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Brauseboys-Politwochen am 3.9. (20 Uhr) mit Sunčica Klaas (B'90/Grüne) und Manfred Maurenbrecher

Tief durchatmen (von Frank Sorge) Vor ein paar Tagen klingelte es an der Tür und der dritte Glasfasermann stand da, vermutlich sind das schon Roboter, ich sagte trotzdem 'Tut mir leid', als ich jedes Ansinnen ablehnte (und ihn ein paar Häuser weiter zu Robert Rescue schickte). Als es das nächste Mal klingelte, war ich entsprechend erleichtert, dass meine Frau die Tür öffnete. Dieses Mal war es Haustürwahlkampf, oh je, und das genau zur Abendbrotzeit. Ich hielt mich in der Küche am Herd wie ein ordentlicher Hausmann und lauschte nur, es waren die Grünen, ehrenamtliche Freiwillige. Größere Diskussionen waren nicht zu erwarten, da im Schatten des Küchenschranks ja noch Robert Habeck saß und mir jetzt auch mit dem Finger an den Lippen bedeutete, möglichst leise zu sein. Ganz normaler Küchenbesuch, es gab hier durchaus Leute im Haushalt, die grün wählten, bzw. mal gewählt hatten, es würde mit ein paar Floskeln getan sein und irgendwelche Blumensamenpäckchen nahmen wir immer gern. D...

Brauseboys-Politwochen ab 27.8. (20 Uhr): Mit Klaus Lederer und Bernadette La Hengst

Seestern: Ruhe vor dem Sturm (von Frank Sorge) Dieter: Na, Ralle, schon wieder wählen, wa? Haste dir wat überlegt? Ralle:  Ick überlege immer. Dieter: Aber kommt wat bei raus? Ralle:  Et kommt immer wat bei raus! Dieter: Na denn, rück raus! Ralle:  Kommt sogar wat bei raus, wenn nüscht rauskommt erstmal.  Aber dann kommt dit später raus. Allet kommt raus, Dieter! Dieter: So ville Zeit is nich mehr. Ralle:  Vier Wochen, oder wat? Is doch ewig, da kann ick sogar schon überlegen, wat ick bei die Wiederholung wähle. Dieter: Rechneste schon mit Wiederholung? Ralle:  Na klar, Dieter, ick würde et fast schon vermissen. Dieter: Aber denn wird dit immer chaotischer in Berlin. Ralle:  Dit Plateau is schon erreicht, da is ooch ejal, ob se jedet Jahr die Tempo-30-Schilder wieder uff- und abhängen. Dieter: Aber wat wird aus uns? Ralle:  Na, nüscht. Wir waren nie wat und jetzt is ooch zu spät. Wenn wa müssen, bauen wa’ noch ne Barrikade und mischen mit, jegen ...

Brauseboys am 27.2. (20 Uhr) mit Sebastian Krämer und Christian Gottschalk

Seestern: Geliefert wie bestellt (von Frank Sorge)   Dieter: Und wat is deine Analyse, Ralle? Ralle: Der nächste Kanzler heißt nich Robert… Dieter: Okee, Ralle: … und ne Frau isset ooch nich.  Dieter: Na, dafür musste keen Prophet sein. Ralle: Ick will ooch keen Prophet sein, Dieter, dit kann man im Wedding zu schnell falsch verstehen. Eens weeß ich jedenfalls noch, obwohl die Christlichen jewonnen haben, is man als Christian nich mehr so wohljelitten. Dieter: Amen, und wat meinste zur AfD? Ralle:  Janüscht, Dieter, nich unser Bier, dit is außerhalb von die Stadtgrenze. Dieter: Um Berlin is aber janz schön blau jeworden. Ralle: Nüscht is da schön, aber hier sind wa sicher. Dieter: Meinste wirklich? Ralle: Kiek se dir an, die Erjebnisse, ick seh da klarn roten Wedding. Dieter: Meene sind leider nich dabei. Ralle: Nich dabei, wat hast du denn jewählt? Dieter: Na, die anderen da, wegen die Lieferfahrer. Ralle: Wat denn für Lieferfahrer? Dieter: Am Imbiss die, die den Leuten...

