Direkt zum Hauptbereich

Brauseboys am 11.2.: Originale

Was Helene Hegemann kann...

Passend zur Jahreszeit etwas leichtes, sommerliches:
Oh, schon wieder Dienstag. Niemand hat es kommen sehen, dabei ist der Tag bereits zwei Stunden alt. Was ist los? Will denn kein muslimischer Sack Couscous mehr umfallen?  Halb 9 auf, Frühstück, Fotowanderung durchs winterlich verschneite Berlin bei herrlichster Sonne, Hautärztin ist im Urlaub, also muss ich meinen suppenden Hoden ohne Überweisung in die Chirurgie wieder nach Hause tragen. Das flammneue M3 Coupé steht an der Shell-Tankstelle Müllerstraße. Steht da und löst Gefühle aus: Begeisterung, Eitelkeit, Gier, Misstrauen – und Höflichkeit. Während am Fenster eine acht Meter dicke Schicht aus Eisblumen die ohnehin schon vormittags hereingebrochene Nacht noch weiter verdunkelt, vermag mich kein Gedanke an irgendeine wie auch immer dramatisch geartete Sportschau zu erwärmen.
Buddenbrooks, Thomas Mann. Obwohl es mich am Anfang unfassbar gelangweilt hat, bin ich dann doch nach und nach drin versunken. Ging mir aber mit fast allen Mann-Romanen so. Irgendwie hat es ja auch was von einer Soap-Opera. (Intrige! Tod! Unerfüllte Sehnsucht!). Muss jeden Abend total Hacke gewesen sein, der Kunde.
Der Rest wird schon.

Alle Sätze sind schamlos geklaut aus den Blogs, die wir in unserem Blog verlinken. Mir fällt auf, dass es schön schnell geht, wenn man nicht selbst schreibt: Hat eben alles auch sein Gutes. Wem die Hintergrundinformationen fehlen, Aktuelles zu den Plagiatsvorwürfen gegen "Axolotl Roadkill" der siebzehnjährigen Helene Hegemann findet man über: http://www.gefuehlskonserve.de/





~#~#~#~#~#~#~#~#
Donnerstag, 11.2. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)

BRAUSEBOYS

Neue Texte, Musik und Multimedia mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning.

Gäste:
SPIDER (Ursprünglich Andreas Krenzke)
http://www.andreaskrenzke.de/

NICOLIC (Ehemals Mr. Superextra):
http://www.myspace.com/superextraband

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Jan Koch

Jan wohnt schon eine Weile nicht mehr im Wedding, sondern auf dem Land. Hier wie dort verbreitet er Wohlbefinden und seine schönen Lieder.

Brauseboys am 10.1. im La Luz: Nächstes Jahr

Zugabe 'Danke, dass ihr zuhört, und für's Verständnis. Dafür gibt es dies Geständnis: Wir können nicht ohne und mögen, wenn's euch gefällt. Was für 'ne Welt wäre es ohne uns und den Text? Wir sagen: Danke, dass ihr zuhört. Danke Publikum!' ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 10.1. /20.30 Uhr La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe) Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 10.1. begrüßen nach dem Rückblicksmarathon und seinen Erschöpfungsopfern die ausdauerndsten und virilsten Boys Heiko Werning & Frank Sorge gemütlich im Restaurant des La Luz eine freundliche Liedermacherin und einen Verfasser höchst authentischer Taxigeschichten: Eva Wunderbar (Bitte bleib) Christian Schmitz ( Der Fuchsflüsterer vom Zeltinger Platz ) ~#~#~#~#~#~#~#~#

Brauseboys am 16.7. in der Kulturfabrik Moabit: Mit Michael-André Werner & Lüül

Nur so eine Ahnung (von Frank Sorge) Wenn ich die Kinder von der Kita hole, erzählen sie immer sofort eine Sache. Offenbar das, was sie am Tag am meisten beschäftigt hat, was sie Besonderes erlebt haben, oder welche neue Frage sich gestellt hat. Man müsste diese Sätze eigentlich aufschreiben. "Weißt du, Papa?", setzt mein Sohn an, nachdem er zu mir gerannt ist. "Was denn?" "Das Weltall", sagt er, "das ist wirklich sehr groß." "Ja, stimmt", sage ich verblüfft, "sogar sehr, sehr groß, unvorstellbar groß." "Und weißt du? Man weiß gar nicht, ob es überhaupt ein Ende hat." "Ja", sage ich, "vielleicht hat es gar keins. Aber was sich Menschen auch schon lange fragen, wie es überhaupt angefangen hat." Er stutzt. "Was denken die denn?", fragt er, jetzt bin ich in der Bredouille. "Die meisten denken, es gab eine große Explosion und seitdem fliegt alles auseinander." "Nein", un