Dienstag, 30. August 2011

Brauseboys am 01.9.: Über den Dächern des Wedding (Kandidaten-Check und Ortswechsel)

Über den Dächern des Wedding (Robert Rescue)

Die Brauseboys ziehen am 01.09. für eine Show aufs Dach. Genauer gesagt, ins Tanzstudio MAGNA MATA, wo in der Pause ein schöner Blick auf die Dächer des Weddings lockt. Wenn man durch den Haupteingang kommt, geht man nicht geradeaus zum La Luz, sondern wendet sich nach links und steuert auf den Turm (Aufgang 10) links neben dem Nebeneingang (ab 20 Uhr geschlossen) zu. Vorne ist ein Aufzug. Den besteigt man und fährt in die 4. Etage. Dann ist man da.
Für alle Fälle steht ein Brauseboy auf dem Gelände herum, der für die obenstehende Wegbeschreibung bessere Worte findet oder bei Bedarf ein Navi leiht.

Noch zwei Dinge:

1.) Das Essensangebot ist eingeschränkt. Voraussichtlich gibt es Nachos, Kartoffelsalat und Buletten oder Würstchen.

2.) Der Einlaß verschiebt sich auf 20:30 Uhr. Wir sehen aber zu, dass wir wie gewohnt mit der Show beginnen. Alles wird gut, alles wird schön!


Dr. Christian Hanke (SPD)und Hartmut Bade (FDP) werden sich den Fragen von Anchorman Heiko Werning stellen und ihre Wedding-Tauglichkeit in der Brauseboys Dia-Show unter Beweis stellen. Ove Thomsen wird das ganze musikalisch begleiten und die Brauseboys geben, wie jeden Donnerstag, ihr Bestes.

So ist es gedacht, so wird es gemacht.

Samstag, 27. August 2011

Pilz des Jahres

Den täglichen Pilz holt man sich besser auf dem Blog des Weddinger Nachbarn Heiko Sievers, und noch besser direkt von seiner Staffelei. Aber da ich im letzten Jahr hier wenigstens einen eigenen Pilz des Jahres gekrönt habe, mache ich mal den zweiten Schritt auf dem Weg zur Tradition. Mein diesjähriger Pilz des Jahres begeisterte mich durch seine Kraft. Vermutlich innerhalb eines Tages konnte er die feste Moosdecke im Norden Ölands durchstoßen und die Moosschollen beim Auffalten des Schirms von sich abwerfen. Selbst wenn er doch ein oder zwei Tage mehr gebraucht hat, es ist ein Superpilz.

Sonntag, 21. August 2011

Kühe

Sind die nicht eigentlich unpraktisch, diese Nummern im Ohr? Rascheln die nicht oder klappern im Wind? Und dann immer direkt vor dem Gehörgang, für mich wär das nix. Auf Öland ist es aber insgesamt nicht so laut,  daher scheinen diese Kühe trotzdem sehr entspannt zu sein.

Dienstag, 16. August 2011

Brauseboys am 18.08.: Hoher Besuch

Spruchweisheit (Robert Rescue)

Vor Jahren habe ich mal die Zigarettenblättchen der Firma MUSKOTE benutzt, die in jeder Packung einen Sinnspruch stehen haben. Einer gefiel mir besonders gut und ich habe ihn an die Pinnwand gehängt, weil er mir passend erschien, um das gelegentliche, manchmal auch häufige Nichtstun nicht zum schlechten Gewissen geraten zu lassen. Wer seine Hände in den Schoß legt, muss deshalb nicht untätig sein. Wann immer ich mal an der Pinnwand stehe und aus den Augenwinkeln das kleine Kärtchen sehe, rufe ich mir in Erinnerung, dass es nichts Schlechtes ist, dass ich das Wochen- oder Tagespensum nicht geschafft habe. Neulich dann habe ich den Karton mal abgenommen und als ich las, dass der Ausspruch von Casanova stammte, wurde mir klar, dass wir beide unterschiedliche Dinge gemeint haben.

