Dienstag, 25. August 2015

Brauseboys am 27.8.: Der gläserne Mensch

Der gläserne Mensch (Robert Rescue)

Spätestens, als ich bei Google eingab „Wie hieß das Hotel, indem ich vorletzten Sommer in Barcelona übernachtet habe“ und die Antwort mir weiterhalf, weiß ich, dass Datenschutz für den Arsch ist.

Dienstag, 18. August 2015

Brauseboys am 20.8.: Ein Linktipp

Neueröffnung (Robert Rescue)

Eigentlich hätte man es sich denken können. Es gibt im Internet eine Seite, wo man die Neueröffnung von Läden aller Art melden kann, nämlich bei www.neueröffnung.info. Der User »Bonner« hat bereits über 100 Neueröffnungen im gesamten Bundesgebiet gemeldet und belegt damit den Top-Platz. Hat der zu viel Zeit und ein spezielles Hobby? Für jede Meldung bekommt man Punkte und einen Euro. Ein zeitaufwändiger, aber vielleicht interessanter Job. Nur auf Partys davon erzählen sollte man wohl nicht.  Wer Interesse hat, kann sich benachrichtigen lassen, wenn es weitere Neueröffnungen in beispielsweise Wolfratshausen zu vermelden gibt. Leute, die sich dafür begeistern können, finden sich bestimmt, und sei es der User »Bonner«.

Dienstag, 11. August 2015

Brauseboys am 13.8.: Hipster vor Glastonne

Hipster vor Glastonne (Robert Rescue)

Ein Hipster steht vor mir an den Altglastonnen. Er hält eine durchsichtige Plastikflasche in der Hand und will sie irgendwo reintun, zögert aber. Sein Arm wandert von links nach rechts, dann wieder zurück und schließlich verschwindet die Flasche in der grünen Tonne. Doppelt doof, würde ich sagen.

Dienstag, 4. August 2015

Brauseboys am 06.8.: Fifty Shades of Earl Grey

Neulich am U-Bahnhof Kottbusser Tor (Robert Rescue)

Am Bahnsteig lief ein Mann mit einem altmodischen CD-Player den Bahnsteig rauf und runter und redete mit dem Gerät. Anfangs dachte ich noch, er würde einen Song einüben, weil er zu dem Gedudel sprach. Vielleicht irgendwas mit Hip Hop, versuchte ich mir das seltsame Szenario akzeptabel zu reden. Aber wie ich ihn so beobachtete, wurde mir klar, dass ich mich irrte. Er führte eine Unterhaltung mit dem Gerät. Das kann auf Dauer nicht gut sein, dachte ich mir und stieg in die U-Bahn ein. Eine Weile später war ich froh, wieder im Wedding zu sein. Hier gibt es auch verrückte Typen, aber nicht von diesem Kaliber.