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Es werden Posts vom 2023 angezeigt.

Brauseboys-Themenabend 'Döner Spezial' am 7.12. (20 Uhr) mit Eberhard Seidel & Lari

Fragen am Spieß (von Frank Sorge)   Es gibt vieles in der Welt der Dönerverkäufer, was uns Kunden generell verborgen bleibt. Was ist ihr Stundenlohn? Wie läuft ihre Ausbildung? Gibt es eine Gewerkschaft der Dönerverkäufer? Einen Geheimbund? Wo verstecken sie die Dönerverkäuferinnen, gibt es sie überhaupt? Gibt es einen Döner-Kodex? Dreht sich der Spieß eigentlich immer links oder rechts rum? Gibt es typische Dönerverletzungen oder Berufskrankheiten, gibt es Aufstiegsmöglichkeiten im Business? Vielleicht sollte ich beim Dönerkauf einfach mal fragen, aber lieber nicht im Stammimbiss, sonst bin ich ewig als komischer Typ abgespeichert. Im fremden Imbiss traue ich mich dann wiederum nicht, weil kein Vertrauensverhältnis besteht. Gibt es eine Angst vor Antworten? Dann ist es vielleicht die, die mich hindert. Brauseboys-Themenabend 'Döner Spezial' mit Eberhard Seidel und Lari Donnerstag, 7.12. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Der Döner ist das Brot des Weddingers und die

Brauseboys am 30.11. (20 Uhr) mit Manfred Maurenbrecher und Mareike Barmeyer

  Schnee von heute (von Frank Sorge & Google)   Das Fernsehprogramm von heute aus betrachtet Der Liveticker von heute aus gesehen Frau von heute aus Sachsen Jugend von heute aus Großmutterszeiten Visionäre von heute aus dem Bundesrat   Das Beste von heute aus Wirtschaft, Politik, Kultur Märchen von heute aus der einstigen Kaiserstadt Möbel von heute aus dem Material von morgen Legenden von heute aus Ihrer Region Blockhütten von heute aus einer Hand Brauseboys - mit Manfred Maurenbrecher und Mareike Barmeyer Donnerstag, 30.11. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Willkommen in der Voradventszeit! Die Weihnachtsmärkte öffnen, die Glühweinkorken knallen und 'Last Christmas' läuft in Dauerschleife, bis die Glocken läuten. Weil die GEMA Marktflächen nachgeprüft hat, gab es aktuell einige höhere Forderungen an Veranstalter und in Folge womöglich weniger Weihnachtsmusik, was vielleicht aber auch für manche Menschen überhaupt ein Grund wäre, mal wieder auf einen Weihnachts

Brauseboys am 23.11. (20 Uhr) mit Felix Jentsch, Bernadette La Hengst und Nick Nuttall

Seestern: Entschwebt (von Frank Sorge)   Dieter: Haste jehört, Ralle, wir kriegen ne Magnetschwebebahn. Ralle: Wat? Zu Weihnachten? Dieter: Ick glob, so schnell sind die nich. Ralle: Also bei mir steht sowat nich uffm Wunschzettel. Dieter: Du hast een Wunschzettel? Ralle: Na klar. Aber den bewahrt Marie für mich uff. Dieter: Und da macht se Striche druff? Ralle: Jenau, Marie kennt meene innigsten Wünsche. Dieter: Meinste, et jibt sowat für Kinder? Also ne Magnetschwebebahn? Ralle: Wär een jutet Jeschenk, jibs bestimmt. Dieter: Hätt ick fast Lust, mal in Karstadt zu kieken. Ralle: Is eh die letzte Chance, bald is Sense. Dieter: Mit mir? Ralle: Mit Karstadt. Hätte ick so hellseherische Fähigkeiten und könnte dein Ableben datieren, würd icks dir ooch lieber nich sagen. Dieter: Beruhigend, Ralle. Ralle: Ick würde kurz vorher höchstens wat sagen, wie: Bleib doch nochn bisschen, ick jeb dir einen aus. Dieter: Dit würde mir misstrauisch machen. Wat meenste denn, wat aus dem Karstadt wird? Ra

