Donnerstag, 29. März 2012

Martin und Moses



Der Münchner Moses Wolff und der Neuköllner Martin Betz waren zu Gast. Es war ein hundertprozent großartiger Abend, zum Brüllen, wie Moses hier zart andeutet. Sein T-Shirt enthüllte uns außerdem, dass er und Martin offenbar aktuelle Reinkarnationen von Captain Kirk und Spock sind. Die Ähnlichkeit ist einfach zu bestechend.

Mittwoch, 28. März 2012

Brauseboys am 29.3.: Wochendosis


Die empfohlene Tagesdosis 

direktes Sonnenlicht beträgt eine halbe Stunde, also raus mit dem Grottenolm. Praktisch am Sonnenlicht ist, dass es beinahe überall zu finden ist, wenn es erstmal da ist. Auch auf dem Friedhof nebenan, den ich, wie mir jetzt auffällt, auffällig oft übergehe für einen Spaziergang. Also heute mal was Erhebenes, was Besonderes, heute auf den Friedhof. Und was soll ich sagen, es ist schön hier und sonnig, wenn die Sonne da ist. Kaninchen springen dem Flanierer vor die Füße und das Ohr wird verschont vom Besten der Achtziger und Neunziger, während das Beste von Amsel, Drossel und Fink in kostenloser Flatrate hineingeträufelt wird. Und hier ist kaum ein Mensch, außer den vielen mit den Namensschildern natürlich, die aber nicht laut sind und nicht herumlaufen. 

Vergänglichkeits-Link der Woche: www.istdiefdpnochimlandtag.de

Mittwoch, 21. März 2012

Brauseboys am 22.3.: Haltbar bis


Die Mindesthaltbarkeit 

dieses Blogeintrags beträgt eine Woche. Aber: Nicht alles, was abgelaufen ist, muss in den Müll. Wegwerfen muss man ihn danach nicht, magnetisch abgelegt wird er noch nach Jahren der selbe Blogeintrag in Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz und Nährwert sein. 


Die Plattform Twitter 


nutze ich gern. Denn neben den anderen Vorzügen kann das Benutzen selbst im Dienst der Öffentlichkeit stehen. So sind Frühwarnsysteme für Pandemien denkbar, wurde schon vor Jahren vermeldet. Es muss nur jeder melden, wenn er niesen muss, und ein System ordnet die Nieser der Geographie zu. Ob das schon funktioniert, weiß ich nicht, aber die zugrundeliegende Technik kommt längst zur Anwendung. Probieren Sie es aus, twittern sie etwas, in dem das Wort "Zahnarzt" vorkommt. Innerhalb weniger Minuten werden völlig fremde Zahnärzte in ihrer Followerliste stehen und ihnen die digitale Freundschaft anbieten. Machen Sie jetzt nichts falsch, machen Sie nichts. Machen Sie auf keinen Fall etwas anderes als nichts. Die digitalen Zahnarzt-Zombieprofile werden von selbst wieder verschwinden, aber ich jedenfalls hüte mich davor, noch einmal etwas zu twittern, in dem das Wort Zahnarzt vorkommt. 
Meiden sie außerdem die Wörter: Geld, verdienen, Marketing, Finanzen, Bank, Versicherung, Abmahnung, Anwalt, Tipps und Sex. 


Die Brauseboys 


wurden gestern unbemerkt von der Weltöffentlichkeit neun Jahre alt. Am 20.3.2003 startete die freundliche Lesebühne ihre Offensive im Problembezirk,  zeitgleich mit den amerikanischen Truppen im Irak. Die öffentliche Geburtstags-Sause findet in diesem Jahr am Gründonnerstag statt, bis dahin gibt es noch mehrfach Gelegenheit, schon vorher mit uns ein Glas zu heben: 

Sonntag, 18. März 2012

Donnerstag, 15. März 2012

Mittwoch, 14. März 2012

Brauseboys am 15.3.: Preise und Passanten


Videotipps der Woche 

"Faulheit ist die Triebfeder des Fortschritts" ist ein deutsches Sprichwort, lese ich im Netz, wer hätte das gedacht? Aber ganz im Sinne der volkstümlichen Weisheit präsentiere ich hier in dieser Woche nur drei Empfehlungen zur Arbeit anderer. Das erste Video hat zudem Robert Rescue aus dem großen Videoozean Internet herausgefischt. Einen ganz dicken Brocken aus der Welt der Esoterik, empfangen Sie hier den "gebenden Blick". 
Der Eurovision Song Contest 2012 rückt näher, die ersten Kandidaten machen sich bereit. Ganz große Chancen räume ich dem russischen Beitrag ein. Noch habe ich keine Übersetzung des russischen Textes gefunden, vermutlich singen sie aber vorher das Gleiche wie dann auf englisch: Party for everyone, come on and dance. Boom Boom. Meine jährlichen Übersetzungen der Songtexte werden in einigen Jahren überflüssig sein, fürchte ich, bald ist dort nichts mehr zu übersetzen. 
Zu meinem Wulff-Rap gibt es kein Video, aber es gibt eine kleine Radioversion, die morgen, allerdings zeitgleich mit den Brauseboys, in Ahnes Liedermachersendung auf PI Radio (88,4) zu hören sein wird. Aber Rapper Eko Fresh hat auch einen Wulff-Rap geschrieben. Seinen Song "Schloß Bellevue" kann man zum Vergleich über den folgenden Link hören. 

Donnerstag, 8. März 2012

Mittwoch, 7. März 2012

Brauseboys am 8.3.: Gefällt uns


Frank Sorge gefiel das 
Internet, es war hübsch. Ein endloser Strom von Bildern und Texten, Videos und Webcams. Unendliches Land voller Monster und Schätze, fernen Planeten und wüsten Bibliotheken mit nicht zu zählenden Regalen. In bunten Manifestationen bereiste er all dies und freute sich daran, aber die Märzsonne lockte ihn doch nach draußen in die völlig wirre Welt hinter dem Internet. Wo er sich im Eifer eines eiligen Sonnenmarsches des folgenden mächtigen Hungergefühls nicht ermächtigen konnte und nach dem wilden Zusammenraffen einiger auserlesener Köstlichkeiten der italienischen Woche im Billigmarkt eine ordinär butterbetonte Schlemmerstunde vollzog. Mit hochrobustaanteiligen Nachschüttungen aus dem Dampfinjektor. In deren Folge er für den heutigen Tag leider spontan gesamtmental erschlaffte und nicht weiter an den Segnungen der digitalen Aufklärung teilhaben konnte. Mit allerletzer Kraft brachte er es zustande, ein einziges Mal noch auf "Senden" zu klicken, bis der digitale Faustkeil aus den Fingern glitt und die Wange auf die erstaunlich sanft nachgebende Tastatur niedersank. 

Donnerstag, 1. März 2012