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Posts mit dem Label "Mauer" werden angezeigt.

Saisonauftakt! Brauseboys am 5.9. (20 Uhr) mit Ruth Herzberg & Frau Rotkohl

Die Wahlergebnisse (von Frank Sorge)   Stillstand. Spaltung. Scham. Trotz. Winterurlaub im Erzgebirge fällt eher aus. Bangen um Brandenburg. Wird es Braunenburg? Mauer um Berlin doch eine Option? Mauer im Kopf ausreichend. Brandmauer nicht. Täuschung und Enttäuschung. ­ Brauseboys am Donnerstag, 5.9. (20 Uhr) mit Ruth Herzberg und Frau Rotkohl   Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Das war sie also, unsere Sommerpause, und jetzt ist sie nicht mehr. Wir haben uns so was von erholt und strotzen vor Energie und Tatendrang. Was diese Solarenergie alles kann, es ist erstaunlich. Also reden wir nicht lang drumherum, der Saisonauftakt steht schon vor der Tür - in dieser Woche! Dann geht es weiter jeden Donnerstag im Haus der Sinne mit fangfrischen Texten, handwarmen Liedern und sprudelnder Heiterkeit. Wie immer mit fabulösen Gästen, zum Start freuen wir uns auf intensiv-ironische Texte von Ruth Herzberg und freimütig-alberne Lieder von Frau Rotkohl .

Brauseboys am 28.7. (20 Uhr) in der Kufa: Open Air mit Andreas Liebert

Schwamm drüber (von Frank Sorge) In der Straßenbahn belausche ich unfreiwillig ein Pärchen irgendwo hinter mir, ich sehe nicht hin, die Stimmen sind jung. An der Bösebrücke sinnieren sie über die Mauer, die sie nicht mehr kennenlernen konnten. "Unglaublich, oder?", sagt sie, "dass hier einfach eine Mauer durchging." "Unsere Eltern haben das alles erlebt", sagt er, "das ist krass, oder?" Das finde ich auch, vor allem, dass alles schon so historisch beschrieben ist. War doch erst gestern. "Das muss eine wilde Zeit gewesen sein", sinniert er weiter. Verrückt war es, überlege ich, aber eigentlich nicht wild. Plötzlich war sehr viel mehr möglich, aber das artete nicht gleich immer in Ekstase aus, jedenfalls auf der Westseite. Wahrscheinlich ist automatisch alles wild, wenn man zwanzig ist, davor und danach weniger. Ich war zu jung für wild. Wild waren die Siebziger, oder? Da war ich wiederum nicht dabei, aber ich kenne Tapetenmuster aus den...

Brauseboys am 7.3.: Im Licht

Zurück ins Glück (von Frank Sorge) Ich finde es nur logisch, dass sich Wowereit jetzt dafür stark macht, eine Baumaßnahme zu verhindern und rückgängig zu machen. Vielleicht hat er sich das auch gedacht. Nach dem Flughafendebakel als Aufsichtsratsvorsitzender nahm er sich die ein oder andere Rotweinflasche zur Brust, wahlweise diverse Kannen Kamillentee oder dicke Tüten, um über sich selbst und die eigenen Kompetenzen zu meditieren. Er kam zu dem Ergebnis: Man muss sich auf seine eigenen Stärken konzentieren, auch wenn man vorher dachte, es wären Schwächen. Wenn ich nicht dazu geeignet bin, ein Bauprojekt voranzutreiben, bin ich vielleicht geeignet dazu, welche zu verhindern. Gleich auf den ersten Moment scheint diese Strategie zu funktionieren, aber man muss ihn vielleicht warnen. Die erste Euphorie sollte ihn nicht verleiten, sich zum Beispiel mit den neuen Selbsterkenntnissen in Stuttgart einzumischen. Auch wenn der S21-Aktivist jetzt vielleicht erkennt, dass Wowereit viellei...

Brauseboys am 4.10.: Im Westen

Fake Ich hatte den Schülern ein paar Postkarten mitgebracht, eine wilde Mischung, die sie zum Schreiben anregen sollte. Einer suchte sich eins der bekanntesten Fotos des Mauerbaus heraus, auf dem ein Grenzsoldat einem Kind hilft, den ersten, provisorischen Stacheldraht zu überwinden. "Das geht ja gar nicht", sagte ein anderer Schüler, "das ist ein Fake, Photoshop, man kann Stacheldraht nicht anfassen." "Oh doch, man kann Stacheldraht anfassen", sagte ich und fragte weiter nach den möglichen Umständen des Fotos. Als ich die Mauer erwähnte, sagte einer, ja, das würde er wissen, die wäre früher einmal um die ganze Stadt gegangen. Ich malte also einen großen Fleck auf die Tafel im Klassenzimmer der Ahnungslosen, der Berlin darstellen sollte, und verschob das Schreiben auf später.

Neue Ideen für Berlin

Mauer geflickt?

Irgendwie finde ich die Absperrungen außen am Mauermuseum fragwürdig.