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1000-Donnerstage-Brauseboys am 2.6. (20 Uhr) in der Kufa Moabit: Open Air mit Manfred Maurenbrecher

Nomen est Omen (von Frank Sorge) "Absolut sicheret Bike, Schlösser waren jestern. Völlig egal, wo ick dit stehenlasse, et bleibt da wie angewurzelt. Selbst wenn die mit 'nem Laster kommen, wa, und dit Feld abräumen, eins lassen se da. Dit will keiner haben. War ein Schnäppchen vor zwei Jahren, Hamsterrad, wenn man so will, hab ick nie bereut. Is wie mit dem spanischen Bier, dit versauert einfach, obwohl et nu wirklich nüscht damit zu tun hat. Is wie son Aufkleber wegen Gift, oder Rattenköder. Die Leute überlegen zweimal, dann dreimal, dann lassen se dit. Scheint sowat Psychologischet, oder einfach Aberglaube, man will et einfach nicht herausfordern. Mir stört dit nich, bin ooch verschont worden bisher, wa? Ick sag trotzdem immer, ick hab Corona, steht ja draußen. Ich kann sowat nich, aber in die Zeit jetzt, wa, müssteste schnell son Jeschäft in Internet uffmachen mit die Aufkleber. Brauchst nur eenen, Corona, und muss natürlich robust sein. War mir nie uffjefallen, dat et übe...

Brauseboy am 11.6. im Livestream: Strom nach draußen

Gute Effekte (von Frank Sorge) Es ist ja nicht alles schlimm. Überwachungskameras mit Gesichtserkennung haben es im Moment zum Beispiel nicht leicht. Sehr viele Menschen sind auf Fahrräder umgestiegen, das macht auch noch gesund, solange der grüne Streifen breit genug ist, um nicht von einem Auto umgekachelt zu werden. Manch einer hat durch Verzicht festgestellt, was man auch sonst lassen könnte, und auch die Zufriedenheitsstudien in Deutschland, wo wir so glimpflich durch die erste Welle gekommen sind, sind eindeutig anders, als nur Gemecker über Einschränkungen wiederzuspiegeln. Weniger ist also wirklich oft mehr, und selbst der Bierverkauf in Berlin und Brandenburg ist gestiegen in der Krise, lese ich, trotz Kneipenschließung. Und Menschen wie ich und meine Frau werden in einigen Jahren über eines nicht klagen müssen, worüber schon viele Generationen geklagt haben - zu wenig Zeit mit den Kindern verbracht zu haben, als sie klein waren.  ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 1...

Brauseboys am 1.8. im Eschenbräu: Luftige Lesung

Was ich fand (von Frank Sorge) Am Ostseestrand Da warn Kiesel Rund im Sand Und auf allen Wegen Elektromobile Fahrradkolonnen Müheloses Schwirren Leises Sirren Glückliche Gelenke Und ein Hauch von SUV. ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 1.8. /20.30 Uhr Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding) Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - jetzt im Eschenbräu! Seit sechzehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit. Bei moderateren Temperaturen im lauschigen Braukeller der Herzen kehrt der erste Sommer-Urlauber aus luftigen Höhen mit wildem Rauschebart zurück, ein Fels steht in der Brandung, und es gibt ein feines Gäste-Bouquet.  Am 1.8. begrüßen Nils Heinrich & Robert Rescue: Mareike Barmeyer ( Rakete 2000 ) Matthias Niklas (Lauter Zweifel) Two Oceans (Stadtvögel)