam eine Erzieherin und hat gesagt 'Was ist denn hier los?'", erzählt sie weiter, " da musste ich lachen."
Wie es weiterging, weiß ich nicht. Aber ich hoffe, es gab eine ähnliche Kettenreaktion.
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Donnerstag, 11.4. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brausegirls - Einmalig im Wedding



Seit sechszehn Jahren gibt es einmal im Jahr am Donnerstag vor dem Jubiläum die Ahnung einer besseren Welt: Die BRAUSEGIRLS lesen neue Texte und Betrachtungen, sie singen, lachen und projiizieren. Dieses Mal noch im La Luz mit:

Rigoletti (Film und Vortrag)
Sarah Bosetti (Couchpoetos)
Sarah Schmidt (Lesebühnen-Legende)
Susanne Riedel (Der Frühschoppen)
Johanna Zeul (Lieblingsbühnentiere)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im Wedding. In dieser Woche nehmen wir Abschied vom La Luz, um ab 18.4. jeden Donnerstag im Eschenbräu zu landen.


Ab 18.4. NEU im Eschenbräu!

Mittwoch, 3. April 2019

Brauseboys am 4.4. im La Luz: Die späte Blüte

Frühlingslied der Supermarktarbeiter (von Frank Sorge)

Wenn man an der Kasse lächelt,
und das nicht aus Trunkenheit.

Wenn der Kunde freundlich hechelt,
endet unsre Winterzeit.

Er kauft mehr, und auch mal frisches,
er macht Witze, oft sehr schal.

Er sucht golden und delicious,
er kauft gern jetzt 1. Wahl.

Er kauft Pläne, Pflanzen, Erde,
wartet ohne Eil und Hast.

Das Band ist voll, als hätt' er Pferde.
Beugt sich fügsam jeder Last.

Sein Motor ist der Sonnenschein,
er summt unkenntlich Lieder.

Er sammelt keine Punkte, nein,
und kommt doch immer wieder.
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Donnerstag, 4.4. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 4.4. lesen wir das letzte Mal ganz normal und regulär im La Luz. Thilo, Robert und Frank begrüßen als Gäste:

Tobias Wallat (Berichte aus dem Berliner Süden)
Eva Wunderbar (Herzensmusik)
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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste. In den kommenden Wochen nehmen wir Abschied vom La Luz, um ab 18.4. jeden Donnerstag im Eschenbräu zu landen. Deshalb bitte genau schauen, wo wir sind.

Ab 18.4. NEU im Eschenbräu!



Die Zahl der Plätze im Eschenbräu ist begrenzt. Damit Sie auch wirklich einen Platz bekommen, können Sie Plätze reservieren. Ganz einfach eine Mail schreiben an reservierung@brauseboys.de mit Ihrem Namen und der Zahl der reservierten Plätze - fertig. Bei Gruppen ab 5 Personen bitten wir Sie drei Tage vor der Show um eine kurze Rückbestätigung. Der Eintritt wird dann am Abend bezahlt; bis 20 Uhr nicht eingelöste Reservierungen verfallen und werden für alle freigegeben. Auf unserer Homepage werden schon ausverkaufte Veranstaltungen vorher angegeben.

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Freitag, 12.4. >20.30 Uhr
La Luz (Osram-Höfe)

10 Jahre La Luz - Die große Abschiedsshow


Alles wird neu bei den Brauseboys! Neue Location, neue Besetzung. Doch unseren 16. Geburtstag feiern wir noch in alter Besetzung in der alten Location, die genau 10 Jahre unsere Heimstatt war. Zeit und Anlass genug, auf diese Jahre noch einmal mit einem famosen Best-of zurückzuschauen: Die besten Texte, die je im La Luz vorgelesen wurden, die besten Songs, die in diesen Jahren entstanden, die schönsten Videos, die in dieser Zeit gedreht wurden. Auf zur großen Abschiedssause!

