Direkt zum Hauptbereich

Brauseboys am Donnerstag (17.3., 20 Uhr) im Slaughterhouse: Live + Stream mit Ahne & Martin Goldenbaum

Faktencheck (von Frank Sorge)

Meine Kinder haben eine blühende Fantasie. In Vorbereitung auf mögliche Urlaubsziele studieren wir einen Kinderatlas, in dem unter zahllosen Klappen spannende Informationen verborgen sind. 
“Was ist das?” Mein Sohn zeigt auf das Bild eines Kraters.
“Das ist ein Krater in Russland, da ist 1908 ein Meteorit runtergekommen.”
“Der die Dinosaurier ausgerottet hat?”
“Nein, das hier ist nur hundert Jahre her, bei dem, der die Dinosaurier ausgelöscht hat, ist man auch nicht sicher, welcher Krater auf der Erde dazugehört. Wahrscheinlich einer im Golf von Mexiko.”
“Damals konnte das ja keiner untersuchen, da gab es ja noch keine Menschen”, ergänzt meine Tochter.
“Ja, genau”, sage ich, “die Dinosaurierforscher hätten das bestimmt auch schnell herausgefunden, aber da blieb keiner übrig.”
“Und wenn ein Meteorit kommt, der die Menschen ausrottet”, überlegt mein Sohn, “dann bleiben vielleicht die Elefanten übrig, und Elefantenforscher untersuchen den Krater.”
“Ja, oder Rattenforscher”, sage ich, denn das ist mein definitiver Tipp für unsere Nachfolge.
“Oder die Katzen bleiben übrig, und dann untersuchen Katzenforscher den Krater”, spinnt mein Sohn weiter.
Es ist wirklich schön, wie zwanglos ich mich mit ihnen über den Weltuntergang unterhalten kann.
~#~#~#~#~#~#~#~#
Donnerstag, 17.3. /20 Uhr
Kulturfabrik Moabit (Lehrter Str. 35)


Die Brauseboys am 17.3. im Slaughterhouse: Live + Stream mit Ahne & Martin Goldenbaum

Vielleicht sollten wir uns an die Preissteigerungen ranhängen und den Eintrittspreis verdoppeln, immerhin kochen wir auch mit Speiseöl, geben ordentlich Gas auf dem Fahrrad und verbrauchen zu Hause viel Strom beim elenden Netflixgucken für die Kreativrecherche. Damit unsere Zuschauer*innen nicht das Nachsehen haben, fordern wir dazu natürlich eine Eintrittspreisbremse, denn nicht die sollen belastet werden, sondern der Staat. Oder im Grunde die, die gar nicht erst zu uns kommen, was ja durchaus mehr sind, als jede Woche zu uns kommen. Eine gerechte Strafe, äh, Maßnahme, und da jede Woche 80 Millionen nicht zu uns kommen, ist die Finanzierung ein Klacks, da muss nur jeder mit der Nagelfeile etwas Kupfer vom Centstück schaben.  Nach aktueller Regelung dürfen wir wieder alle begrüßen (3G), also geimpft, genesen oder getestet. Das freut uns sehr, und euch hoffentlich auch, denn wir haben Platz, Luft und Liebe vor und auf der Bühne. Außerdem zwei bis drei vertraute Spitzengäste an Text und Ton: Ahne, Gott und Martin Goldenbaum

Bis zum 31.3. haben wir außerdem freie Platzwahl im Livestream, der unter folgenden Adressen zu sehen ist:

Virtuellen Eintritt für den Stream bitte spenden an:
hutspende@brauseboys.de auf PayPal
oder per Banküberweisung an Volker Surmann mit Verwendungszweck "Brauseboys":
IBAN DE32 1009 0000 7093 4270 03 (Volksbank Berlin)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 4.6. (20 Uhr) mit Mareike Barmeyer, Jobinski und Bjarne

Alles im Blick (von Frank Sorge) Susanne sammelt schon gute Momente, ich könnte vielleicht die filmischen abgreifen. Wie ich gerade im Wedding nach Hause gelaufen bin, am Parkplatz vorbei, ein paar Heckleuchten entlang, als plötzlich ein offener Pizzakarton auf einer Motorhaube in den Blick kam, mit verlockend frisch leuchtenden Pizzastücken. Von links pirschte sich eine Krähe an das Auto heran, die gleiche Begehrlichkeit im Blick, schon beim nächsten Schritt aber kam rechts der kauende Autobesitzer in Sicht. Ich blieb stehen und blickte die Krähe und ihn an, er die Krähe und mich, wir lächelten gleichzeitig amüsiert.  “Vorsicht!”, sagte ich zu ihm, “im Wedding muss man immer aufpassen!”  “Mach ich!”, bestätigte der freundliche Nachbar, "Hab alles im Blick!”  Wir fixierten die ertappte Krähe, die sich zurückzog. Heute ging sie leer aus, Abspann, Ende. Die Brauseboys am Donnerstag, 4.6. (20 Uhr)  Mit Mareike Barmeyer , Jobinski und Bjarne Haus der Sinne (Ystader St...

Brauseboys am 17.7. (20 Uhr) mit Jakob Hein und Sedlmeir

Trau keiner KI (von Frank Sorge)   Nach dem Debakel von letzter Woche, als Elon Musks KI Grok, befreit von den ‘Fesseln der Wokeness’, unter anderem Erdogans Mutter beleidigte, wurde direkt die nächste Version vorgestellt, Nummer 4. Also ist klar, warum Musk die Version 3 spontan radikalisierte, weil sie ohnehin kurz vor dem Austausch stand. Das ist sogar recht logisch, aber nicht, um den Schaden zu begrenzen. Mit einem solchen Gedanken verliert der reichste Mann der Welt keine Zeit, es war nur ein weiterer Test, um zu erkennen, was man anders oder unauffälliger machen muss, damit die KI rechtslastig argumentiert. So wird jetzt berichtet, dass der neue Grok bei diversen Anfragen zu kontroversen Themen auf dem Weg zu einer Antwort erst einmal Elons eigene Sicht der Dinge auf Twitter abfragen und entscheidend relevant verarbeiten muss. Das ist lächerlich und gefährlich zugleich. Denn eine Information fehlt noch, Grok soll künftig in den US-amerikanischen Behörden mitarbeiten, zuvord...

Brauseboys am 7.5. (20 Uhr) mit Susanne Schirdewahn und Paula Linke

Stiefel waschen (von Frank Sorge) Tourismus in Deutschland, mal wieder typisch! Versprochen wird eine Gummistiefelwaschanlage, aber vorhanden ist dann nur eine Gummistiefelwaschecke, in der man alles selber machen muss! * Die Brauseboys am Donnerstag, 7.5. (20 Uhr)  Mit Susanne Schirdewahn und Paula Linke Haus der Sinne (Ystader Str. 10) Es war ein schöner Ausflug in den Wedding, aber irgendwann ist auch immer gut mit dem Reisen. Vor allem, wenn man so doppelt erlesenen Besuch bekommt wie diesen Donnerstag, da will man nicht improvisieren, da will man auch mal festlich präsentieren: Den Donnerstag in aller Pracht, tada! Mit uns, dem netten Team des Haus der Sinne und unseren Gästen. Susanne Schirdewahn ist bildende Künstlerin und Autorin im Prenzlauer Berg und lauscht monatlich an Des Esels Ohr, die Musikerin Paula Linke swingt und singt sich durch Stadt und Land und wirbt für vermehrtes Küssen. Da treten wir Herren natürlich frisch geduscht an uns lassen uns nicht lumpen, wir L...