Montag, 16. November 2009

Keine Rettung für Robert Rescue

Mittenwalde (Ostdeutschland). Offenbar animiert durch seinen prominenten Namensvetter warf sich der im nordwestlichen Zentralwedding weltbekannte Autor und Vorleser Robert Rescue beim Fototermin seiner erfolgreichen Vorlesemannschaft spontan vor eine Drainsine und wurde überrollt. Für Rescue kam jede Rettung zu spät.
Der Ausnahmeautor (40) hinterlässt zahlreiche Kladden mit Texten, eine Lesebühne sowie eine virtuelle Fußballmannschaft bei Hattrick.
Sein Kollege Frank Sorge unter Tränen: "Wir haben nichts geahnt. Er war doch zuletzt wie immer in den letzten sieben Jahren; schweigsam, verschlossen, in sich gekehrt und arbeitslos."
Fassungslos reagierte sein Fallmanager von der Agentur für Arbeit. Heilbutt Magenta wörtlich: "Ich kenne Herrn Rescue seit langem. Seit Jahren stecke ich ihn in eine Maßnahme nach der anderen, und nun das! Alles für die Katz!"
Die Brauseboys sind konsterniert: "Wir haben Robert immer geliebt. Wir dachten, mit Liebe geht das. Tja, ging halt nicht. Kann man nix machen." "Warum?" ist die Frage, die sich die Brauseboys nicht stellen, sondern: "Wer liest denn jetzt immer den ersten Text?"
Aus gegebenen Anlass wollen die Brauseboys ihren Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen" ihrem Kollegen widmen. "Wir werden dann alle schwarze Kapuzenpullis tragen", sagen die erschütterten Vorleser.

2 Kommentare:

Holger hat gesagt…

Das Lächeln von Volker macht mir Angst. Wer wird der nächste sein?

Anonym hat gesagt…

...und wo ist eigentlich Hinnark ?