Dienstag, 12. Februar 2019

Brauseboys am 14.2. im La Luz: Bessere Hälften

8 Uhr morgens (von Frank Sorge)

Gegensprechanlage.
"Hallo?"
"Finanzamt."
"Oh."
"Wir wollen nicht zu Ihnen."
"Das ist sehr beruhigend."
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Donnerstag, 14.2. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 14.2. begrüßen alle Boys außer Teilzeit-Volker im gemütlichen Restaurant des La Luz die eine der besseren Hälften von 'Tiere streicheln Menschen', und das ist:

Sven van Thom (Pudding mit Frisur)

Dienstag, 5. Februar 2019

Brauseboys am 7.2. im La Luz: Mit Helene und Martin

Eins nach dem Anderen (von Frank Sorge)

Eine kleine Umfrage, wir wollen erkunden, wie weit die Gentrifizierung fortgeschritten ist.
Immer jut, wenn man sowat früh entdeckt, wa, hoffentlich nich im Endstadium.
Ist ihnen denn der Begriff geläufig?
Endstadium - na, und ob, jeh ick immer am Wochenende zum Fußball.
Würden Sie sagen, der Wedding kommt?
Der Wedding kommt nich, der Wedding ist da.
Sehr interessant, aber wo genau?
Na, hier. Allet vorhanden.
Haben Sie nicht Sorge, dass alte Mieter verdrängt werden?
Krieg ick ja nich mit, wennt bei mir soweit ist.
Ich meine, wegen der steigenden Mieten.
Reden wa nich über Jeld, nachher soll ick Ihnen vielleicht noch aushelfen, oder so.
Naja, viel bringen diese Umfragen nicht.
Meine Rede, lassen Se dit sein. Holnse Bier ausm Späti und Feierabend.
Gibt es denn da Craft Bier?
Die jeben alle Kraft, meen Juter, eins nachm anderen.
Soll ich Ihnen eins mitbringen?
Jerne, sehr freundlich.
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Donnerstag, 7.2. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 7.2. begrüßen Thilo, Robert und Frank im gemütlichen Restaurant des La Luz:

Helene Mierscheid (Kabarettistische Lebensberatung)
Martin Goldenbaum (Überflieger)

Mittwoch, 30. Januar 2019

Brauseboys am 31.1. im La Luz: Stadt, Land, Flucht

Stadt, Land, Flucht (von Frank Sorge)

Ich fahre mit der Regionalbahn nach Brandenburg raus, früh morgens, und denke auf dem Weg: Ach, sind die Felder schön kahl. Es ist so schön ruhig. Es ist so schön nah an Berlin. Es ist so schön, nahe Berlin. Am frühen Nachmittag will ich zurück und stehe eine knappe Stunde an einem Bahnhof dafür. Ein paar vielversprechende Lädchen für Zucker und Tabak haben Mittagsruhe, in einen Netto will ich nicht. Ich denke: Was für eine Einöde. Hier ist ja nix. Ich will schnell wieder zurück, wo was los ist.
Ich bin nicht bereit zur Flucht, merke ich in den Stadtgrenzen, und drücke mich wohlig in eine überfüllte Feierabendtram. Ach, sind die Straßen schön voll. Alles so schön nah. Es ist so schön nah an Berlin, in Berlin.
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Donnerstag, 31.1. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 31.1. begrüßen im gemütlichen Restaurant des La Luz alle außer Teilzeit-Volker den Showmaster und Entertainer:

Ivo Lotion (Liebe statt Drogen)

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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Das La Luz öffnet um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

