Donnerstag, 29. Januar 2015

Dienstag, 27. Januar 2015

Brauseboys am 29.1.: Im Dschungelkiez

Dschungelödnis (von Frank Sorge)

Das Dschungelcamp ist dieses Mal so langweilig, dass man schon guckt, weil man gar nicht glauben kann, dass da nichts mehr kommt - mir geht es jedenfalls so - irgendwas muss da doch noch passieren, so langweilig kann das doch nicht bis zum Ende sein? Offenbar doch. Denn nicht mal die Protagonisten scheinen noch Interesse an der Sendung zu haben. Das ist nach ein paar Tagen auch dem Insassen Walter Freiwald aufgefallen, der mit der seriellen Routine des Teleshoppers seither seinen Sieg herbeiredet. Alle anderen haben sich damit schon abgefunden, dagegensetzen will niemand mehr etwas. Schön öde.
Vielleicht aber kann man von der Sendung doch etwas lernen, neben der üblichen Selbstreflexion über den Voyeurismus, der sie möglich macht. Einfach mal nicht mitspielen und abwarten, ob die Konstruktion dann noch hält - klappt nicht. Einfach doch gucken, obwohl es so langweilig ist? Oder weil? Alles sinnlos, auch als Prokrastinierhilfe taugt die laufende Ausgabe nicht. Aber als Therapie, denn es gibt nur einen Ausweg: sinnvollere Beschäftigungen.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Dienstag, 20. Januar 2015

Brauseboys am 22.1.: Frühe Vögel

Im Namen der Jogginghose (von Frank Sorge)

Ich staune nicht schlecht über das Plakat vor dem Weddinger Supermarkt: 10% Rabatt für den Einkauf in Jogginghose wird für den Mittwoch versprochen. Nicht ein Rabatt für das Kaufen von Jogginghosen, sondern für alles, was man mit einer solchen bekleidet im Supermarkt kauft. Anlass der Aktion ist der Welttag der Jogginghose, der am 21.1. gefeiert wird. Was aber ist mit denen, die das ganze Jahr in Jogginghose kommen? So ein Plakat kann man schnell mal übersehen. Wenn die Kassiererin morgen extra noch einmal aufsteht, um sich genau die Hosen der Einkaufenden zu betrachten - kann das nicht sehr irritierend sein?
"Wat kieken Se denn da?"
"Ihre Hose."
"Meene Hose? Jibts da wat Interessantet?"
"Ihre Jogginghose."
"Die is' nich von hier, die hab ick schon länger."
"Sieht man, sieht man."
"Ham Se heute nach Feierabend noch wat vor?"
"Ja, ick stürz mir vom Parkdeck - dann sinds nicht 5 Euro, sondern 4.50."
Außerdem schwer vorstellbar, wo die Grenzen zu ziehen sind und ob die Verkäuferinnen da genau eingewiesen werden.
"Leggings gelten nicht."
"Und diese Sporthosen?"
"Welche? Die mit den Streifen? Nein, das ist eine Trainingshose."
"Also muss sie grau sein?"
"Farbe ist egal, aber Baumwolle. Und Gummizug."

Dienstag, 13. Januar 2015

Brauseboys am 15.1.: Zurück im La Luz


(Wichtiger Hinweis! Seit jeher fangen wir eine Viertelstunde nach offiziellem Showbeginn an. Eine alte Gewohnheit aus Studientagen, die wir jetzt im 24. Semester unseres Bestehens ablegen wollen. Das hat den praktischen Effekt, dass wir eine Viertelstunde früher mit dem Programm fertig sind und entsprechend länger danach herumsitzen können. Während die, die danach schon immer ein paar Minuten früher zu Hause sein wollten, jetzt eine volle Viertelstunde gewinnen. Super Idee? Finden wir auch.)

In der S-Bahn (von Robert Rescue)

Ich beobachte einen alten Mann, der sich in ein zerfleddertes Notizbuch Notizen macht und dazu zwei Stifte benutzt. Konzentriert beobachtet er das Display, wo die nächsten Stationen angezeigt werden. Vermutlich vermerkt er sich die Uhrzeit, wann die S-Bahn in die Station einfährt und vergleicht das mit den Zeiten, die im Fahrplan stehen und vermerkt etwaige Verspätungen. Bei jedem Halt steigt er kurz aus und schreibt sich die Wagennummer auf. Er muss völlig irre sein. Und während er sich Notizen macht, mache ich mir Notizen. Völlig irre.

Montag, 5. Januar 2015

Brauseboys-Jahresbilanz: Endspurt vom 7.-10.1.

Aus, aus! Das Jahr ist aus! Aber unser Rückblick ist es noch nicht, die letzte Runde wird diese Woche am Mittwoch eingeläutet und läuft dann noch täglich bis zum Samstag. Jetzt schon wird uns nachgerufen, es sei der "härteste", "politischste", "bissigste" Jahresrückblick bislang - was sehr gut für unser Ghetto-Image ist. Verpassen ist also nicht drin, kapische? Auch 2015 sendet wie seit (oh, Gott) über 11 Jahren der Browserboy wöchentlich Botschaften der Freude in Terminform - regulär geht es am Donnerstag, den 15.1. im Wedding weiter. Mit frischen Texten und erstaunlichen Gästen.

Komplett ist außerdem unser Wedding-Jahresrückblick im Weddingweiser nachzulesen.
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Auf Nimmerwiedersehen 2014 - Ein Jahr bricht aus!



Die Brauseboys werfen sich in ihre satirischen Schutzanzüge und durchschreiten ein kontaminiertes Jahr. Denn eins ist sicher: Das Jahr 2014 ist aus und vorbei. Lebensverlängernde Maßnahmen hatten keine Chance.

Ein Jahresrückblick zwischen ansteckender Heiterkeit und isolierten Pointen, bei dem man zum Lachen in Quarantäne geht. Die besten Texte und scharfsinnigsten Betrachtungen von der Weddinger Vorlese-Boygroup. Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand. – Ein Multimediaereignis mit Paul Bokowski, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann und Heiko Werning.

Die Endspurt-Termine:

07.01. / 20:30 Uhr
08.01. / 20:30 Uhr
09.01. / 20:30 Uhr
10.01. / 20:30 Uhr

Vorverkauf, Infos und Reservierungen über: www.comedyclub.de
Telefon: 030 48623186