Mittwoch, 27. Januar 2016

Beauty-Tipps für den Mann jenseits der Norm

Der YouTube Kanal "Beauty Tipps für den Mann jenseits der Norm" von Robert Rescue gibt hilfreiche oder auch hilflose Infos, wie sich Männer, die alles hinter sich gelassen haben, doch noch in die Öffentlichkeit trauen können. Werde hübscher, werde schöner, werde du selbst oder lass es bleiben!


Brauseboys am 28.1.: Mit Masha und Clint

Wie ich mir meine Väter-Kolumne im Männermagazin vorstelle (von Frank Sorge)

Zu den Dingen, die man als Vater erst einmal auf Eis legen kann, gehört die Mitgliedschaft in einem Fitness-Club. Nicht, weil man dafür keine Zeit übrig hätte, sondern keine Kraft mehr, sie zu nutzen. Denn jedes Kind ist ein eigener Fitness-Club, was vor allem die merken, die gar keine Mitgliedschaft in einem Fitness-Club haben, die sie kündigen könnten. Die, die nicht im mal im Traum daran dachten, eine Mitgliedschaft im Fitness-Club überhaupt anzustreben, trifft es am schwersten, denn jetzt haben sie ja doch eine: das Kind. Ein treues Haustier bekommt man gleich mit dazu, der Muskelkater wird monatelang sehr anhänglich sein.
Positiv daran ist, dass man, vor allem ohne Fitness-Vorbildung, nach ein paar Monaten mit Kind beim Blick in den Spiegel denkt: "Oh, das ist ja ein Arm." Angesichts des selben Körperteils hat man nicht vorher gedacht "Oh, ein Tentakel", es war natürlich ein Arm, oder wenigstens etwas Armartiges. Um dem Begriff aber wirklich gerecht zu werden, fehlte noch etwas. Das ist jetzt anders.
Das Programm ist effektiv, denn das Kind hat konventionellen Trainingsgeräten einige Features voraus. Es hat auf magische Weise immer etwas mehr Energie, als man selbst, und es schläft immer erst nach den Armen ein, die es hält. Als mitwachsendes Trainingsgerät unterstützt es einen natürlichen, dynamischen Muskelaufbau. Stehen am Anfang noch Ausdauer und eine Grundstabilisierung des elterlichen Körpers im Vordergrund, werden nach und nach Balance und Beweglichkeit wichtiger. Hat das Kind mit 14 Jahren schließlich auch mal Lust, selber zu laufen, gönnen Sie es ihm und setzen es vorsichtig auf die eigenen Füße.
Aber merke: Vorsicht beim Armdrücken mit Eltern kleiner Kinder.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Brauseboys am 21.1.: Brause auf Blatt

Notizen für ein Väterhilfswerk /2 (von Frank Sorge)

Es ist faszinierend, mit Säuglingen eine Zeit zu erleben, an die man sich selbst nicht erinnern kann. Nicht einmal Bilder und Szenen sind im eigenen Weichspeicher auffindbar. Wenn doch etwas hinterlegt sein sollte, fehlt der Zugriff, oder das Dateiformat ist nicht mehr lesbar. Vermutlich ist alles, woran man sich erinnern könnte, so sehr mit jahrelang nachgerückten Daten überschüttet, dass keine Rekonstruktion möglich ist. Muss ja auch nicht, denke ich, und wiege ein Kind auf dem Schoß. Hier kann man das Vokabelheft des Lebens von Anfang an noch einmal mit durchblättern.

Mobilität - Das erste Vorwärtskrabbeln wird zielstrebig benutzt, um dem Geschwister das Spielzeug wegzunehmen. Willkommen im Dschungel.

Geschlecht - In der Außenwirkung sind die Farbsignale entscheidend. Wir haben eine blaue und eine orangefarbene Decke, die wir bei Spaziergängen und Fahrten zum Zudecken benutzen. Da unterwegs viele Menschen in den Doppelwagen schauen und das Geschlecht raten, kann ich sagen, das Geschlecht des jeweiligen Zwillings hängt zu annähernd 100% an der Farbe der Decke. Dabei ist das Orange fast schon ein Braun.

Lautbildung - Die ersten Silben werden ausprobiert, Ha-De-Da-De und so. Auch andere wichtige Sprachkomponenten werden nicht vernachlässigt. Das 'Pf' lässt sich offenbar am Besten mit Brei im Mund üben, oder beim Trinken, um einen besonders feinen Sprühnebel zu erzeugen. Das Mädchen macht jetzt außerdem ausgedehnte Zombielaute. Zum Glück nur tagsüber. Um nachts in ein Kinderbettchen zu greifen, aus dem derartig kehliges Grollen kommt, bräuchte ich stärkere Nerven.

Spieltrieb - Um das Kind herum liegen diverse, TÜV-geprüfte Vollwertspielzeuge. Die Plastikfolie, in der die Windeln verpackt sind, ist aber interessanter.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Brauseboys am 14.1. im La Luz: Danke!

Liebes Publikum, wir danken sehr herzlich für das zahlreiche Erscheinen, die seitenlangen Gästebucheinträge, die guten Wünsche und das viele Lob. Wir können erleichtert ausrufen "Der Rückblick war voll!", nach 23 Shows sehen wir zufrieden nach vorn. Wenn auch das neue Jahr sogleich recht finster beginnt, sind wir morgen wieder regulär im La Luz. Einen innigen Dank zudem an das Team des Kookaburra, wir können uns sehr glücklich schätzen, diese Zeit seit zehn Jahren so familiär mit euch verbringen zu dürfen.

Foto: Gert Schober