Brauseboys am 16.11. (20 Uhr) mit Maria Jacobi und Ahne

Hanfbauernregeln (von Marianne Sorglos)   Was im Juli nicht blüht, kann man im August nicht ernten. Nebel am Morgen, Tag ohne Sorgen. Je glitzernder, desto harziger. Je harziger, desto glitzernder. Was du heute kannst besorgen, das überleg dir morgen. Hilft der Bauer nicht mit Sonne, so hat der Bumms nur wenig Wonne. Dicke Blüten, fetter Winter. Brauseboys - mit Maria Jacobi und Ahne Donnerstag, 16.11. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Die Woche fing ja wieder gut an, sagt man, meint aber das Gegenteil. Also jammern wir befreit "Oh je, schon wieder Donnerstag", um eigentlich zu meinen "Endlich wieder Donnerstag!". Das stimmt auch objektiv im ewigen Reigen der 7-Tage-Woche, dort ist es nämlich der Tag fast vor dem Wochenende, also ein Hoffnungstag. Vorgefühltes Wochenende. Wer hat dem Freitag eigentlich den Namen Freitag eingebrockt? Ist doch gemein, einen Tag vor den Tagen, die wirklich frei sind, den Tag Freitag zu nennen. Zum Glück kann man jetzt auch

Brauseboys am 9.11. (20 Uhr) mit Sarah Schmidt & Holger Saarmann

Döner-Horror (von Frank Sorge)   Es gibt Horrorfilme, in denen um die Protagonisten plötzlich Menschen ausgetauscht werden und nur den Helden fällt es auf. Sie wissen dann nicht, ob es wirklich passiert oder ihr Verstand auseinanderfällt. Das jedenfalls ist mir jetzt passiert. Von einem auf den anderen Tag ist die komplette Belegschaft des Stammdönerladens ausgetauscht und keiner sagt ein Wort. Alle tun so, als wären sie schon immer da gewesen, die Begrüßung ist überschwänglich. “Hallo mein Lieber, wie geht's?" Ich fände es überhaupt nicht schlimm, wenn es ein vertrautes Gesicht wäre, aber ich habe ihn hier noch nie gesehen.  Zuerst dachte ich an ein Vertretungsteam, das mal kurzfristig eingesprungen ist, aber die alten Verkäufer sind nach drei Wochen immer noch nicht wieder da, nichts sonst im Laden deutet auf eine Veränderung hin. Sie sind wie vom Erdboden verschluckt, ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, langsam vergessen wir ihre Gesichter. Ich traue mich zudem nicht ‘die Neu

Brauseboys am 2.11. (20 Uhr) mit Tilman Birr

Was in Berlin alles möglich und nicht möglich ist (von Robert Rescue)   Die Nachbarin unter mir, die Mathematik studiert, trifft mich im Hausflur und weist darauf hin, dass ich mich nicht wundern soll, dass in ihrer Wohnung die nächsten drei Monate jemand anderes wohnen wird. „Ich bin drei Monate in Freiburg zum Austauschstudium. Dafür kommt der Malte für die Zeit nach Berlin.“ „Und warum Freiburg? Was bedeutet Austauschstudium?“, fragte ich nach. „In Berlin lernt man keine negativen Zahlen, darum Freiburg. Und Malte will was über Bruchrechnung wissen, das geht nur in Berlin.“ Ich mache mir ja viele Gedanken darüber, was in Berlin möglich ist oder nicht. Rund um die Uhr Lebensmittel einkaufen zum Beispiel geht, aber Termine beim Bürgeramt nicht. Das mit der Mathematik ist mir neu gewesen. Brauseboys - mit Tilman Birr Donnerstag, 2.11. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Könnte man nicht Halloween von einem Geisterfest in ein Lebendenfest umwandeln, also Schrecken in Freude? A

Die große Brauseboys-Überraschungsparty am 26.10. (20 Uhr): Lasst euch überraschen!

Voll im Plan (von Heiko Werning)   Ich gehe zu dem, was wir im Kiez aus tief verwurzeltem Atavismus noch immer den U-Bahnhof Seestraße nennen, dabei handelt es sich um ein als Baustelle getarntes Mahnmal. Wofür es mahnt, weiß niemand so genau, aber es zweifelt auch niemand daran, dass es uns völlig zu Recht mahnt. Der U-Bahnhof Seestraße ist einfach eine allgemeine Lektion in Demut. Damit wir geerdet bleiben. Damit wir nie vergessen, dass unser aller Leben auch nur ein großes Bauprojekt ist, dass niemals fertig, sondern nur eines Tages, wenn unsere Zeit gekommen ist, abgebrochen wird. Und immer dann, wenn uns die Baustelle in Sicherheit wiegt, wenn sie uns eingelullt hat, wenn wir davon ausgehen, dass jetzt nie wieder etwas passieren wird, wird ein Bauzaun ein paar Meter weiter gerückt. Neulich haben sie sogar ein neues Schild aufgehängt. Wir waren alle ganz aufgeregt, zur Vernissage war der halbe Wedding vor Ort. Aber im Prinzip steht da jetzt seit inzwischen vollen acht Jahren vor a

Brauseboys am 19.10. (20 Uhr) mit Daniela Böhle, Bettie I. Alfred und Martin Goldenbaum