Brauseboys am 20.2. (20 Uhr) mit Clint Lukas und Matthias Binner

Der Qualomat (von Frank Sorge)   Frage 1: Wissen Sie, was es für eine Wahl ist? Ist es eine Wiederholungs-, eine Korrektur- oder Vorwahl? Gilt sie für den Bundestag, den römischen Senat oder die besetzten Regionen der Ukraine? (Auswertung: Alles richtig (1 Punkt), außer die Antwort 'Spaßwahl') Frage 2: Sind Sie sicher, wahlberechtigt zu sein? Bis zu welcher Generation kann ihr Migrationshintergrund nicht mehr nachvollzogen werden? Haben Sie gedient? Disqualifiziert Sie einer Ihrer Kommentare im Internet, sich beherrscht und vernünftig mit Sachfragen beschäftigen zu können? (Auswertung: Klären die Wahlhelfer vor Ort) Frage 3: Glauben Sie, Wahlen sind... a) sinnlos b) manipuliert c) Russisches Roulette d) Makulatur e) zu schlecht bezahlt f) ein Freibrief g) ein Feigenblatt h) überflüssig (Auswertung: 1 Punkt - glauben Sie doch, was Sie wollen!) Frage 4: Mit welcher Motivation gehen Sie wählen a) Rache b) Kriegslust c) wegen der Ausländer oder d) aus Pflichtgefühl e) Vaterlandsli...

Brauseboys am 17.10. (20 Uhr) mit Andreas Albrecht und Richard Blaha

Inneres Preppen (von Frank Sorge)   Drei Wochen noch zur US-Wahl und von außen (Berlin Wedding) fühlt es sich so an, als wüsste man exakt, wann ein Vulkan ausbricht, oder würde Tag und Uhrzeit eines Erdbebens oder Meteoriteneinschlags kennen. Die beste Strategie wäre vielleicht, genau jetzt sämtliche elektronischen Geräte mit Anschluss an das Internet... also alle elektronischen Geräte für drei Wochen abzustellen und das Haus nicht mehr zu verlassen. Alles, was man in der Zeit lesen würde, macht es garantiert nicht besser als die Unwissenheit. Yoga und Meditation, wollte man doch immer schon mal ausprobieren. Schnelle Tutorials dazu auf YouTube gucken fällt nur leider aus, aber ein Blick auf die Bücherregale im Wohnzimmer und es ist viel naheliegender, drei Wochen mit dem Lektüre ungelesener Bücher zuzubringen, oder gleich sechs oder zwanzig. Es wäre direkt sinnvoll, vielleicht kann man doch welche aussortieren, kommt auf völlig neue Ideen, beruhigt die sonst grell beleuchteten Au...

Saisonauftakt! Brauseboys am 5.9. (20 Uhr) mit Ruth Herzberg & Frau Rotkohl

Die Wahlergebnisse (von Frank Sorge)   Stillstand. Spaltung. Scham. Trotz. Winterurlaub im Erzgebirge fällt eher aus. Bangen um Brandenburg. Wird es Braunenburg? Mauer um Berlin doch eine Option? Mauer im Kopf ausreichend. Brandmauer nicht. Täuschung und Enttäuschung. ­ Brauseboys am Donnerstag, 5.9. (20 Uhr) mit Ruth Herzberg und Frau Rotkohl   Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Das war sie also, unsere Sommerpause, und jetzt ist sie nicht mehr. Wir haben uns so was von erholt und strotzen vor Energie und Tatendrang. Was diese Solarenergie alles kann, es ist erstaunlich. Also reden wir nicht lang drumherum, der Saisonauftakt steht schon vor der Tür - in dieser Woche! Dann geht es weiter jeden Donnerstag im Haus der Sinne mit fangfrischen Texten, handwarmen Liedern und sprudelnder Heiterkeit. Wie immer mit fabulösen Gästen, zum Start freuen wir uns auf intensiv-ironische Texte von Ruth Herzberg und freimütig-alberne Lieder von Frau Rotkohl .

Brauseboys am 6.6. (20 Uhr) mit Nils Heinrich & Maria Jacobi

Seestern: WahI mal wieder (von Frank Sorge) Dieter: Und, Ralle, weeßte schon, wat de wählst? Ralle: Na, wie immer. Dieter: Und wat haste immer jewählt? Ralle: Dit isn Jeheimnis. Dieter: Aber irgendwann haste mir dit schon mal jesacht, oder? Ralle: Kann ick nich für, wenn du dir dit nich merkst. Dieter: Warum sollt ick mir dit merken? Aber ick weeß schon wieder, gloob ick, langsam klingelts. Ralle:  Klingelts bei dir nich immer? Dieter: Nur wenn der Groschen fällt. Ralle: Heisst der Zehner eigentlich immer noch Groschen? Dieter: Gloob nich, ick hör so Worte nur noch von dir. Ralle: Na, siehste mal, wa? Zeiten ändern sich. Und wat wähl ick jetzt? Dieter: Sag ich nich, is doch'n Jeheimnis. Marie: Wat habt ihr wieder für Jeheimnisse? Hier Ralle, dein Bier. Ralle: Keen Jeheimnis, hier stehts doch: Bier! Ick entscheide mir immer für Bier. Dieter: Ick meinte bei die Wahl, Ralle. Ralle: Schon wieder? Der is doch gerade erst Bürgermeister jewordn. Dieter: Nich Berlin, Europa is am Sonntag....