Dienstag, 29. Januar 2019

Monolog eines Veranstalters*


Ja, guten Abend hier in der Barbar, ich freu mich, dass Sie hergefunden haben zu unserer neuen Veranstaltungsreihe „Kiez & Poetry“. Mein Name ist Holger Müller vom Kulturbüro Nord, wir haben dieses neue Kultur-, ich sag mal, -Highlight hier angeleiert zusammen mit dem Quartiersmanagement Maasdamer Viertel, dem Kulturamt Mitte, der Happy Fun Professional GmbH und eben dieser wunderbaren Barbar, vor allem dem Wirt, dem Herrn Lutz. Vielen Dank, da wär gar kein Applaus nötig gewesen, aber den haben Sie ja auch gar nicht gespendet. Die Künstler sind noch nicht da, und die Künstlerinnen, so viel Zeit muss sein, deshalb möchte ich kurz das Wort an Sie richten: Es steckt ja unglaublich viel Mühe in so einem Event. Schauen Sie mal, wir haben extra diese fantastische Bühne hier aufgebaut! Dafür mussten wir eigens ein paar Tische beiseiteschieben. Der Herr Lutz hat direkt angemeck... angemerkt, dass ihm dadurch natürlich Einnahmen verloren gehen. Aber das braucht Sie nicht zu interessieren, aber wir interessieren uns natürlich für unsere Partner in der Gastronomie, sind ja auch Berliner Wirtschaftsbetriebe, und das Kneipensterben, kennt man ja, da muss ein Wirt natürlich drauf achten, dass ihm durch so Kultur nicht noch Nachteile entstehen. Aber wir haben uns da am Ende gütlich geeinigt, ich sach mal, sehr gütlich, Kulturförderung ist eben auch Wirtschaftsförderung. Wirtschafts-Förderung, haha, Wortwitz. Vielleicht einen Applaus mal für den Herrn Lutz von der Barbar.
Na gut, ich glaub, Künstler wären mehr Applaus gewöhnt. Und Künstlerinnen, so viel Zeit muss sein. Wo war ich? Also die Bühne, die hat uns viel Kosten bereitet. Und es ist wirklich eine schöne Bühne! Schauen Sie: Da steht sogar „R&S“ auf den Mikroständern, ist das nicht krass!? Das sind gute Mikroständer! Das sind nicht die billigen Stöcker aus dem Thomann-Katalog! Uns sind die Künstler nämlich was wert. Und die Künstlerinnen erst recht, hehe.
Und da hinten an dem Mischpult steht der Ralf, das ist unser Techniker heute, der hat das hier seit dem Nachmittag aufgebaut. Schauen Sie mal, der Ralf: Der trägt Cargohosen und drunter ‘ne karierte Boxershorts, die man bei jedem Schritt sieht: Der ist ein Techniker, wie er im Buche steht, ein absoluter Vollprofi! Für unsere Künstler ist und wirklich nichts zu schade! Und für die Künstlerinnen auch nicht, obwohl, die haben’s ja meist nicht so mit Technik. Vielleicht einen Applaus für unseren fabelhaften Techniker.
Na gut, das klang jetzt schon ein bisschen dünn, aber es sind wohl grad ein paar Leute aufs Klo gegangen. Zusammen ... Ich hoff zumindest, dass sie nur aufs Klo sind.
Da neben der Bühne, die dünne Frau da mit dem grau gefärbten Dutt und dieser Omabrille, die vier Nummern zu groß ist für ihr Gesicht, das ist die Melanie von Happy Fun Professional, der Eventagentur, die das hier alles für uns quasi im Alleingang organisiert hat! Schauen Sie mal, wie erschöpft die guckt, die Melanie, die hat sechs Wochen Künstler angefragt. Und sogar ‘n paar Künstlerinnen. Die hat sich die Finger wund gemailt und die Ohren taub telefoniert. Ich sach mal, es ist nur noch ‘ne Frage der Zeit und bei diesen Granny-Hipstern kommen als Accessoires Hörgeräte in Mode, kleiner Scherz. Aber es war wirklich nicht leicht, hier ein hochwertiges Bühnenprogramm zusammenzustellen! Einen Applaus für die Melanie!
