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Posts

Es werden Posts vom April, 2012 angezeigt.

Ausgewanderter Weddinger

Der Herr Theußl ist wieder aus dem Wedding weggezogen, bedauerlich. Jetzt lebt er in München, dem Wedding Süddeutschlands also. Die Ähnlichkeit mit seiner Mutter hier im Bild ist wohl nicht zufällig.

Nikolic

Nikolicens goldene Stimme kann vermutlich auch das Blatt Papier zerschneiden. Im goldenen Schnitt natürlich, der Herr Tenor hat jedenfalls kein Problem, wenn in unseren Hallen das Mischpult ausfällt.

Brauseboys am 26.4.: Arme Erika

Doch, früher 
war manches besser. So musste ich gerade einige Minuten in einer Kassenschlange stehen, in der ein Irrer hinter mir die ganze Zeit in sein Headset redete. An sich ein erträgliches Übel, man hat sich daran gewöhnt, obwohl es in diesem Fall sehr laut und aufdringlich war und nicht nur mich, sondern sämtliche Menschen an den drei vollen Kassenschlangen beschäftigte. Vor mir standen zwei Asiatinnen, die offenbar dem Inhalt nicht folgen konnten und nur über die Lautstärke des Salms irritiert waren. Wie sehr beneidete ich sie mit jeder Minute und hätte sofort einem kurzfristigen Seelentausch zugestimmt.  Zuerst schien es, als rede er mit dem Vorstand eines Dax-Unternehmens, in glühenden Worten wurden da Entscheidungen kritisiert, Positionen gefordert und Tatkraft angemahnt. Dann fielen die Worte Heiliger Geist und Predigt und Bibelkreis, und rundherum war es hier im Weddinger Supermarkt auch mit dem letzten Rest Neugierde auf das öffentliche Telefonat vorbei. Das …

Die Brausegirls

Einmal im Jahr kommen die Brausegirls, so ist es schöne Tradition. In diesem Jahr gab es ein besonders herzerwärmendes Foto zur Erinnerung.

Einmal im Jahr Brausegirls: Am 12.4.

Damentennis 
Ich stelle zwei Bier auf den Tresen des Spätkaufs.  "Fußball?", fragt der Verkäufer.  "Was?", frage ich. Er nickt zu den Flaschen.  "Guckst du Fußball?"  "Ach so, nein", sage ich, "sowas gucke ich nicht." Und zum Spaß füge ich an: "Ich gucke nur Damentennis."  "Damentennis?"  "Ja, klar. Sonst gucke ich kein Sport, Snooker höchstens."  "Damentennis?"  "Warum nicht?"  Ein paar Tage später stelle ich wieder zwei Bier auf den Tresen des Spätkaufs.  "Ah, und? Wie war dein Damentennis?"  "Ah ja", freue ich mich, "das hast du dir gemerkt."  "Ja, aber guck mal, Damentennis", er überlegt, "ist doch voll Scheiße, immer denkst du so, gleich seh ich was, aber dann siehst du nie was. Nur so mal kurz diese Sport-Unterwäsche."  Offenbar hat er es sich nicht nur gemerkt, sondern auch noch darüber nachgedacht. Ich denke auch kurz über e…

Ratten-Drehbild

Ein Ratten-Drehbild, gerade auf meiner Festplatte gefunden. War ein virtuelles Hochzeitgeschenk vor Jahren und hing nur mal in meinen SL-Cartoon-Shops mit Rahmen und einem kleinen Script drin, dass es gedreht hat. Mancher wird jetzt denken, das sind ja merkwürdige Umstände und sie haben recht, denn es sind merkwürdige Umstände. Aber im Grunde ist das alles noch viel merkwürdiger. Denn es sieht irgendwie wirklich gemalt aus, aber es gibt gar kein Original. Jedenfalls kein "echtes", nur längst vergangenes Kratzen auf einem Grafiktablett. Und was dort hinten am Ende des Kabels des Grafiktabletts kommt, ist ja dann noch ein vielfach merkwürdigeres Phänomen.

Herr Maurenbrecher

Und da uns ein Gast auch an einem Geburtstag nicht genügen will, luden wir zudem den internationalen Autoren, Musiker, Dichter und Denker Manfred Maurenbrecher zur Geburtstagsgaudi. Des großen Publikumsstromes wegen verlegten wir den Tisch mal wieder auf die Bühne, das ist doch auch schon was. Das zehnte Jahr kann kommen.

Ahne

Zum neunjährigen Bestehen luden wir den internationalen Autoren, Dichter und Denker Ahne von der Reformbühne. Es war ein großes Fest.

Am 5.4. im La Luz: 9 Jahre Brauseboys

Fifat, fifat (von Heiko Werning) 
Neun Jahre Brauseboys, vom 20.3.2003 bis heute, das sind 471 Donnerstage Brauseboys – kein einziger fiel je aus. Gut, einmal hatten wir nur eine Zuschauerin, ein paarmal wurden wir vertreten oder boten unseren Jahresrückblick im Kookaburra, aber verdammte 471 Donnerstage Brauseboys, das ist die Zahl, die steht.  471 Donnerstage Brauseboys, mit pro Abend einem Kasten Bier. Das ist natürlich nur ein grober Durchschnittswert, macht aber dennoch 4710 Liter Bier. Wenn man bedenkt, dass die praktisch ausschließlich an Frank, Hinark, Robert und Heiko gingen, waren das immerhin 1177,5 Liter pro Bierboy. So betrachtet sind wir doch eigentlich ganz schön schlank geblieben. Von den Salzstangen damals im Laine-Art ganz zu schweigen! Die Pizzen bei La Rosa und die Schnitzel im La Luz müssen leider ungezählt bleiben. Gehen wir von einem über die Jahre gemittelten Besucherschnitt von 45 Zuschauern aus, dann haben uns 21195 Menschen gesehen. Das ist, ver…