Eintritt: 
13€ (ermäßig: 9€)
Es gibt einen Online-Vorverkauf

Dienstag, 26. März 2019

Brauseboys am 28.3. in der Nussbreite: Die letzte Nuss

Schießkanone (von Frank Sorge)

“Schießkanonen”, brüllt mein Sohn und fuchtelt in der Gegend herum, meine Tochter zieht die Augenbrauen hoch und findet es doof. Was ist also an diesen scheiß Kanonen, dass sie Jungs so in den Bann ziehen, die kleinen, die großen, die mittleren? Sie sind scheiße laut, sie sind scheiße gefährlich, man fühlt sich mächtig. Nun bin ich ja auch mal ein Junge gewesen und kann das gut nachfühlen. Natürlich wollte ich auch Pistolen, denn sie kamen überall vor und waren wichtig, in Filmen und so, und waren immer scheiße spannend. Ich wollte als Neuköllner natürlich das obligatorische Klappmesser, die Wurfsterne, das Katana. Jetzt aber will ich das alles nicht mehr haben, was wollte ich jemals damit?
“Scheißkanonen”, rufe ich und fuchtele in der Gegend herum, mein Sohn zieht skeptisch die Augenbrauen hoch und findet es doof. Ich bin der geborene Pädagoge.
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Donnerstag, 28.3. /20.30 Uhr
Ausweichort! NUSSBREITE (Seestraße 106, U-Seestraße)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 28.3. weichen wir das voraussichtlich letzte Mal in die Nussbreite aus, es sind alle dabei. Aber die letzte Nuss ist noch nicht gegessen, wir begrüßen als Gäste:

Jane Steinbrecher (Schöngeisteswissenschaftlerin)
Christoph Theußl (Schwabinger Schaumschläger)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste. In den kommenden Wochen nehmen wir Abschied vom La Luz & der Nussbreite, um ab 18.4. jeden Donnerstag im Eschenbräu zu landen. Deshalb bitte genau schauen, wo wir sind, hier im Überblick:

-Donnerstag, 28.3. >Die Brauseboys in der Nussbreite >20.30 Uhr
-Donnerstag, 4.4. >Die Brauseboys im La Luz >20.30 Uhr
-Donnerstag, 11.4. >Die Brausegirls im La Luz >20.30 Uhr
-Freitag, 12.4. >10 Jahre im La Luz >20.30 Uhr


-Donnerstag, 18.4. >Die Brauseboys im Eschenbräu >20.30 Uhr


Mittwoch, 20. März 2019

Brauseboys am 21.3. im La Luz: Sechzehn Jahr, kaum noch Haar

Sechzehn Jahr, kaum noch Haar (von Udo Sorge)

An einem Donnerstag, es gab keine Lesung,
Hier niemals im Traum, oh nein, oh nein
Alles doch Wedding hier, was sind das für Leute?
Da ging es schon los, da

Sechzehn Jahr, kaum noch Haar,
so lang ist das her.
Sechzehn Jahr, kaum noch Haar,
und es wird nicht mehr.

Lalalala lalalala la la la la la
Ein wilder Donnerstag, zu schnell vorüber,
doch hörte der niemals auf
oh nie, oh nie
Zuhörer jedes Mal, der Kiez gab uns Liebe,
Jetzt waren wir da, da

Sechzehn Jahr, kaum noch Haar,
so lang ist das her.
Kaum noch Haar, sechzehn Jahr,
und es werden mehr.
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Donnerstag, 21.3. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit genau sechzehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 21.3. begrüßen Heiko Werning, Thilo Bock, Frank Sorge und Robert Rescue im gemütlichen Restaurant des La Luz:

Udo Tiffert (Lausitz-Literatur)
Skalitzer (Kreuzberg-Ska)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Das La Luz öffnet um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

Ab 18.4. jeden Donnerstag im Eschenbräu!
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JUBILÄUM & AUSZUG

Freitag, 12.4. >20 Uhr
La Luz (Osram-Höfe)

10 Jahre La Luz - Die große Abschiedsshow



Alles wird neu bei den Brauseboys! Neue Location, neue Besetzung. Doch unseren 16. Geburtstag feiern wir noch in alter Besetzung in der alten Location, die genau 10 Jahre unsere Heimstatt war. Zeit und Anlass genug, auf diese 10 Jahre noch einmal mit einem famosen Best-of zurückzuschauen: Die besten Texte, die je im La Luz vorgelesen wurden, die besten Songs, die in diesen Jahren entstanden, die schönsten Videos, die in dieser Zeit gedreht wurden. Auf zur großen Abschiedssause!