Ja, haha, da hat vor allem der Herr Böckmann applaudiert, Sie müssen wissen, das ist der Herr vom Kulturamt Mitte, der uns für „Kiez & Poetry“ diesen großzügigen Etat zur Verfügung gestellt hat. Ich weiß, man soll im Kulturbetrieb niemals das Wort „großzügig“ verwenden, aber diesmal stimmt es! Also fast, ein paar hundert Euro mehr hätten‘s schon sein dürfen, dann hätten wir vielleicht sogar den Künstlern noch eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen können. Und den Künstlerinnen natürlich, denen natürlich 20 Prozent weniger. Aber immerhin! 15.000 Euro für „Poetry im Kiez“, das leistet sich nicht jede Kommune. Einen kleinen Applaus für Herrn Böckmann vom Kulturamt Mitte!
Ja, ja, danke, ... ja, danke ... Melanie, Du kannst aufhören zu klatschen, der Herr Böckmann ist gerade gegangen.
Ja, liebes Publikum, bei so viel guten Nachrichten gibt es leider auch eine schlechte. Nichts ist perfekt, schon gar nicht beim ersten Mal, aber an diesen Kinderkrankheiten kann die Melanie dann ja noch arbeiten. Es ist nämlich so: Wir haben leider keine Künstler gefunden. Und nicht mal Künstlerinnen.
Das ist mir persönlich völlig unverständlich, aber es war einfach niemand bereit, zu den Konditionen, die wir angeboten haben, hier aufzutreten. Tja, da ist es natürlich totenstill im Publikum. Wundert mich nicht. Sie haben 14 Euro Eintritt bezahlt, ermäßigt 13,50€, und niemand will hier auf die Bühne! Und es ist eine gute Bühne, eine großartige Location, Publikum – Was erwarten die Künstler denn noch? Und die Künstlerinnen? Jeder kriegt ‘ne Mahlzeit aufs Haus, 3 Freigetränke und Mikrofone mit R&S-Logo – Ist das denn nichts? Na gut, die Barbar bietet gar keine Küche an, aber wir haben extra einen Cateringservice organisiert, der da hinter die Bühne ein Tablett mit Käsebrötchen gestellt hat. Sogar Biokäse! Gut, der wellt sich jetzt schon ein bisschen, aber da sind die Künstler ja selbst ein bisschen schuld, dass sie da nicht zugegriffen haben. Und bei den Künstlerinnen hat auch noch niemand zugegriffen, harar, kleiner Witz, ist ja sonst niemand da, der welche macht. Darf ich mal unseren fabelhaften Techniker fragen: Waren die Käsebrötchen gut? Okay, der Ralf hat sich lieber einen Döner geholt. Na ja, und das berühmte Craftbeer der Barbar gibt’s für die Getränkemarken natürlich auch nicht, da muss man den Herrn Lutz schon verstehen. Das ist einfach was Besonderes, aber er hat extra eine Kiste Beck’s Gold organisiert. Die ist sogar gekühlt! Was wollen die denn noch, diese Künstler? Gut, die ganze Scheiße kostet den Herrn Lutz unterm Strich vielleicht 5€ pro Nase, aber ha!, hört ja heut kein Künstler.
