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Brauseboys am 4.2.: in 3D

Die Frage: 
Sie haben gerade "Avatar" gesehen. In den USA fühlen sich viele Menschen danach deprimiert, weil die reale Welt viel weniger bunt ist und die Pflanzen nicht leuchten. Fühlen Sie auch schon den Stachel der Post-Avatar-Depression?

Die Antworten: 

 "Eher eine Avatar-Flucht fühle ich. Der mit dem Wolf tanzt im Hariboland, da will ich nicht zurück." (Julia K.)
"Schwer zu sagen. Noch bin ich ja im Kino und nicht draußen im Wedding." (Robert R.)
"Das ist in zwei Monaten wieder vorbei." (Aaron G.)
"Jaaa, voll zugeschlagen. Ich hab nur einen 42 Zoll Fernseher und nicht in 3D. Wie soll ich jemals wieder was anderes gucken?" (Manfred H.)
"Kein Kommentar." (Anonym)
"Im Gegenteil, ich bin sehr froh, dass es hier nicht so ist wie im Film. Auge um Auge, Zahn um Zahn." (Paul B.)
"Zu bunt das Ganze und zu viele Hunde, mit denen man nicht auskommt." (Hinark H.)

Post-Avatar-Depressionen (Feeling Blue, Avatar Emptiness) findet man  im Original hier, hier als CNN-Feature und hier oder hier auch deutsch zusammengefasst.


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Donnerstag, 4.2. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS in 3D

Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning.

Gäste:
JACINTA NANDI (Amok-Mama)
http://www.myspace.com/jacintanandi

MANFRED MAURENBRECHER (Hofft für alle):
http://www.maurenbrecher.com

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