Sonntag, 14. August 2011

Donnerstag, 11. August 2011

Dienstag, 9. August 2011

Brauseboys am 11.8.: Kurze Texte

Engage

Ich würde es nicht bei Twitter schreiben, aber hier besteht keine Gefahr, dass er es liest. Wesley Crusher nervt mich immer noch, erst auf dem Raumschiff und seit ich ihm auf Twitter followe, nervt er mich auch auf Twitter. Zum Entfollowen kann ich mich allerdings auch nicht entschließen. So sehr nervt es dann doch nicht, immerhin followe ich einem Mitglied der Enterprise. Das zu hören, bzw. lesen gefiele ihm bestimmt nicht - natürlich droht auch bei einem deutschen Posting, dass er es liest, ich lese auch türkische Kommentare auf Youtube per Google Translator. Und was dann dabei herauskommt, klingt bestimmt nicht charmanter. Data jedenfalls, dem ich auch followe, nervt es sehr, wenn man ihn mit der Figur verwechselt. Was eine Zeitlang dazu führte, dass mich sogar Data nervte, weil er ständig leugnete, Data zu sein. Aber das hat sich gelegt, glaube ich, und ich werde natürlich nicht den legitimen Nachfolger von Spock entfollowen. Und Spock natürlich auch nie. Geordi La Forge followe ich auch, aber dem ist es offenbar egal, auf eine Rolle reduziert zu werden. Das kann viele Gründe haben. Jedenfalls finde ich es interessanter, als eine Folge Star Trek zu gucken. Überhaupt gehört Star Trek nicht zu den Dingen, mit denen ich mich noch beschäftige, weshalb ich auch nicht sagen kann, warum ich überhaupt darüber schreibe. Vielleicht liegt es an den Trekking-Schuhen, die ich heute gekauft habe, hundert Mal habe ich auf irgendeinem Schild Trekking gelesen und das hallt dann so im Kopf nach, hin und her: Trek - king, Trek - king - king - Trek - Trek. Bestimmt war ich auch deswegen bei Burger King, obwohl ich durchaus ein Freund der selbstgekochten Steckrübe bin. Enterprise und Burger King, soweit ist es mit mir gekommen. Als Jugendlicher setzte ich jahrelang keinen Fuß in derlei Läden, wenn andere wollten, blieb ich eben draußen stehen und rauchte, bis sie gegessen hatten. Aus Überzeugung, da hatte ich noch Überzeugungen. Und jetzt das. Und auch das Wort Schuh hat so oft im Kopf wiedergehallt, dass ich gleich noch ein zweites Paar (siehe unten) kaufen musste. Aber ich bereue nichts - je ne regrette rien. Auch nicht, gestern die erste Pilotfolge der neuaufgelegten Serie "My little pony" gesehen zu haben. Ich wurde sehr bedrängt, diese Erfahrung zu machen, tagelang, und hatte keine Wahl, denn sonst endet das nie. Und ich bin überzeugt, garnicht übel. 

Montag, 8. August 2011

Mittwoch, 3. August 2011

Brauseboys am 4.8.: Heiter bis umwölkt

Samstag, 30. Juli, 11 Uhr

Am frühen Nachmittag habe ich einen Brief meiner Tante aus dem Briefkasten gefischt. Die Schwester meines Vaters ist eine sonderbare Kreatur. Der Begriff Kreatur mag negativ erscheinen, muss an dieser Stelle allerdings als Euphemismus gewertet werden, sprechen wir doch von einer Frau, die aussieht wie eine osteuropäische Hammerwerferin im Ruhestand, die seit Ende der siebziger Jahre unter psychosomatischem Haarausfall leidet und sich darüberhinaus in einen religiösen Wahn geflüchtet hat, seitdem in die Sozialwohnung unter ihr eine türkische Familie eingezogen ist.
Meine Tante, das herzensgute Ding, schickt mir Folgendens: Einen 50-Euro-Schein (in kommunistischer Tradition versteckt zwischen zwei Karteikarten), eine Glückwunschkarte zu meinem 29. Geburtstag (heute in 2 Wochen) und eine handschriftliche Notiz: "3. Buch Mose, Vers 22: Der Mann soll nicht beim Manne liegen, wie er bei einer Frau liegt."
Nach Rücksprache mit meiner Mutter, die ein ebenso großer Freund ihrer Schwägerin ist, wie ich, habe ich am Nachmittag im Karstadt am Leopoldplatz eine Dankes-Karte gekauft und folgende Nachricht hineingeschrieben: "Liebe Tante, vielen Dank für deine Glückwunschkarte zu meinem 29. Geburtstag (heute in 2 Wochen). Was deinen religiösen Eifer anbelangt möchte ich dir folgendes versichern: Du musst dir wirklich keine Sorgen um mein Seelenheil machen, denn niemals, wirklich niemals, würde ich bei einer Frau liegen, wie ich gelegentlich bei Männern liege. Mit besten Grüßen - Paul."