Bei diesen Schreiberlingen, da kommt schon eine Anspruchshaltung durch, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Ich meine: Man muss doch auch mal die Verhältnisse geraderücken! So ein Techniker oder ein Wirt, die machen das hauptberuflich. Die müssen davon leben, ‘ne Familie versorgen, der Herr Lutz ist zweimal geschieden, das kostet! Hier arbeiten heute drei Leute im Service, die müssen doch bezahlt werden! Mindestlohn, aber trotzdem. Und wir haben geile Flyer gedruckt, mit Prägung und Glanzlack, das macht die Druckerei nicht umsonst! Und der Grafiker grafikt die auch nicht für umme! Und die GEMA ist auch schon wieder teurer geworden. 10 Prozent vom Eintritt wollen die! Weiß die GEMA ja nicht, dass hier heute niemand auftritt! Das summiert sich! Da sind 15.000 Euro schnell weg. Die Melanie hat sogar 300 Euro in Facebook-Werbung investiert. Überhaupt die Melanie, die kriegt ja auch ein Gehalt. Klar, viel verdient man nicht bei dieses Evenagenturen, das sind schon ganz schöne Ausbeuterschweine. Was kriegst du da so netto, Melanie, als Frau? Eins-sechs? Eins-vier? Na, irgendwovon muss man ja seine goldenen Übergrößenbrillen aus Fensterglas bezahlen. Und demnächst muss sie sogar ein Kind versorgen, die Melanie ist nämlich schwanger, durfte ich doch sagen, oder? Vom Herrn Böckmann, tipp ich ja, gell.
Ich meine, sich auf eine gemachte Bühne stellen und ein paar Minuten vor sich hin monologisieren, das kann ich auch, hören Sie ja gerade, aber erwarte ich, dass ich dafür bezahlt werde? Also beim Kulturbüro Nord arbeite ich natürlich nicht ehrenamtlich, geb ich offen zu. Gut, wenn ich meinen Gehaltsnachweis sehe, denk ich schon immer, das ist schon fast Ehrenamt, aber diese Ansage heut Abend hier, das ist Freizeit! Will ich dafür Geld? Verlange ich dafür mehr als Überstundenausgleich? Nein! Das gehört zu meinem Beruf!
Aber die Künstler, na, und die Künstlerinnen erst recht, von denen macht das doch keiner hauptberuflich! Das wird so oft vergessen! Ich frag die jedes Mal, was sie denn hauptberuflich machen, ist doch klar, dass man davon nicht leben kann, und wissen Sie was: Alle von denen, alle haben sie noch andere Jobs. Sprich: Anders als die Melanie, der Ralf und der Herr Lutz müssen die davon nicht leben! Meinen Sie, die Melanie hätte mit ihren 50 Stunden in der Agentur noch Zeit, irgendwo rumzukünstlern?
Wir bieten eine astreine Bühne, Essen, Freigetränke, ein erstklassiges Publikum, na, zumindest Reste davon, und die Möglichkeit, sich auf der Bühne auszuprobieren und Werbung für sich zu machen. Das ist doch was! Gut, vielleicht könnten wir nach der Endabrechnung 50€ pro Künstler auszahlen, 40 pro Künstlerin. Aber Hand aufs Herz: Da ist doch der Orgaaufwand der Auszahlung höher als der Nutzen für die Kunst!
Ich will wirklich nicht von Undankbarkeit sprechen. Sprechen wir lieber von Dankbarkeit. Bedanken Sie sich bei den Künstlern und Künstlerinnen für deren Abwesenheit.
Schauen Sie sich einfach die nächsten zwei Stunden die leere Bühne an. Es ist eine wirklich schöne Bühne. Bestellen Sie beim Herrn Lutz ein Craftbeer für 4,80€, schauen Sie dem Ralf auf seine Cargohose und der Melanie auf ihre Brille, und blättern ein wenig in unserem Flyer rum. Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß bei „Kiez & “ ... Hey, Sie da, hey! Nicht gehen! Sie sind der Letzte, Sie sind unser Publikum, für Sie mache ich die ganze Scheiße hier doch! Jetzt bleiben Sie doch, Herrgott, wenn Sie jetzt gehen, muss ich Sie Kunstbanause nennen! 