Der erste Streich (von Frank Sorge)   Ich schaue auf die Uhr. “Oh, heute sind wir aber früh dran”, sage ich zu den Kindern, “vielleicht sind wir die ersten in der Klasse, dann können wir von innen die Tür zuhalten und alle denken, es wäre noch abgeschlossen.” Unverständige Blicke. “Oder wir vertauschen alle Namensschilder, als gäbe es eine neue Sitzordnung.” Keine Reaktion. “Wir könnten auch innen die Tafel mit allem möglichen Quatsch vollmalen oder vollschreiben, ‘Schule ist doof’ und so, und wenn die Lehrerin im Unterricht die Tafel aufklappt, gibt es erst einmal Gelächter.” Hier gibt es aber erstmal keins. “Oder wir verstecken einfach die Kreide.” So langsam fangen die Kinder an zu lächeln, aber es ist mehr ein bedauerndes oder mitleidiges Lächeln, das wohl bedeutet: Papa wieder mit seinen Ideen. “Meine Mitschüler haben sowas gemacht”, erzähle ich, und muss selber lächeln. Über die, die behaupten, es hätte damals mehr Respekt vor den Institutionen gegeben. Von wegen! Damals gab es

Brauseboys am 12.10. (20 Uhr) mit den Ornamental Hermits & Mathieu Swaboda

Symphonischer Alltag (von Frank Sorge)   Wurde im Nahverkehr gefragt, ob ich der eine Geiger aus dem Deutschen Symphonie-Orchester bin. Aber ich war es nicht und die Geige war eine Ukulele. Die Geige des kleinen Mannes, habe ich dann gesagt, obwohl das die Mandoline meint. Allen war es peinlich, aber der Blick aus dem Fenster war schön. Brauseboys - mit den Ornamental Hermits & Mathieu Swoboda Donnerstag, 12.10. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Es ist Zeit, mal den Computer auszuschalten, das LAN-Kabel aus der Buchse zu ziehen, den Handyakku leerlaufen zu lassen. Nicht für immer, nur mal am Donnerstag, nur mal abends. Nicht um zu ignorieren, was in der Welt passiert, sondern im Gegenteil, um kurz Kraft zu schöpfen und danach noch genauer hinsehen zu können. Was gäbe es für diesen Plan passenderes als einen Ausflug ins Haus der Sinne zu unserer Lesebühne? Wir wissen zwar auch nicht weiter, haben aber manchmal trotzdem ganz gute Ideen, die wir aufschreiben. Ganz neue, f

Brauseboys am 5.10 (20 Uhr) mit Aike Arndt & Matthias Binner

Verwerfung (von Frank Sorge)   Wenn man eine der Verwerfungslinien dieses Landes studieren will, braucht man in der Regel nicht weit zu laufen. Hier aus dem Wedding heraus gibt es eine nach Norden, nach Reinickendorf. Dort in einem Zipfel, der aus irgendwelchen Gründen noch Wedding ist, findet gerade das Weddinger Volksfest statt, das ganz früher mal das deutsch-französische war. Mit ein paar aufgekratzten Jugendlichen steigen wir dort in den Bus, um zurück in den Wedding zu kommen, bis auf den letzten Quadratzentimeter ist das Fahrzeug mit Menschen vollgepackt. Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund ecken sofort an bei zwei älteren Reinickendorfern. Sie sollen sich mal benehmen lernen, hier in unserem Land müsse man sich als Ausländer auch mal anpassen, das wäre hier halt eine andere Kultur. Selbst die Jugendlichen sind einen Moment fassungslos, denn natürlich sind es Weddinger Jugendliche, Berliner Jugendliche, deutsche Jugendliche. Es ist wie im schlechten Film, der zweite Rein

Brauseboys am 28.9. (20 Uhr) mit Francesco Wilking & Gary Flanell

Frau Sorge (von Frank Sorge)   Schon wieder habe ich den Namen einer E-Mailempfängerin falsch interpretiert und den geehrten Herrn angesprochen, der eine geehrte Frau ist, wie peinlich. Natürlich gibt es Schlimmeres, aber nicht für die, die eine Woche darüber nachdenken, wie sie es wieder ausbügeln können. Bei der nächsten E-Mail könnte ich es klarstellen, dass ich aufmerksam war und dazugelernt habe, aber es wird vermutlich keine nächste E-Mail geben. Ich müsste sie aktiv schreiben: Liebe Frau Schneider, es tut mir leid, dass ich abgelenkt von den Umständen Ihren Vornamen zu nachlässig als männlich gelesen und sie unpassend angeredet habe. Ich möchte Ihnen versichern, dass ich künftig im Zweifel nicht raten, sondern mich ausführlich informieren werde, wie ich aus einer Ahnung heraus nachträglich ja noch gemacht habe. Ich bin ein Mensch mit modernen Ansichten, könnten Sie nicht vielleicht ein paar Pronomen in ihre Fußzeile hineinschreiben? Es könnte ja auch sein, dass sie trotz des we

