Direkt zum Hauptbereich

Virtuelle Lesung am Kölner Dom

"Gibts das noch?" ist die häufigste Reaktion, wenn ich erzähle, auch weiterhin immer mal wieder eine virtuelle Lesung in Second Life zu machen. Es gibt das noch und die Plattform eignet sich auch weiterhin hervorragend dazu, Lesungen zu machen. Zwischen den ganzen virtuellen Orgien natürlich, die permanent schon immer hier stattgefunden haben mit Avatarinnen, hinter denen Männer stecken, und Avataren, hinter denen Frauen stecken, und Tier-Avataren, hinter denen Menschen stecken und Menschen-Avataren, hinter denen Tiere stecken. Und alle sind eingesteckt und stecken sich ein, so ist es seit jeher hier Brauch. Die einen haben es mal abgeschrieben und die anderen schreiben seitdem davon ab. Unbeeindruckt davon ist eine digitale Bevölkerung im Zweitleben verblieben und beschäftigt sich mit so abwegigen Dingen wie virtuellen Lesungen.
 Hier stellt mir der Organisator der Kulturschaukel am virtuellen Kölner Dom mein Mikro passend ein.









So sieht das dann ungefähr aus und hört sich an, wie sonst auch. Im virtuellen Theater sitzen Avatare und lauschen. Praktisch am eigenen Avatar ist, dass man ihm mehr Haare aufsetzen kann, als in der Realität verblieben sind.






Draußen hängen Plakate. 28.2. im virtuellen Köln, direkt am Dom. 20 Uhr geht es los.

Kommentare

FirleFanz Roxley hat gesagt…
da bin ich doch dabei

Beliebte Posts aus diesem Blog

Jan Koch

Jan wohnt schon eine Weile nicht mehr im Wedding, sondern auf dem Land. Hier wie dort verbreitet er Wohlbefinden und seine schönen Lieder.

Brauseboys am 10.1. im La Luz: Nächstes Jahr

Zugabe 'Danke, dass ihr zuhört, und für's Verständnis. Dafür gibt es dies Geständnis: Wir können nicht ohne und mögen, wenn's euch gefällt. Was für 'ne Welt wäre es ohne uns und den Text? Wir sagen: Danke, dass ihr zuhört. Danke Publikum!' ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 10.1. /20.30 Uhr La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe) Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 10.1. begrüßen nach dem Rückblicksmarathon und seinen Erschöpfungsopfern die ausdauerndsten und virilsten Boys Heiko Werning & Frank Sorge gemütlich im Restaurant des La Luz eine freundliche Liedermacherin und einen Verfasser höchst authentischer Taxigeschichten: Eva Wunderbar (Bitte bleib) Christian Schmitz ( Der Fuchsflüsterer vom Zeltinger Platz ) ~#~#~#~#~#~#~#~#

Einmal im Jahr Brausegirls: Am 12.4.

Damentennis  Ich stelle zwei Bier auf den Tresen des Spätkaufs.  "Fußball?", fragt der Verkäufer.  "Was?", frage ich. Er nickt zu den Flaschen.  "Guckst du Fußball?"  "Ach so, nein", sage ich, "sowas gucke ich nicht." Und zum Spaß füge ich an: "Ich gucke nur Damentennis."  "Damentennis?"  "Ja, klar. Sonst gucke ich kein Sport, Snooker höchstens."  "Damentennis?"  "Warum nicht?"  Ein paar Tage später stelle ich wieder zwei Bier auf den Tresen des Spätkaufs.  "Ah, und? Wie war dein Damentennis?"  "Ah ja", freue ich mich, "das hast du dir gemerkt."  "Ja, aber guck mal, Damentennis", er überlegt, "ist doch voll Scheiße, immer denkst du so, gleich seh ich was, aber dann siehst du nie was. Nur so mal kurz diese Sport-Unterwäsche."  Offenbar hat er es sich nicht nur gemerkt, sondern auch noch darüber nachgeda