Brauseboys am 2.2. (20 Uhr) im Haus der Sinne: Mit Susanne Riedel, Ole Müller und Doc Schoko

Wahlbeigaben (von Frank Sorge) Ralle: Wat hast du denn da? Dieter:          Bier, Ralle, dit nennt sich Bier. Biste irgendwo gegen die Laterne                                                            geloofen? Ralle: Ick meen die Zettel, Dieter, die grünen Dinger da vor dir. Dieter:          Ick hab ooch rote. Ralle: Wie so’n Wahlbeobachter, is dir peinlich, wa? Dieter:          Ham die mir einfach in die Hand jedrückt. So schnell kann ick nich mehr weg, die sind                                  alle jünger da an die Wahlstände. Ralle: Warn die Müllkörbe überfül...

Brauseboys-Politwochen am 16.9. Open Air: Mit Manfred Maurenbrecher und den FDP-Kandidatinnen Anna Kryszan & Maren Jasper-Winter

Zwei Kreuze (von Frank Sorge) Die Kinder haben im Kunstunterricht eigene Wahlplakate entworfen, erzählen sie mir. Sie stellen sich belustigt vor, wie Plakate mit ihren Gesichtern vor der Schule hängen würden, und auch anderswo Menschen auf die Straßen treten und denken: Ja, das Kind wähle ich! "Und was sind eure Forderungen?" "Frieden und kein Müll", sagt meine Tochter, ich schaue zu meinem Sohn. "Und bei dir?" "Mehr Hilfen für Landwirte", sagt er, "um die Transformation zu einem ökologisch-nachhaltigen Ackerbau zu befördern, der den Boden nicht vergiftet und regionale und gesunde Produkte unterstützt." Wir laufen weiter, ich nicke und lobe die wohl überlegten Ideen der Erstklässler. Erst zu Hause mache ich zwei Kreuze. Die sind aber dafür, nicht auf dem Weg vor Rührung zusammengebrochen zu sein. ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 16.9. /19.30 Uhr Kulturfabrik Moabit (Lehrter Str. 35) Die Brauseboys-Politwochen am 16.9. Open Air: Mit Manfre...

Brauseboys-Politwochen am 21.9.: Henkel, Ziolkowski, Krämer

Google-Gedicht zur Wahl (von Frank Sorge) (Aus Autovervollständigungen zu den Suchanfragen: Wähl, am Sonntag, das kreuz, gegen n) Wähl mich wähl oder stirb wähl auch du cdu am sonntag arbeiten am sonntag auto saugen am sonntag abend das kreuz mit dem kreuz das kreuz mit den worten gegen nagelpilz gegen nazis gegen null ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 21.9. /20.30 Uhr La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe) Die Brauseboys-Politwochen - Frische Texte & Talk Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit vierzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen.  Die Bundestagswahl steht bevor. Die Brauseboys nehmen die Wahl zum Anlass, während ihrer Leseshows die Weddinger Bundestagskandidaten auf ihre Weddingtauglichkeit zu prüfen. Zum Brauseboys-Kandidatencheck haben die Kan...

Brauseboys am 10.11.: Auch für Schlitzohren

Entertainment (von Frank Sorge) Vor ein paar Monaten schon belauschte ich zwei, naja, Halbstarke in der S-Bahn. Halbschwach hätte auch gepasst, denn sie waren eher dünn und blass, junge, weiße Männer um die Volljährigkeit, womöglich Auszubildende. Sie unterhielten sich über den US-Wahlkampf. "Ich hab mir da alle mal auf YouTube angeguckt", sagte der eine, es ging noch um die Auswahl der Kandidaten, "total langweilig, nur der eine ist lustig." Als wäre das eine Kategorie, auf die es ankäme, dachte ich und hörte wieder weg. Aber offenbar kam es auf sie an, wenigstens hier in der Ferne. Schlimmer aber, dachte ich nach, dass sich noch mehr Menschen überlegen werden, wie sie auf diese Art 'lustiger' werden können. Bei diesem Gedanken schauderte mir etwas, das sage ich gern frei von der Leber, ihr Schlitzaugen. ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 10.11. / 20.30 Uhr La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe) Die Brauseboys - frische Texte Jeden Donne...