Brauseboys am 21.9. (20 Uhr) mit Jana Berwig & Mandana

Alles Roger (von Frank Whittaker)   Wenn es dich noch gibt Eloisa Du - du bist nicht allein Lass mich bei dir sein   Du wirst alle Jahre schöner Tanz heute nacht mit mir Bring mir noch einmal die Jahre zurück    Das alte Schiff Die schneeweißen Tauben Sieben Jahre, sieben Meere   Hör mal, Baby Lass die Rosen nicht verblühn Die goldenen Zeiten Brauseboys - mit Jana Berwig & Mandana Donnerstag, 21.9. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Meckern gehört nicht zu unseren Stärken, denn schon länger, man muss es so sagen, haben wir gar nichts zu meckern. Wir haben einen tollen Auftrittsort, anständiges Publikum, neue Ideen. Gibt gar keinen Grund zu meckern, dann muss man das auch nicht machen. Viel besser ist sowieso Dinge zu loben, wenn es Gründe dafür gibt. So ein schönes Viertel jedenfalls, dieser Ost-Wedding (ehemals Prenzlauer Berg), und so einladend, gemütlich und stilvoll das Haus der Sinne . Dann plötzlich fallen einem doch wieder Dinge ein, die das Gemüt erhitzen. Baut e

Brauseboys am 14.9. (20 Uhr) mit Lea Streisand & Tom Nils

Nordhausen von ferne (von Frank Sorge)   Eine merkwürdige Mischung von Nachnamen bietet die Liste der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl von Nordhausen. Prophet, Trump und Marx auf einer Liste, haben jetzt Politiker auch schon Künstlernamen? Der Amtsinhaber Buchmann wirkt da vom Namen her blasser, aber etwas klingelt vertraut. Was ist das eigentlich ein Buchmann? Sind wir in der schreibenden Zunft nicht alle Buchmänner und Buchfrauen, ist es die Vorstufe zu den Buchführern- und -haltern?  Nordhausen ist eine Mittelstadt, steht auf Wikipedia, wo ich nachlesen muss, weil ich natürlich nichts über Nordhausen weiß und nie da war. Ich bin Berliner, als solcher ist man igno- und arrogant gegenüber exotischen Ländereien südlich hinter Lichtenrade. Als Kreisstadt nimmt sie 'den Status eines Mittelzentrums mit Teilfunktionen eines Oberzentrums ein' steht dort auch. Ein klarer Beleg dafür, dass es sich um eine Stadt in Deutschland handelt, zur Beschreibung fehlen höchstens noch ein pa

Brauseboys am 7.9. (20 Uhr) im Haus der Sinne: Mit Philipp Dewald & Bent-Erik Scholz

Fallendes Niveau (von Frank Sorge)   Die erste Schulwoche, oh je, das ist immer die schlimmste. Die schlimmste vor der nächsten, die noch schlimmer wird. Nicht wegen des Lernens, sondern wegen der Minus-Schlafstunden, die durch willkürlich in irgendwelchen Kaiserzeiten entschiedene Schulzeiten anfallen. Älter kann das jedenfalls nicht sein mit dem frühen Schulbeginn, davor war man sicher vernünftiger. Wer privilegiert war, konnte da jedenfalls noch ausschlafen, so war das doch in Mittelerde. Die Kinder stecken es nach ein paar Tagen eigentlich wieder ganz gut weg, nur wir Eltern leiden. Wir werden ja auch nicht jünger, aber sind noch keine Rentner, die zum Morgengrauen aktiv werden, wir sind in einem Schlafdilemma. Mehrbedarf bei gleichzeitiger Verknappung. Man kann Minus-Schlafstunden wohl immerhin in einem gewissen Umfang wieder aufholen. Der Rest aber setzt sich in der Körpersubstanz fest, als stetig steigender Mangel, und macht sicher auch diese grauen Haare. Etwas Nachschlafen tu

20 Jahre Brauseboys - Jubiläum am 2.9. (20 Uhr) im Atze

Samstag, 2.9. (20 Uhr) Atze Musiktheater (Luxemburger Str. 20, U9-Amrumer Str.)   20 Jahre Brauseboys - Das Jubiläum   Die Brauseboys werden 20 und kehren zu diesem Anlass an ihren Geburtsort zurück: Return to Wedding. Mit den Weddinger Gästen Lukas Meister (Singer-Songwriter) und den Weddinger Bonusbrauseboys Paul Bokowski und Hinark Husen !   Die besten Texte aus 20 Jahren über 20. Geburtstage und den Wedding und die Welt drum herum. Dazu die schönsten Brauseboys-Songs und lange nicht gesehenes oder nie gezeigtes Videomaterial.   Der Vorverkauf läuft ! Abendkasse gibt es natürlich auch.

