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Brauseboys am 24.11.: Es ist soweit

Noch nicht (von Frank Sorge)

Wir wissen: Kinder sind Armutsrisiko, Karrierebremse, Streitpunkt und Scheidungsgrund. Zudem Heulsusen, Mimosen, Nervenbündel und Schreihälse, auch rein körperlich äußerst widerborstige Keimschleudern, Dreckspatzen, Nasenbohrer, Hosenscheißer. Ferner machen sie graue Haare, und ihr Drängen nach Aufmerksamkeit hat die Gravitationswirkung schwarzer Löcher auf das Individuum, das fortan im Schatten seiner selbst, aufgesaugt und zerrieben, 'Eltern' genannt wird. Aber es gibt auch positive Dinge 'auf der anderen Seite'. So sind sie zum Beispiel ganz schön niedlich. Man kann sie lustig am Bauch kitzeln, wenn sie zu frech werden.
In diesen Tagen verpasst man durch die frühen Vögel auch die spektakulären Berliner Sonnenaufgänge nicht. Gemeinsam starrt man versonnen auf den orangerot leuchtenden Himmel hinter dem Kirchturm, ein glühendes Wolkenmeer. So hätte man sich das immer vorgestellt, sage ich ihnen, wenn die Apokalypse naht und das Jüngste Gericht abgehalten wird. Ist es schon so weit? Nein, jetzt erstmal Frühstück.
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Donnerstag, 24.11. / 20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)

Die Brauseboys - frische Texte
Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern. Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit dreizehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. 


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