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Brauseboys am 3.2.: Neue Texte

Ähnlichkeit

Die Verkäuferin kommt heran und strahlt mich über das ganze Gesicht an. Ich bestelle Brötchen und ein Eclair für später, sie hat so ein Funkeln in den Augen. Der Liebesknochen zerbricht, sie kichert ausgelassen, ich nehme ihn trotzdem. "Es ist nur", sagt sie, "Sie sehen jemandem sehr ähnlich, einem Schauspieler." "Aha", antworte ich interessiert, "ich bin es nicht, aber was macht der so, ist der vielleicht eher so lustig und auf der Bühne und auch mal im Fernsehen?" Schauspieler passt nicht so recht, aber natürlich habe ich eine Ahnung - es wäre nicht das erste Mal, dass er es wäre. Als ich mal neben ihm in der Kneipe saß, sprach mich jemand an: "Ach, und Sie sind der Bruder?" 
"Nein, sehr unterschiedliche Rollen, ein türkischer Schauspieler." "Oh spannend", sage ich und vergesse vor Überraschung nach seinem Namen zu fragen. Aus der Überraschung aber wird eine Welle der Glückseligkeit, die mich durch den Vormittag trägt. Ich sehe einem türkischen Schauspieler ähnlich, sensationell. Nachdem ich den Liebesknochen verspeist habe, nehme ich meine Muskote-Zigarettenblättchen und schreibe selber einen Spruch auf die Innenseite der Klappe: Wie viel schöner ist es, sich mit Ähnlichkeiten zu beschäftigen als mit Unterschieden. 

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Donnerstag, 3.2. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS

Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. 

Gäste:
Doc Schoko (Psychedelic Post Punk)
http://www.myspace.com/docschoko
Gregor Mothes (Satire und Abfallkritik)
http://sumpfpost.1on.de/

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