* Dieser Text ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Text des Kollegen Heiko Werning. Dies ist der Monolog eines anderen Veranstalters.
Foto: Armin Sengbusch

Mittwoch, 23. Januar 2019

Brauseboys am 24.1. im La Luz: Greatest Hits

#GreatestHits (von Frank Sorge)


Hallo, ich bin dein Vater. Du kennst mich vielleicht von den größten Hits 'Geh mal ins Bett', 'Putz dir die Zähne' und 'Wie sieht es denn hier aus?'

Hallo, wir sind die Brauseboys. Ihr kennt uns vielleicht von den großen Hits 'Irgendwas mit Wedding', 'Ein Telefon klingelt' und 'Irgendwie auch lustig'.

Hallo Zuschauer. Wir kennen euch von euren größten Hits 'Könnt ihr davon leben?', 'Schreibt ihr die Texte selbst?' und 'Fällt euch denn immer was ein?'.

Hallo, ich bin dein Blog. Du kennst mich von meinen größten Hits 'Jede Woche', 'Wahnsinnig originell' und 'Auf den letzten Drücker'
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Donnerstag, 24.1. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 24.1. begrüßen im gemütlichen Restaurant des La Luz die Boys Robert Rescue, Volker Surmann & Frank Sorge kollegialen Besuch von der Kreuzberger Slamshow der Herzen & Weddings authentischste Stimme zur Gitarre:

Noah Klaus (Zentralkomitee Deluxe)
Lari (Nicht so wie du)
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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Das La Luz öffnet um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Brauseboys am 17.1. im La Luz: Gehnse raus, kommse rein

Ich sammle keine Punkte (von Heiko Werning)

Ich weiß, ich habe alle Bücher und Artikel über fachgerechte Ernährung pflanzenfressender Reptilien nicht nur gelesen, sondern die meisten auch selber lektoriert, aber meine Chuckwallas, das sind sympathische Leguane aus der nordamerikanischen Wüste mit Daueraufenthaltsgenehmigung im Wedding, bekommen nun mal im Wesentlichen Römersalat. Hier im Bezirk wächst nicht so viel, und ich habe keine Lust, es zwischen den Schienen der Straßenbahn herauszupulen. Außerdem hat Römersalat ein besonders günstiges Kalzium-Phosphor-Verhältnis und ist jederzeit problemlos verfügbar.
Dank Özgür nämlich, meinem Obst- und Gemüsehändler um die Ecke, meinem Dealer für das etwas knackigere Gras. Jeden Morgen, wenn ich die Kinder zur Schule gebracht habe, trotte ich bei ihm vorbei, um zwei große Köpfe Römersalat zu kaufen. Eigentlich macht der Laden erst um halb neun auf, aber ich habe hier einen Sonderstatus und darf mir meine Salatköpfe auch schon mal selbst aus den aufgestapelten, noch nicht ausgeräumten Kisten kramen, selbst wenn noch gar nicht aufgebaut ist. Das ist Kundenbindung! Behaltet Eure würdelosen Treuepunkte, mit denen erwachsene moderne Menschen sich zu nichts ahnenden Eingeborenen degradieren lassen, deren Gunst man mit ein paar Glasperlen erlangen kann – nur halt gegen Zuzahlung, die deren Wert vermutlich um das Doppelte übersteigt. Ich sammle keine Punkte, ich sammle Respekt. Für den bekomme ich dann auch tatsächlich etwas, nämlich morgens um acht schon Salat, Ihr Pussys! 
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Donnerstag, 17.1. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 17.1. begrüßen im gemütlichen Restaurant des La Luz die Boys Heiko Werning & Frank Sorge hohen Besuch aus China, außerdem eine weitere, freundliche Vorleserin und unseren liebsten Krautrocker:

Christian Y. Schmidt (Bliefe von dlüben)
Mandana (liest was vor)
Doc Schoko (Stadt der Lieder)
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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Das La Luz öffnet um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Brauseboys am 10.1. im La Luz: Nächstes Jahr

Zugabe


'Danke, dass ihr zuhört,
und für's Verständnis.
Dafür gibt es dies Geständnis:
Wir können nicht ohne
und mögen, wenn's euch gefällt.
Was für 'ne Welt
wäre es ohne uns und den Text?
Wir sagen:
Danke, dass ihr zuhört.
Danke Publikum!'

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Donnerstag, 10.1. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 10.1. begrüßen nach dem Rückblicksmarathon und seinen Erschöpfungsopfern die ausdauerndsten und virilsten Boys Heiko Werning & Frank Sorge gemütlich im Restaurant des La Luz eine freundliche Liedermacherin und einen Verfasser höchst authentischer Taxigeschichten:

Eva Wunderbar (Bitte bleib)
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Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäste im La Luz, Oudenarder Str.16-20 (Osram-Höfe), Tram M13/50,  nahe U6-Seestraße und U9-Nauener Platz. Das La Luz öffnet um 19.30 Uhr und bietet leider keine warme Speisen mehr an. Um vorher etwas zu essen, empfehlen wir Restaurants in direktem Umkreis, z.B. das Restaurant Schäfer oder das Sam Yuk Gu.