Brausegirls + Lieblingsbühnentiere am 31.8. (20 Uhr): Johanna Zeul, Karoline Kaminski, Iris Romen, Mareike Barmeyer, Susanne Riedel

Brausegirls + Lieblingsbühnentiere mit Johanna Zeul, Susanne Riedel, Mareike Barmeyer, Karoline Kaminski & Iris Romen Donnerstag, 31.8. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Auch fast 20 Jahre alt ist die Tradition des Brausegirls-Abends am Donnerstag vor der großen Jubiläumssause. Zur Feier des runden Jubiläums gibt’s die Brausegirls diesmal in einer XL-Version: Die Brausegirls treffen auf Johanna Zeuls Showreihe Lieblingsbühnentiere! Mit dabei sind als Bühnentiere an Gesang und Instrumenten: Karoline Kaminski und Iris Romen , als Vorleserinnen Mareike Barmeyer und Susanne M. Riedel ! Durch den Abend führt Johanna Zeul und die Herren der Brauseboys sind auch da als untergebene Diener und bemüht, nicht so alt auszusehen, wie sie in Wahrheit sind. Tickets an der Abendkasse (7-12 € nach Selbsteinschätzung) oder hier im Vorverkauf (9 €): 

Brauseboys am 24.8. (20 Uhr) mit Ulrike Helms, Meikel Neid und Jana Berwig

Brauseboys - mit Ulrike Helms, Meikel Neid und Jana Berwig Donnerstag, 24.8. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Einmal noch wird der ‘Sommer mit Brause’ serviert, dann ist die schöne Ferienzeit schon wieder vorbei. Das ist aber nicht traurig, im Gegenteil, es ist heiter, denn es gibt ja noch einen Donnerstag mit den Ferienboys Robert Rescue und Frank Sorge. Zum Finale der Sommerreihe und bevor alle Boys zum zwanzigjährigen Jubiläum zurück sind, wird noch einmal auf den Tischen getanzt und das Haus der Sinne auf den Kopf gestellt und wieder zurück auf die Füße. In alter Verschworenheit wird Ulrike Helms begrüßt, deren Lesebühne ‘Tati liest Underground’ auch mal im Wedding war, Meikel Neid , dessen literarischer Knastkumpel auch mal im Wedding was erledigt hat, und Jana Berwig , die im gleichen Stadtteil einen Gitarrenkoffer stehen haben könnte. Texte, Lieder, Albernheiten auf einer Insel des Frohsinns im Ost-Wedding (ehemals Prenzlauer Berg).    Diese Woche unten auf der Kel

Sommer mit Brause am 17.8. (20 Uhr) mit Michael Bittner, Rainer Bauck und Eli Sanchez and The Olde White Men

Brauseboys - mit Michael Bittner, Rainer Bauck, Eli Sanchez and The Olde White Men Donnerstag, 17.8. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Schön, schöner, am schönsten, am allerschönsten - jede Woche ‘Sommer mit Brause’ braucht einen neuen Superlativ, bzw. einen Superduperlativ, einen Spitzenklassenlativ, einen *Megalativ*. Die Ferienboys Robert Rescue und Frank Sorge stecken sich an diesem Donnerstag wieder Cocktailschirmchen ins Haar und laden heiße Sommergäste ins Haus der Sinne . Da sind auch alle Zuschauerinnen und Zuschauer mitgemeint, auf der Bühne gibt es dazu Texte und Sensationen von Michael Bittner (Prunk und Prosa), Rainer Bauck (Get Shorties) und coole Songs einer großen Band mit kleinen Instrumenten. Spitzt die Ohren für Eli Sanchez and The Olde White Men. Diese Woche oben auf der Bühne (barrierefrei, luftig).

Sommer mit Brause am 10.8. (20 Uhr) mit Mandana, Frank Klötgen und Lukas Meister

Brauseboys - mit Mandana, Frank Klötgen und Lukas Meister Donnerstag, 10.8. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlecht gelaunte Leute - so ähnlich war dieser Spruch doch, Kleider machen Leute, für jeden Topf gibt es einen Deckel. Dafür ist der ‘Sommer mit Brause’ eingerichtet, zum Sprücheklopfen, Robert Rescue und Frank Sorge halten die Stellung im Wildpark der Berliner Vorleseliteratur und laden als Ferienboys sonnige Gäste und strahlende Zuschauerinnen und Zuschauer ins Haus der Sinne . Da rauschen die Wellen und flattern die Palmen, diesen Donnerstag mit Texten wie Blumenkränze von Mandana, Gedichten wie Wolkenbrüche von Slam-Legende Frank Klötgen und Liedern wie Leuchtraketen über stürmischer See von Lukas Meister .   Diese Woche oben auf der Bühne (barrierefrei, luftig).

