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Es werden Posts vom April, 2026 angezeigt.

Jubiläum! Brausegirls am 16.4. (20 Uhr, Haus der Sinne) und 23 Jahre Brauseboys am 17.4. (19.30 Uhr, Showfenster Theater)

Ein Tag im Zug (von Frank Sorge) Für den ersten Teil der Fahrt hatte ich mir ein harmlos wirkendes, belegtes Brötchen beim Bäcker an der Nordsee geholt, das mit Kochschinken und Käse belegt war, ein helles Weizenbrötchen ohne Schrot, Körner, Mohn oder sonst irgendetwas, das unbemerkt zwischen den Zähnen klemmen konnte oder danach das Hemd verziert. Harmloser hatte nie ein Brötchen gewirkt, bis ich im Zug dann reinbeißen konnte. Das Innere des Brötchen beherbergte jeweils eine Scheibe Schinken und Käse, alle Hohlräume darüber, darunter und dazwischen waren aber mit einer weißen, leicht säuerlichen Creme gefüllt. Offenbar war diese unter Druck hineingespritzt worden, sonst hätte sie jetzt nicht wieder so mit Druck hinausschießen können. Ein paar schlanke Scheiben Gurke und Tomate waren hinzugemischt, um die Creme noch etwas flüssiger und glitschiger zu machen. Saure Cremes im Brötchen sind eine schwer nachzuvollziehende Unart, die mir aus Berlin unbekannt ist. Wo war die Butter? Sie war...

Brauseboys am 9.4. (20 Uhr) mit Susanne M. Riedel und dem Ukulelenprediger

Stadtflucht (von Frank Sorge) Erst verlässt man den Bereich  der minutenweise buchbaren Roller,  der sich kreuzenden Nahverkehre,  der zu Fuß erreichbaren Spätis. Dann die Autobahnringe und Zubringerwege,  die Einkaufsbunker mit ihren Parkplatzweiden. Auf dem Hyperloop überwindet man  das Netzwerk der Schnellzüge,  sieht die Bahnhöfe schrumpfen  und Wahlergebnisse kippen. Umstieg auf Diesel, wo die Stromschienen enden,  umringt von Windrädern, bis einen jemand  abholen muss mit der Pferdestärkenkutsche. Plötzlich ist die Nacht wieder schwarz  und die Rufe der Lämmer durchbrechen  die Stille wie ein Nebelhorn. Am nächsten Tag ist dort ein Wald, ein Traktor,  oder die nasse Wiese am Fleet. Der Laptop meldet:  Verbindung unterbrochen. Brauseboys am Donnerstag (9.4., 20 Uhr) mit Susanne M. Riedel und dem Ukulelenprediger Haus der Sinne (Ystader Str. 10) Es gibt Gerüchte über einen heißen April, aber noch sind es nur Vermutu...

Brauseboys am 2.4. (20 Uhr) mit Jacinta Nandi und Bernadette La Hengst

Schneller Rabatt (von Frank Sorge) Ostern naht, erste Kassenschlangen des Grauens bilden sich und dann, ganz vorne, hat die Kasse die App nicht richtig gelesen und damit einen Rabatt nicht berechnet. Die Kundin erklärt dem Kassierer, was er machen könnte, um das Problem zu lösen: Rückgabe der Ware, Rückbuchung, dann wieder Einscannen mit App und noch einmal bezahlen. “Oh, my Goodness!” entfährt es der Kundin dahinter mit rollenden Augen in Erwartung der Verzögerung, die das bedeutet, und ich denke auch, weil das Zurückgeben ja immer mit unterschriebenen Kassenzetteln und komplexen Eingaben zu tun hat, die der junge Kassierer, den ich hier noch nie gesehen habe, womöglich nicht aus dem Effeff beherrscht: “Dann lass den Rabatt doch heute mal fahren, die finden so schon kein Personal und der Junge wirkt, als wäre er noch nicht zerbrochen…”, aber es ist Wedding hier, jeder Rabatt eine Erleichterung, ich atme durch, wir werden es schon aushalten. “Ich gebe Ihnen den Rabatt einfach so, okay...