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Brauseboys am 24.5.: Klang und Sang


Rambo
Man kann sich auf nichts verlassen. Jahrelang habe ich an dieser Stelle zu dieser Zeit, kurz vor dem Wettbewerb formerly known as  Grand Prix Dingsdavision de la Chaussure aktuelle Beiträge vorgestellt und übersetzt. Ihnen gemeinsam war, dass sie mir nicht gefallen haben. Aber so sehr nicht gefallen haben, dass es mir schon wieder gefallen hat, wie und wie sehr sie mir nicht gefallen haben. Dieses Jahr sehe ich mir das erste Lied an, das erste, das heute im ersten Halbfinale laufen wird. Und es ist ein Lied, das mir gefällt. Verrückt, es ist der Beitrag von Montenegro. Der Sänger hat sich den dämlichen Namen Rambo Amadeus gegeben, und dem Lied den auch irgendwie dämlich klingenden Titel "Euro Neuro". Aber es ist ein lustiger, guter Rap:
Euro Neuro, sei nicht skeptisch,
hermetisch, pathetisch, analvapetisch,
vergiss die alte Kosmetik,
du brauchst eine neue Poetik, Ästhetik,
Eklektik, Dialektik.
Da habe ich erstmal nichts einzuwenden, freue mich am Video, in dem der Esel die Euroscheine frisst, und muss in einem Songtext auch mal ein Wort googlen. Ein bisschen fehlt mir das "Lalala" und das "Ballaballa", aber davon gibt es ab dem zweiten Lied garantiert genug im Wettbewerb. Jedoch weiß ich jetzt schon, meine 12 Popelpunkte für den besten Text gehen an Rambo:
Euro Neuro, ich mag keinen
Snobismus, Nationalismus, Puritanismus.
Ich bin ein anderer Organismus,
mein Heroismus ist
Pazifismus, Altruismus.
Ich freue mich an Bicyclismus, Liberalismus,
Tourismus, Nudismus, Optimismus -
ist gut gegen Rheumatismus.


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Donnerstag, 24.5. /20.30 Uhr
Achtung! Im Mastul (Liebenwalder Str. 33, nahe Osram-Höfe)

Die Brauseboys WEDDING WOCHEN
Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, jeden Donnerstag mit neuen Texten. Seit neun Jahren in bester Tradition feiern wir im Frühsommer einen Monat lang unseren Stadtteil besonders intensiv mit den Wedding Wochen. Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Alt-Weddinger, Neu-Weddinger, sowie Ex-Weddinger Gäste lesen was vor.

Gäste:
Martin "Gotti" Gottschild (mag Weddinger): www.tierestreichelnmenschen.de
Sven van Thom (mag Weddinger auch): www.svenvanthom.de 

Kommentare

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Heiligabend mit den Brauseboys

Was ich mache, wenn ich nicht den Newsletter schreibe 1.) Eine Strichliste anlegen, wie oft ich das Wort Blitzeis im Radio höre. Überlegen, wie ich mit den Varianten "Blitzendes Eis", "Blitzkrieg", "Blitzer" und "geblitzt wird" umgehen soll. 2.) Pfefferkörner kaufen und in die Pfeffermühle bis zum Rand einkullern lassen, dann eine Brötchenhälfte mit Kassler und Käse belegen und mit Pfefferschrot schwärzen. Mich am frischen Duft der zerrissenen Splitter berauschen. 3.) Aus dem Fenster sehen. Auf der verbliebenen Schneedecke im Hof ist ein Vogel herumgelaufen, offenbar von schwerer innerer Verwirrung betroffen hat er stundenlang in vielfältigen Kreisen sein verstörendes Schneegemälde gemalt. 4.) Zeitung lesen und über Kopenhagen informieren. Der sudanesische Sprecher und "Bremser" heißt Lumumba Stanislaus Di-Aping. Die Ladezeit der Facebook-Fanseite von Thorsten Schäfer-Gümbel ist enorm. Er sagt: "Dem Schneckentempo

Sarah Bosetti

Las bei uns ihre Texte vor, filmt aber auch sehenswert .

Brauseboys Live + Stream am 24.2. (20 Uhr, 2G) im Slaughterhouse: Mit Felix Jentsch

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