Donnerstag, 31. Oktober 2013

Dienstag, 29. Oktober 2013

Brauseboys am 31.10.: Und am 30.10.

Big Brother is watching me (von Robert Rescue)

Ich bin ein Tastaturfreak. Alle paar Monate fahre ich in ein Elektronik-Kaufhaus und hole mir ein neues Modell. Ich brauche immer wieder neue haptische Eindrücke, ein Leben lang mit nur einer Tastatur zu arbeiten ist für mich unvorstellbar. Heute leiste ich mir eine Tastatur der Marke ISY. Später am Schreibtisch frage ich mich, was ISY überhaupt bedeutet? Ich schaue im Netz nach und erfahre, dass I-S-Y eine Anlehnung an das englische »easy« ist. ISY könnte aber auch eine Abkürzung sein für »I see you«. Verdammt, denke ich mir und kabele die Tastatur wieder ab, ist man denn nicht mal bei einer einfachen Plastik-Tastatur für 13 Euro vor Überwachung sicher?

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Dienstag, 22. Oktober 2013

Sonntag, 20. Oktober 2013

Sassnitz II


Als Weddinger verlässt man ungern den Kiez, also mussten wir tricksen. Zum Beispiel von der Seestraße in die Seestraße fahren.


Zwischendurch ein Foto von Paul mit Katze, damit die Klickzahlen explodieren.


Um das Kiezgefühl perfekt zu machen, wohnten wir außerdem im einzigen Wedding außerhalb des Weddings.


Was wir natürlich gleich für angemessenes Posing nutzten.


Um auf des Ortsrätsels Lösung zu kommen, hilft ein Vermietungsschild. Wer dieser Consul war, das erfährt man hier im Blog von "Der Wedding".


Und hier zum Schluß noch Heiko, die alte Kurmuschel.

Freitag, 18. Oktober 2013

Sassnitz


Wir wissen, all unser Bühnengeschehen sieht immer so mühelos und nebenbei gemacht aus. Da es dies auch ist, müssen wir gelegentlich, um schwere Denkarbeit zu suggerieren, Verschleierungsaktionen wie eine Programmklausur für unseren Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen 2013" machen. Und damit das auch jemand mitbekommt, hier ein paar Beweisfotos.


Im Grunde arbeiten wir wie die Angler. Warten, warten, warten, bis was beißt.


Vor allem die Naturbetrachtung inspiriert den Künstler. Hier ein Naturblick, der mühelos eine komplett weiße Seite hervorbringen kann.


So arbeiten die alten Text- und Bühnenprofis schon immer.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Thilo ohne Don Huki


Links und rechts von Thilo Bock muss man sich unsere weiteren Gäste "Don Huki & The Brown Crowns" vorstellen. Nicht, dass sie nicht dagewesen wären und den Zauber der doppelten Ukulele in unseren Ohren hinterlassen hätten, allein ich bin Schuld. Ich hab sie erst fotografiert, als sie schon weg waren.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Brauseboys am 17.10.: Mal sehen, mal hören

Konsequent-inkonsequent (von Frank Sorge)

Seit ich mir ein Abo der FAZ nicht mehr leisten kann, lese ich immerhin noch regelmäßig die Berliner Woche. Wenn sie nicht allzu durchweicht im Hausflur liegt. Man muss ja nicht nur über Weltvorgänge informiert sein, sondern auch wissen, was im Kiez passiert. Act global, read local. So warnt mich das Blatt rechtzeitig vor dem Wochenende, an dem wieder Müllerstraßenfest ist. Es hätte wirklich vorkommen können, dass ich am Wochenende arglos aus dem Haus gehe, jetzt kann ich noch rechtzeitig Bier, Nüsschen und Tiefkühlpizza für drei Tage Tieftauchen im Datenozean kaufen. Hätte ich das bei Karstadt am Leopoldplatz gemacht, wäre ich gleichfalls aufgeschmissen gewissen ohne das Blättchen, denn dort ist heute Ladies Night. Für alle weiblichen Kunden ist das Karstadt länger geöffnet, steht da, und auch “Haken Sie ihre beste Freundin - oder gern auch Ihren Partner - unter den Arm und flanieren Sie durch ein Shoppingparadies, das an diesem Abend nur Ihnen gehört.” Nur Frauen also, bzw. auch ihren Partnern, es gibt Prosecco, Fashion-Shows, süße Naschereien und herrliche Cocktails. Und das nur für für Frauen, wie konsequent inkonsequent auch unter dem Foto des Artikels steht: “Mit einem Herzlich willkommen lädt das Karstadt-Team in der Müllerstaße alle Frauen - gern auch in Begleitung ihres Partners -zur exklusiven Ladies Night ein.” Exklusiv inklusiv könnte man ergänzen.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Dienstag, 8. Oktober 2013

Brauseboys am 10.10.: Dufte Sache

Freundlich (von Frank Sorge)

Ach, sind die Menschen heute wieder freundlich zueinander. "Ey, in dein Jehirn ist ooch nur Scheiße, oder?", raunzt ein Rollerfahrer den Autofahrer neben sich an, als ich aus dem Haus trete, "Drei Sekunden vor die rote Ampel noch überholen, du Arschgeige." Er schüttelt demonstrativ den Kopf, sicher hat er Recht, und das Verhalten war nicht in Ordnung, weil es andere gefährdet hat. Und wie anders sollte man derart direkte Kritik auch formulieren? "Tschuldijen Sie, dit war knapp, da hätten Se mich ja beinahe umjefahren. Wenn Se nich' son juter Fahrer wärn, wa? 'N kleenen Alonso ham wir hier, oder stehn Se mehr uff Vettel? Da braucht man janz schön Reflexe für so Aktionen, Mann, da jing mir fürn Moment aber die Muffe. Ihnen nich? Ham Se nich an Ihrn schönen Lack jedacht wegen die Kratzer, dit Blut und so? Aber jut jemacht, muss ick sagen, war dufte, mal wieder son bisschen Feuer in die Adern zu spürn. Wenn man so beinahe von die Klippe jestoßen wird, danke Junge, ick fühl ma richtig lebendig jetzte."

Der Autofahrer reagiert nicht. Ach, wie verständig die Menschen heute wieder sind, er lässt dem Rollerfahrer seine Meinung und denkt gar nicht an Widerspruch. Einzusehen ohne einzugestehen war keine große Leistung, aber immerhin. Zur Anerkennung hätte er dennoch wenigstens ein kleines Signal geben können, dass die Kritik ihn erreicht hat. Ein einfaches "Selber Arschgeige" hätte doch gereicht, allein schon aus Höflichkeit. Bevor das Blech weiterrollt.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Dienstag, 1. Oktober 2013

Brauseboys am 3.10.: Goldener Oktober

Rap-Skizze (von Frank Sorge)

Ey, du bringst mich durch die Tage,
es gibt dich, wo ich auch frage.
Mann, du bist der geilste Mist,
den man hier im Ghetto isst.

Wo mein Stift die Wand verschönert,
bin ich niemals unterdönert.
Setz ich mich auf Hermannplatz,
wo die Dönerbombe platzt.

Ey, ich bin ein Dönerkind,
aus Neukölln, wo ihr jetzt spinnt,
all ihr hippen Döneresser,
schaut auf meine Dönermesser.