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Brausegirls am 6.3.: Brauseboys am 8.3.

Weddinger Biorhythmus (von Frank Sorge)

Kurz vor Monatsende, am Tresen des Kulturvereins ist es leer und ruhig. Daniels Bericht von einem Bankbesuch am gleichen Tage stützt die Annahme, dass es genau daran liegen könnte.
“Das ist ja leer heute”, sagte er dort leicht verwundert am Schalter und bekam die prompte Antwort: “Kommen Se mal morgen wieder, dann ist hier Tanz auf allen Flächen.”

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Donnerstag, 6.3. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20)

Die Brausegirls - einmal im Jahr
In bester Tradition wird der Donnerstag vor der Geburtstagsgala von einer erlesenen Auswahl Künstlerinnen bestritten, der die herausgeputzten Brauseboys zu Diensten sind. In diesem Jahr mit Kirsten Fuchs, Daniela Böhle, Chio Schuhmacher, Sarah Bosetti, Claudia Tothfalussy & Meike Schmitz.

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Samstag, 8.3. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20)

11 Jahre Brauseboys - die Gala
Die einzig legitime Nachfolge von "Wetten dass ...?" - unsere jährliche Geburtstags-Gala am Samstagabend mit großem Trara, Hoho und Juchheissassa. Gemeinsam mit Bonusboy Hinark Husen begrüßen wir ein Urgestein der Liedermacher-, wo nicht Liedermachingszene: den legendären Rüdiger Bierhorst, der auch schon bei der allerersten Brauseboys-Show im Jahr 2003 zu Gast war. Das wird ein Wiedersehen!


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Heiligabend mit den Brauseboys

Was ich mache, wenn ich nicht den Newsletter schreibe 1.) Eine Strichliste anlegen, wie oft ich das Wort Blitzeis im Radio höre. Überlegen, wie ich mit den Varianten "Blitzendes Eis", "Blitzkrieg", "Blitzer" und "geblitzt wird" umgehen soll. 2.) Pfefferkörner kaufen und in die Pfeffermühle bis zum Rand einkullern lassen, dann eine Brötchenhälfte mit Kassler und Käse belegen und mit Pfefferschrot schwärzen. Mich am frischen Duft der zerrissenen Splitter berauschen. 3.) Aus dem Fenster sehen. Auf der verbliebenen Schneedecke im Hof ist ein Vogel herumgelaufen, offenbar von schwerer innerer Verwirrung betroffen hat er stundenlang in vielfältigen Kreisen sein verstörendes Schneegemälde gemalt. 4.) Zeitung lesen und über Kopenhagen informieren. Der sudanesische Sprecher und "Bremser" heißt Lumumba Stanislaus Di-Aping. Die Ladezeit der Facebook-Fanseite von Thorsten Schäfer-Gümbel ist enorm. Er sagt: "Dem Schneckentempo

Brausegirls am 25.4. (20 Uhr) mit Susanne M. Riedel, Mareike Barmeyer, Judith Stadlin, Mandana & Tobias Dellit

Im Moment (von Frank Sorge) Früher war gar nichts besser, lasst euch nichts einreden. Klar war man immer jünger, das liegt in der Natur der Sache, weil man mit der Zeit nicht über ihre Richtung verhandeln kann, aber dass jünger nicht automatisch besser ist, weiß man, wenn man älter ist. Hätte man also damals gedacht 'Morgen wird alles besser', hat man damit gar nicht so falsch gelegen. Aber natürlich auch nicht richtig, denn eigentlich ist die Zeit ja egal, es gibt sie im Grunde gar nicht, es gibt nur den Moment, und der ist momentan. So ist ein Donnerstag immer ein Donnerstag, wenn gerade Donnerstag ist, in gewisser Weise immer der gleiche. Das behaupten wir nicht nur am Ende der Show, es ist die Realität. So lange es so ist, ist es so. So gut, wie es auch ist, es kann immer besser werden, das stimmt ebenfalls. Meine Umschulung zum griechischen Philosophen läuft übrigens prima und ich weiß jetzt schon richtig viel, was ich nicht weiß. Was liest du denn? Weiß ich nicht. Singst

Brauseboys am 2.5. (20 Uhr) nebenan im REH mit Isobel Markus, Christoph Theußl und Hinark Husen

Kartenhaus (von Frank Sorge) Wenn man ein Kartenhaus baut, rechnet man ständig damit, dass es zusammenfällt. Es ist das Ziel der Beschäftigung, den unvermeidlichen Zusammensturz hinauszuzögern. Die Struktur des Kartenhauses ist nur die Visualisierung des Erfolges, je mehr Etagen es bekommt, je länger es hält. Zeit, Geduld und Geschick bekommen ein Muster, ein flüchtiges Gewebe, obwohl sie ja sonst so unfassbar sind. Dann macht jemand ein Fenster auf und es fällt zusammen. Ärgert man sich? Ja, weil es menschlich ist, und nein, weil man mit nichts anderem gerechnet hat. Warum mir das einfällt? Ach, einfach nur so, kein Bezug zur Gegenwart. Nein, ehrlich, oder seht ihr einen? Kartenhäuser baut man, um Zeit totzuschlagen, heute hat man die doch gar nicht mehr. Heute ist man erwachsen und baut andere Strukturen, mit anderen Zwecken, als dass sie zusammenfallen. Was mit Grundlage und Substanz, aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse. Also ist es kein Problem, bei diesem Wetter überall die