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Brauseboys am 20.10. (20 Uhr) Live + Stream mit Nils Heinrich: Abschied vom Slaughterhouse

Bye bye Slaughterhouse   Liebe Freundinnen und Freunde der Brauseboys! Der kommende Donnerstag, die nachgeholte 19-Jahr-Feier mit Stargast Nils Heinrich, wird fürs Erste unsere letzte Show im Slaughterhouse Berlin der KULTURFABRIK Moabit sein. Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Corona hat fast allen Kulturschaffenden gut 50 Prozent ihres Stammpublikums gekostet. Mit Beginn des Herbstes kommen neben einer neuen Covid-Welle noch Energiekrise, Rezession und finanzielle Sorgen vieler Menschen on top. Seit Ende der Open-Air-Saison im Windlicht der KuFa mussten wir einen weiteren Einbruch der Zuschauerzahlen hinnehmen, weshalb ein Verbleib im Slaughterhouse weder uns noch dem ehrenamtlichen Team dort zuzumuten ist. Schon das Einschalten von Licht und Heizung verursacht mehr Kosten, als wir zurzeit einspielen.  Wir wechseln daher mit dem 27.10. zurück ins Echsenstudio und in den alldonnerstäglichen Livestream. Bitte folgt uns dorthin, schaltet ein und unterstützt uns mit Streamspenden...

Monolog eines Veranstalters*

Ja, guten Abend hier in der Barbar , ich freu mich, dass Sie hergefunden haben zu unserer neuen Veranstaltungsreihe „Kiez & Poetry“. Mein Name ist Holger Müller vom Kulturbüro Nord, wir haben dieses neue Kultur-, ich sag mal, - Highlight hier angeleiert zusammen mit dem Quartiersmanagement Maasdamer Viertel, dem Kulturamt Mitte, der Happy Fun Professional GmbH und eben dieser wunderbaren Barbar , vor allem dem Wirt, dem Herrn Lutz. Vielen Dank, da wär gar kein Applaus nötig gewesen, aber den haben Sie ja auch gar nicht gespendet. Die Künstler sind noch nicht da, und die Künstler innen , so viel Zeit muss sein, deshalb möchte ich kurz das Wort an Sie richten: Es steckt ja unglaublich viel Mühe in so einem Event. Schauen Sie mal, wir haben extra diese fantastische Bühne hier aufgebaut! Dafür mussten wir eigens ein paar Tische beiseiteschieben. Der Herr Lutz hat direkt angemeck... angemerkt, dass ihm dadurch natürlich Einnahmen verloren gehen. Aber das braucht Sie nicht zu interes...

Brauseboys am 2.9.: Kültür

Kulturkampf mit Frank Sorge Was für eine schöne Kultur wir doch haben. Goethe und all diese Gedichte über Bäume und Kriege und Liebe. Diese Sprache - welch Wohlklang, welche Präzision. Nicht zu vergessen das Bier und die Bratwürste. Aus guten Gründen standen die meisten lange skeptisch dieser Kultur gegenüber und ich war mindestens überrascht, dass erst zaghaft, dann aber mit ordentlich Promille befeuert die Fahnen plötzlich wieder geschwenkt wurden, für den Fußball und für ein junges hübsches Mädchen. Hätten wir es doch besser gelassen und wären zum Beispiel auf den belgischen Zug der Selbstauflösung gesprungen. Obwohl, den fahren dort genau die Hirnis, vor denen man uns immer gewarnt hat und die auch hier ihre Gelegenheit nutzen und Gegenstimmung machen. Wäre ja auch zu schön gewesen, sich mal nicht mit gesellschaftlich spaltenden Minderwertigkeitsthesen beschäftigen zu müssen.  Liebe Freunde des Döners, lasst euch sagen: Es gibt da nichts Richtiges im Falschen,...