Freitag, 4. Januar 2019

Auf Nimmerwiedersehen 2018: Am 7.1. & 8.1. in den Stachelschweinen

Backstage-Boys


Ein letztes Mal wollen wir auf unseren Jahresrückblick hinweisen, bevor es am nächsten Donnerstag wieder ganz regulär im La Luz weitergeht. Zu diesem Zweck ein Blick in den Backstagebereich des Kookaburra, wo einem manch wundersame Gestalt begegnet. Aber in solchem Aufzug sind wir definitiv auch für den 'Goldenen Westen' vorbereitet, denn am Montag und Dienstag gibt es in diesem Jahr zwei Bonustermine in den ehrwürdigen Stachelschweinen. 'Last chance to see', wie der Lateiner sagt.
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Es gibt noch für den Nachmittag am 5.1. Karten / 16 Uhr
KOOKABURRA (Schönhauser Allee 184, nahe U2-Rosa-Luxemburg-Platz)

Und am 7.1. & 8.1. /jeweils um 20 Uhr
STACHELSCHWEINE (Europa Center, U-Zoologischer Garten)

AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2018 - Die Jahresbilanz der Brauseboys

In ihren wöchentlichen Leseshows haben Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentiert die Weddinger Vorlese-Boygroup ihren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis!



Die letzten Termine und Karten:

05.01.19 / 16 Uhr Kookaburra - Vorverkauf hier
05.01.19 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)

7.1. /20 Uhr (Stachelschweine) Infos & Tickets hier
8.1. /20 Uhr (Stachelschweine) Infos & Tickets hier

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Auf Nimmerwiedersehen 2018: Vom 26.12.-5.1. täglich!

Das Jahr hört auf! (Sammelbild 5)


Irgendwann ist ja dann auch immer gut mit Weihnachten, und man kann schon an das... alte Jahr noch einmal zurückdenken. Wir übernehmen das gerne für Sie, sie, ihn und alle. Ab heute täglich bis ins neue Jahr. An das kann man ja auch kaum denken, weil es noch gar nicht angefangen hat.
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Die nächsten Shows ab Mittwoch, 26.12., bis Samstag, 5.1. täglich / 20 Uhr (z.T. auch um 16 Uhr)
KOOKABURRA (Schönhauser Allee 184, nahe U2-Rosa-Luxemburg-Platz)

AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2018 - Die Jahresbilanz der Brauseboys

Die Brauseboys setzen an zu ihrer traditionellen Jahresbilanz und sich selbst die Hasskappe auf: Als Hutbürger brüllen sie das Jahr 2018 zünftig ins Aus. Wenn selbst Angela Merkel geht, wird‘s schließlich Zeit, dass auch 2018 endlich aufhört!



In ihren wöchentlichen Leseshows haben Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentiert die Weddinger Vorlese-Boygroup ihren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis im Kookaburra - Vorverkauf (http://www.comedyclub.de)  hier

Übersicht über die nächsten Termine bis Silvester:

26.12.18 / 20 Uhr (FAST AUSVERKAUFT)
27.12.18 / 20 Uhr (FAST AUSVERKAUFT)
28.12.18 / 16 Uhr
28.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
29.12.18 / 16 Uhr
29.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
30.12.18 / 16 Uhr
30.12.18 / 20 Uhr (FAST AUSVERKAUFT)
31.12.18 / 16 Uhr (AUSVERKAUFT)
31.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)

Es gibt im neuen Jahr noch Karten für 1.1.-4.1. /jeweils 20 Uhr
... (siehe Homepage)

Außerdem freuen wir uns auf zwei Zusatztermine in den ehrwürdigen 'Stachelschweinen' im Europa-Center. Am 7.1. & 8.1. um jeweils 20 Uhr. Infos & Tickets hier)

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Auf Nimmerwiedersehen 2018: Noch mehr Rückblick ab 19.12.