Sommer mit Brause am 3.8. (20 Uhr) mit Drunk at Your Wedding, Andreas Gläser, Ingo Klopfer und Udo Tiffert

  Brauseboys - mit Drunk at Your Wedding, Andreas Gläser, Ingo Klopfer, Udo Tiffert Donnerstag, 3.8. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10) Ja, es heißt ‚Sommer mit Brause‘, wenn Robert Rescue und Frank Sorge heiße Gäste in der Urlaubszeit begrüßen und nein, die Ferienboys haben nichts mit dem Regen zu tun, auch wenn sie verdächtigt werden könnten, weil es doch so schön trocken und gemütlich im Haus der Sinne ist. Aber es heißt ja auch nicht ‚Sonne mit Brause‘ und ohnehin geht es um Texte und nicht ums Wetter. Heiße Themen, warme Luft, so was können die Vorleseboys versprechen, sowie ein feines Gästebouquet mit leuchtenden Liedern von Drunk at Your Wedding , lakonischem Leichtsinn von Andreas Gläser , innigen Innenansichten von Ingo Klopfer und Lausitzer Lausbubenlegenden von Udo Tiffert .   Diese Woche oben auf der Bühne (barrierefrei, luftig).

Sommer mit Brause am 27.7. (20 Uhr) mit Johanna Zeul, Uli Hannemann und Clint Lukas

Brauseboys - mit Johanna Zeul, Uli Hannemann und Clint Lukas Donnerstag, 27.7. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Der ‚Sommer mit Brause‘ schreitet voran, ein reich gedecktes Lesetischchen im Haus der Sinne, verziert mit Palmen, einem Seestern und zwei Mate Colada für die Ferienboys und Gastgeber Robert Rescue und Frank Sorge. Gut geschützt vor Stürmen, und doch luftig genug für erfrischende Abendstunden gibt es einen ausgelassenen Abend aus Text, Musik und Heiterkeit. Urlaub für die Seele und Brause fürs Gemüt, jeden Donnerstag auch in den Ferien. Diese Woche mit Textgewittern, tanzenden Löwinnen und viel Feuer im Herzen, wir freuen uns auf unsere Gäste Johanna Zeul , Uli Hannemann und Clint Lukas .   Diese Woche oben auf der Bühne (barrierefrei, luftig).

Sommer mit Brause am 20.7. (20 Uhr): Mit Jacinta Nandi, Spider, Marcus Hoesl und Jan Papke

Brauseboys - mit Jacinta Nandi, Spider, Marcus Hoesl und Jan Papke Donnerstag, 20.7. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Die zweite Ferienbrause dieser Saison wird am Donnerstag aufgetischt, Robert Rescue und Frank Sorge haben sich Cocktailschirmchen ans Revers gesteckt und laden leuchtende bis glühende Gäste ein, gemeinsam auf den Tischen zu tischen, während die anderen Brauseboys in der Weltgeschichte rumgurken. So nennt man das, wenn man irgendwo anders hinfährt, um dort im Internet die Nachrichten der Welt zu lesen. Eine wird sein: Sensationeller Donnerstag, Lesebühne begeistert das Publikum – zur Not schreiben wir es selbst rein, oder jetzt schon vorher, denn mit diesen Gästen kann es gar nicht anders werden: Jacinta Nandi (Bachmann-Teilnehmerin der Herzen), Andreas 'Spider' Krenzke , Marcus Hoesl und Jan Papke .   Diese Woche oben auf der Bühne (barrierefrei, luftig).

Sommer mit Brause am 13.7. (20 Uhr): Mit Michael Bittner, Stephan Serin und Martin Goldenbaum

Brauseboys - mit Michael Bittner, Stephan Serin und Martin Goldenbaum Donnerstag, 13.7. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)  „Sommer mit Brause“, unter diesem Motto haben sich Frank Sorge und Robert Rescue für alle Feriendonnerstag die hübschesten, wohlklingendsten und scharfsinnigsten Gäste eingeladen, während der Rest der Stammbesatzung irgendwelchen Urlaubsgeistern hinterherschwirrt. Keine Ahnung, was die reitet, donnerstags im Haus der Sinne ist doch wie Urlaub. An diesem mit Michael Bittner , Stephan Serin und Martin Goldenbaum . Diese Woche oben auf der Bühne (barrierefrei, luftig).