Brauseboys am 14.5.: So wird das

Wie war das? (von Frank Sorge) Papa, wie war das 2015? Ach, da war noch alles anders. Man ist zum Beispiel zurückgetreten, wenn man eine Wahl gewonnen hat. Wirklich? Ja, erst Andreas Kümmert, der eigentlich zum Eurovision sollte, dann der Bremer Bürgermeister... Was ist Bremen? Das war mal eine schöne Stadt, gar nicht weit weg von dem Strand, wo wir immer Urlaub machen. Und was war noch anders? Na, wenn man gestreikt hat gegen die Kommunen, dann so, dass die Kommunen dabei Geld einsparen. Früher gab es noch so Kindergärten, aber dann kam ja auch schon die Revolution. Der große Claus? Ja, genau, der Vorstand des Revolutionsrats hat damals mit den Lokführern um bessere Arbeitsbedingungen gekämpft.  Was waren Lokführer? Raumschiffkapitäne. Und was war Arbeit? Was ganz Unangenehmes, da reden wir mal drüber, wenn du etwas älter bist.

Brauseboys am 29.5. im Mastul: Freie Felder

Das war mein Wahlsonntag (von Paul Bokowski) (1) Mutter und Vater auffordern, zu wählen (1.1) Mutter erklären, was das transatlantische Freihandelsabkommen ist (1.2) Vater erklären, was das transatlantische Freihandelsabkommen ist (1.3) Vater auffordern, Mutter zu erklären, was das transatlantische Freihandelsabkommen ist (1.4) Mutter auffordern, mir das transatlantische Freihandelsabkommen zu erklären (1.5) Googeln, was das transatlantische Freihandelsabkommen ist (1.6) Mutter nochmal erklären, was das transatlantische Freihandelsabkommen ist (1.7) Mutter erklären, dass TTIP keine Partei ist (1.8) Vater erklären, warum man in Mainz nicht über das Tempelhofer Feld mitentscheiden darf (1.9) Mutter und Vater auffordern wählen zu gehen (2) Wählen gehen (3) Mutter und Vater anrufen und fragen, was sie gewählt haben (4) Mutter und Vater nochmals auffordern, wählen zu gehen (4.1) Mutter erklären, warum man in Mainz nicht über das Tempelhofer Feld mitents...

Brauseboys am 19.9.: Inhalte überwinden!

Die besten Wahlwerbespots der weiteren (von Frank Sorge) Die Wahlwerbung der etablierten Parteien ist bei dieser Wahl gewohnt eintönig. Statt zu lauschen fing ich beim grünen Wahlwerbespot an zu zählen, wie oft Katrin Göring-Eckardt nickt, während Jürgen Trittin redet. Und wie oft Trittin nickt, wenn Göring-Eckardt redet (9:0). Auch beim Video der CDU wird alles getan, um das Verständnis der Sätze zu erschweren. Nicht nur durch die Plänkelmusik, vor allem schwenkt die Kamera immer so albern hier und her, während Frau Merkel redet. Und dann gibt es die schöne Stelle, in der sie über die Baustellen der Hauptstadt blickt: "Deutschland steht heute gut da", die mich ablenkt. Brüderle an der Butterstulle ist auch nicht der Hit, man wartet einfach auf die Stelle mit der NPD-Familie und schaltet dann ganz ab. Der Spot der Linken gefällt mir eigentlich ganz gut, nur die letzten paar Sekunden mit dem Ritterhelm führen komplett in die Irre. Setz dir einen Helm auf, wähl Linke? Schl...

Brauseboys am 5.9.: Wählt die Politwochen

Nicht wählen oder nicht nicht? (von Frank Sorge) In den letzten Wochen herrschte Einigkeit, dass die Bundestagswahl keine größeren Überraschungen für uns bereithält. Wir erwarten eine große Koalition, Steinbrück meldet sich im Wedding arbeitslos und weiter geht es mit der Mission Merkel, worin die auch immer besteht. Womit aber keiner mehr rechnet ist eine politische Kraft, die sich aktuell gute 30 % verspricht und direkt auf das Establishment zielt: Die Partei der Nichtwähler. “Wir sind eine Partei für Nichtwähler”, erklärt der Vorsitzende des Bundesvorstands im Interview mit dem WDR. Aber will die Partei der Nichtwähler dann, dass die Wähler nicht wählen? Denn dass Wähler wählen, wäre doch ein etwas kurioses Interesse für eine Nichtwählerpartei. Aber man soll tatsächlich wählen, nämlich die Nichtwähler. Verstehen Sie immer noch nicht ganz? Keine Angst, sie sind nicht allein. “Aber gäbe es dann nicht ingesamt weniger Nichtwähler als vorher? Zerstören Sie damit nicht ihre eigen...