Das Jahr hört auf! (Sammelbild Nr. 4)


Jawollja, da hat der putzige Hutbürger eine schöne Weihnachtsbotschaft - bei uns wird ja auch zugehört, und nicht rumgedaddelt. Insgesamt weniger aufs Handy zu schauen riecht auch etwas nach gutem Vorsatz für das neue Jahr. Aber derlei Wohlmeinendes wollen wir dem Herrn gar nicht erst unterstellen.
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Die nächsten Shows ab Mittwoch, 19.12. /20 Uhr vor und nach Weihnachten im
KOOKABURRA (Schönhauser Allee 184, nahe U2-Rosa-Luxemburg-Platz)


AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2018 - Die Jahresbilanz der Brauseboys

Die Brauseboys setzen an zu ihrer traditionellen Jahresbilanz und sich selbst die Hasskappe auf: Als Hutbürger brüllen sie das Jahr 2018 zünftig ins Aus. Wenn selbst Angela Merkel geht, wird‘s schließlich Zeit, dass auch 2018 endlich aufhört!



In ihren wöchentlichen Leseshows haben Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentiert die Weddinger Vorlese-Boygroup ihren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis im Kookaburra - Vorverkauf hier

Übersicht über die nächsten Termine bis Silvester:

19.12.18 / 20 Uhr
20.12.18 / 20 Uhr
21.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
22.12.18 / 20 Uhr

26.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
27.12.18 / 20 Uhr
28.12.18 / 16 Uhr
28.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
29.12.18 / 16 Uhr
29.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
30.12.18 / 16 Uhr
30.12.18 / 20 Uhr
31.12.18 / 16 Uhr (AUSVERKAUFT)
31.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
... (siehe Homepage)

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Ab 13.12. sind wir bis zum Anfang des nächsten Jahres wieder ausschließlich im Kookaburra mit dem Jahresrückblick. Die nächste reguläre Lesebühne findet am 10.1.19 im La Luz statt.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Auf Nimmerwiedersehen 2018 - Die Jahresbilanz ab 13.12. im Kookaburra

Jetzt geht´s los! Die Hutbürger der Brauseboys blasen zum Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen 2018"!

Mit Text, Ton, Tanz und Tand wird ein weiteres Jahr von Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning in die Tonne getreten.

Vom 13. Dezember mehr oder weniger täglich bis zum 5. Januar im Comedyclub Kookaburra.



In unseren wöchentlichen Leseshows haben wir 2018 intensiv beobachtet und kommentiert, nun präsentieren wir unseren Jahresrückblick. Ein Abend zwischen Diesel und Chemnitz, zwischen Hashtags und Haschlegalisierung, zwischen überraschenden Gipfeln und spielerischen Niederlagen, zwischen Trumptweets, Erdoganfotos und Gaulands verschwundener Badehose.

Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis!

Übersicht über die nächsten Termine bis Weihnachten:

13.12.18 / 20 Uhr (AUSVERKAUFT)
14.12.18 / 20 Uhr
15.12.18 / 20 Uhr (NUR NOCH WENIGE KARTEN)
16.12.18 / 20 Uhr

19.12.18 / 20 Uhr
20.12.18 / 20 Uhr
21.12.18 / 20 Uhr
22.12.18 / 20 Uhr

... (weitere siehe Homepage)

Dienstag, 4. Dezember 2018

Brauseboys am 6.12. in der Nussbreite: Extra nussig!

Das Jahr hört auf, bald ist wieder Jahresrückblick (Sammelbild 2)



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Donnerstag, 6.12. /20.30 Uhr
NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen:

Lukas Flo Meister (Gitarrenpop gegen die Resignation)

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Diesen Donnerstag noch einmal um 20.30 Uhr in der NUSSBREITE (Seestraße 106, nahe U-Seestraße), unserem beliebten Ausweichort! Ab 13.12. sind wir bis zum Anfang des nächsten Jahres wieder ausschließlich im Kookaburra mit dem Jahresrückblick.