Brauseboys am 6.7. (20 Uhr) im Haus der Sinne: Mit Marco Tschirpke & Richard Blaha

Neiddebatten (von Frank Sorge & Google)   Ich bin neidisch auf dein Baby Ich bin neidisch auf dein Haus Ich bin neidisch auf dein gutes Aussehen, dein Glück Puppe, ich bin neidisch auf dein Kleid Ich bin neidisch auf dein Herz Ich bin neidisch auf dein Schätzchen Ich bin neidisch auf dein Talent, dein Können Ich bin neidisch auf dein Ökodorf   Ich bin neidisch auf dein Dingsbums Ich bin neidisch auf dein Bohrgerät Ich bin neidisch auf dein stressfreies Leben, keine Frage Ich bin neidisch auf dein Frühstücksei Brauseboys - mit Marco Tschirpke & Richard Blaha Donnerstag, 6.7. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Wir machen uns viele Gedanken, wie wir euch besser erreichen können. Denn jetzt wo Twitter langsam untergeht und Hacker unsere Social-Media-Abteilung lähmen, wäre es vielleicht Zeit für neue Ideen? Sollten wir eine App programmieren, die auf euren Smartphones wohnen könnte? Mit Infos, einer Chatfunktion und kleinen Spielen (Lebensmittel-Quartett, Brause-Bingo, St

Brauseboys am 29.6. (20 Uhr): Mit Sahara B. und Paul Geigerzähler

Hund & Beton (von Volker Surmann)   Ich fahre mit dem Fahrad durch die Stadt und sehe einen Arbeiter aus einem Betonmischer klettern. Er ist ein Kerl, Mitte fünfzig, mit breiten Schultern. Ein Kerl, wie man sich einen Bauarbeiter vorstellt. Noch vor dem massigen Typen springt sein Hund aus der Fahrerkabine: ein Rehpinscher. Und ich denke im Vorbeifahren: Finde den Fehler in diesem Bild. Wenn ein Tier nicht in diese Szene passt, dann dieser Rehpinscher zu diesem bulligen Fahrzeug, zu diesem bulligen Kerl. In jedem Dog-and-Men-Lookalike-Contest wären die beiden Letzte. Aussichtslos wie Deutschland beim ESC. Denn es ist nicht nur ein Rehpinscher, es ist auch noch ein sehr klein gewachsener Rehpinscher, ein Minirehpinscher, vielleicht ist er ein kleinwüchsiger Rehpinscher. Wenn Rehpinscher sonst Fußhupen gescholten werden, dann ist dieser eine Fußflöte, eine Fußpiccoloflöte. Etwas, das, wenn man versehentlich draufträte, komplett unter eine Fußsohle passte. Wenn dieser Hund Welpen bek

Brauseboys am 22.6. (20 Uhr) im Haus der Sinne: Mit Michael-André Werner & Käthe

Loslassen (von Frank Sorge)   Mir wurde die Identität geklaut, einfach so, mit einem fiesen Trick. Nur im Internet, okay, aber was bleibt überhaupt übrig, wenn man das Netzleben abzieht? Da war man jahrelang damit beschäftigt, das Selbst ins Internet hochzuladen und hat vielleicht vergessen, für zu Hause eine Sicherheitskopie zu machen. Jemand anderes will jetzt also ich sein, na gut, ich verstehe das, ich war gerne ich. Schöne Sachen kann man freimütig teilen, also was solls, ich geb mich gerne mal ab. Wenn der Dieb erst einmal ich ist, wird er sowieso augenblicklich ein Einsehen in sein schändliches Treiben haben. Ich kenne mich, da gibt es keine Alternative. Es dürfte ihm allerdings so peinlich sein, dass er nicht seine alte Identität zurück möchte, was ich verstehen kann. Auch so ein Dieb bringt Opfer, das kann ich anerkennen. Klar habe ich mich kurz geärgert, dass jemand jetzt meine privaten Konversationen durchstöbert. Im Grunde habe ich sie aber dort nie wirklich als privat emp