Eintritt: 
13€ (ermäßig: 9€)
Es gibt einen Online-Vorverkauf

Sonntag, 17. März 2019

Me and David Sedaris



„Oh, ein neuer Sedaris!“, rufe ich entzückt. „Ich liebe David Sedaris. Es gibt keinen Autor, der mein Schreiben mehr beeinflusst hat als er“, erkläre ich Roland, einem meiner Lieblingsbuchhändler. „Neue Bücher von ihm kann ich gar nicht abwarten, ich kauf ich sie immer gleich am ersten Tag!“„Das Buch ist vor vier Monaten erschienen“, sagt Roland.
„Ich weiß“, lüge ich. „Ich brauch‘s ja als Geschenk. ... Ist es gut?“

Wenn ich eins von David Sedaris gelernt habe, dann dass es keinen Fettnapf gibt, der tief genug wäre, als dass man nicht über ihn schreiben könnte. Vor allem aber hat er mir vorgemacht, wie man autobiografisch schreibt und die eigene Homosexualität so selbstverständlich thematisiert, dass nicht mal der schubladenverliebte deutsche Buchhandel sich traute, ihn ins Regal mit Homosexuellenliteratur abzuschieben, ganz hinten, im Gang zur Kundentoilettlette. Er hat mich gelehrt, dass Komik in der Aufrichtigkeit liegt und wie man aus echten Anverwandten literarische Figuren macht, ohne die realen Vorbilder zu verraten. Indem man sich über andere nie mehr lustig macht als über sich selbst. Die Komik liegt in der Demut, sich selbst immer als den größeren Depp zu zeichnen. Niemand beherrscht das besser als David Sedaris: „Ja doch, mein Haar ist grau und ausgedünnt. Ja doch, das Ventil in meinem Penis ist undicht, und nach dem Pinkeln gehen immer ein paar Tropfen in die Hose. Aber ich habe zwei Gästezimmer.“ Ich lache schon auf der ersten Seite von "Calypso" - mit David, ich habe Teil an seinem Leben. (Ich bin sicher, ich darf ihn duzen, denn spätestens nach dem dritten Buch von ihm fühlt man sich als Teil seiner Familie.) Wir werden zusammen alt. Er ist mir etwa zehn Jahre voraus. Bei mir sind es noch sehr wenige Tropfen, aber ich hab auch erst ein Gästezimmer.

Einst hatte ich die Chance, David Sedaris zu interviewen – für das queere Stadtmagazin Siegessäule. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Dann habe ich abgelehnt. Ich habe mich nicht getraut, weil ich befürchtete, im Englischen zu versagen. David lernt gerne Sprachen, das weiß ich aus all seinen Büchern, und dann säße da ein schwuler Reporter vor ihm, der in eingerostetem Gymnasialenglisch radebricht und ständig unsinnige Fragen stellt, weil er die Antworten zuvor nicht verstanden hat.

Nun bin ich seit mehr als einem halben Jahr mit einem Briten zusammen, wir sprechen nur Englisch miteinander. Mein Partner gibt vor, mich zu verstehen. Aber ich habe noch immer das Gefühl, dass mein Englisch die Qualität von Kinderbildern hat, die man seiner Mutter aus der Kita mitbringt: nur mit Liebe zu ertragen. „Hast du gut gemacht!“, sagt die Mutter, pinnt die bunten Krakeleien zu den anderen an den Kühlschrank und sehnt sich heimlich die Pubertät herbei, in der solche Bilder wie von Geisterhand verschwinden.

Die wahre Ursache, dass ich ein Interview mit David abgelehnt habe – und es vermutlich wieder tun würde –, geht wohl tiefer: Ich könnte enttäuscht sein. Schon jetzt hat mich eine Information aus dem neuen Buch irritiert, um nicht zu sagen geschockt: David ist nur 1,65 Meter groß! Dabei hatte ich ihn mir immer als schlaksigen, durchschnittlich großen Mann vorgestellt! Mein Interview mit David Sedaris hätte also sehr wahrscheinlich damit begonnen, dass ich ihn übersehen hätte. Und was, wenn er mir dann in einem himmelblauen Hosenrock gegenübergetreten wäre, wie er ihn in einer seiner neuen Geschichten beschreibt? Könnte ich so einen Mann noch mein Idol nennen? Einen karnevalesk gekleideten Zwerg, der mir gerade mal bis an die Brustwarzen reicht? - Nein, ich möchte David Sedaris nie begegnen. Ich begegne ihm ihn jedem seiner Bücher, das reicht mir völlig.