Brauseboys am 15.6. (20) im Haus der Sinne: Mit Katharina Greve & FALK

Spielender Wandel (von Frank Sorge)   Nachdem die Kinder mit den Freunden kurz auf dem Spielplatz herumgerannt sind, sitzen sie plötzlich in einem Sitzkreis. Als Eltern muss man irgendwann lernen, sich nicht mehr überall einzumischen, also versuchen wir von Ferne Lippen zu lesen. "Was machen die da?" "Keine Ahnung", sagt meine Frau, "vielleicht gibt es ein Problem?" "So sieht es aber nicht aus, sie sprechen ganz ruhig." "Soll ich sie mal fragen, ob sie Wasser brauchen?" "Nein, zu auffällig." "Ich könnte einfach auf dem Weg zum Wasser kurz lauschen." "Aber nicht zu nah." Des Rätsels Lösung ist, dass sie die Regeln des Spiels diskutieren, das sie gemeinsam ausdenken und gleich spielen wollen. Der Arbeitskreis denkt an alle Eventualitäten und geht individuell auf Befindlichkeiten ein. Nach Klärungen und Herstellung von Einstimmigkeit kann es losgehen. Verrückt, denke ich, dass nicht einfach jemand bestimmt un

Brauseboys am 8.6. (20 Uhr) im Haus der Sinne: Mit Judith Stadlin & Sedlmeir

Umlenken (von Frank Sorge)   Weniger wird mehr Verzicht wird Wertschätzung Aufhören wird Schonen Weniger für mehr   Bremsen wird Bewahren Der Gipfel des Erfolgs ein Plateau Die Untiefe seicht Brauseboys - mit Judith Stadlin & Sedlmeir Donnerstag, 8.6. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   So schön das sonnige Wetter ist, es hat auch Schattenseiten. Es braucht luftige Schutzräume, um dem Körper Ausgleich zu schaffen. Zum Zweck der Rekreation versammeln wir uns daher jeden Donnerstag im Haus der Sinne . Dabei geht es nicht nur um Flüssigkeiten, die dem System zurückgegeben werden müssen, auch der innerlichen Austrocknung beugen wir vor. Vieles an Sommeraktivitäten ist ja profan, ballspiels... äh, beispielsweise Federballspielen, das stundenlange Hin und Her macht den Geist sehr mürbe. Es müssen wieder Ideen hinein, Witze und Pointen, man kann ihn ganz in Melancholie einreiben oder mit aktuellen Themen wieder 'auf 180' bringen. Das alles ist unser Auftrag, im Namen der

Brauseboys am 1.6. (20 Uhr) im Haus der Sinne: Mit Helene Mierscheid & Manfred Maurenbrecher

Handreichung für die KI-Apokalypse (von Frank Sorge)   Mit jeder neuen KI-Version werden künstlich erstellte Texte schwieriger zu erkennen, dabei will uns die KI gar nicht täuschen. Da wiederum stecken Menschen dahinter. Schon heute muss man fragen, ob ehemals untrügliche Zeichen von Menschlichkeit nicht längst simuliert werden, um die Illusion von Empörungswellen zu schaffen:      Feler     Emotionale Ausrufe, z.B. Ach herrjemine, Seufz, Hoppla, Puh, Pa, hach!     Beschimpfungen, Kraftausdrücke, Ignoranz     gRoß- und kLeinschreibungskonventionen aushebeln     Generell unsachlich sein     Smileys     Narzissmus, Egomanie, alles, was Ichbezogenheit fördert     Viele Ausrufezeichen!!!! Um sicherzugehen, dass es sich um menschliche Verfasser von Texten und Kommentaren im Internet handelt, schlage ich daher eine andere Liste an Merkmalen vor, die sehr viel schwieriger zu simulieren sind:     Freundlichkeit in der Ansprache     Kooperationswillen     Interesse an anderen     Positive Lebe

Brauseboys am 25.5. (20 Uhr) im Haus der Sinne: Mit Piet Weber & Doc Schoko

Zoonett (von Frank Sorge)   Ein paar Tage zwischen Pfauen, das muss man erst verdauen. Das ständige Gehabe, die blau schimmernde Farbe.   Um jedes Weibchen stolzieren,  das Vielaugenrad präsentieren, dazu kreischend Gebell vom bunten Rebell.   Es wanzt sich der Pfauenhahn durchaus toxisch an, treibt in die Enge, schüttelt sein Gestänge.   Mit seinem Gefiederkranz verschlingt er die Henne ganz. Brauseboys - mit Piet Weber & Doc Schoko Donnerstag, 25.5. (20 Uhr) Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Noch gehen wir nicht so weit, die 'Freie Republik Ost-Wedding' auszurufen, aber wir bereiten uns darauf vor. Kernanliegen könnten ein bedingungsloser Anschluss an das Weddinger Radwegenetz sein, Direktverbindungen mit Tram und U-Bahn, bzw. ein neuer S-Bahnhof 'Ost-Wedding' zwischen Schönhauser und Gesundbrunnen. Schon bei den alten Römern hieß es, alle Wege führen nach Wedding, dem Nabel der Welt auf dem Prenzlauer Berg. Unsere Religion ist die lustige Kunst und unser Tempel