Direkt zum Hauptbereich

Brauseboys am 8.2. (20 Uhr) mit Spider, Marc Ottiker & Christian Gottschalk im Haus der Sinne

TikTok oder irgendein neuer heißer Scheiß (von Robert Rescue)

Am Pfandautomaten steht eine junge Frau, die jede Flasche, die sie einwirft, mit dem Handy fotografiert. Vielleicht macht sie da was für TikTok. Kann sein, dass da meine Fantasie mit mir durchgeht, kann aber auch sein, dass ich richtig liege.
­
Zurück im Haus der Sinne!


Brauseboys am Donnerstag, 8.2. (20 Uhr) mit Spider, Marc Ottiker & Christian Gottschalk
 
(Ystader Str. 10)
 
Winterferien sind in diesem Jahr eher Ferien vom Winter als Ferien mit Winter. Der Schlitten wurde bislang nicht gebraucht und die Heizung kann man zwischendurch auch immer wieder ausmachen. In Spanien, auf der gefühlten Südhalbkugel, könnte man die Woche in Sommerferien umwandeln und sich auf Sonnenballermann erholen. Aber wovon? Das fragen wir nächste Woche die Boys, die mit Familie ausgeflogen sind, was uns aber in die komfortable Lage bringt, gleich drei Premiumgäste einladen zu können. Andreas Krenzke (Spider) liest gewohnt Unglaubliches, Marc Ottiker singt vertraut Unverständliches (meist aber doch Hochdeutsch) zu schönen Klängen der Gitarre und Christian Gottschalk flieht wie seit vielen Jahren zur Karnevalszeit aus Köln zu uns auf die Bühne. Wir bieten ihm ein karnevalsfreies Obdach für seine Geschichten und Lieder und euch ein glitzernendes Zirkuszelt der vorgelesenen Sensationen im Haus der Sinne, frisch geduscht und optimistisch jeden Donnerstag mit frischen Texten und Liedern aus unseren Köpfen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 18.7. (20 Uhr) mit Susanne M. Riedel, Uli Hannemann & Josias Ender

Kein Boom in Sicht (von Frank Sorge)   Ich kenne einen Ort in Brandenburg, der einen schönen kleinen Bahnhof hat. Es ist fast das Ende einer Bahnstrecke und viele Menschen wohnen hier nicht. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Strecke verkürzt und der Bahnhof fing an zu überwuchern. Gegenüber war jetzt eine Bushaltestelle, die stündlich eine Anbindung an das neue Ende der Bahnstrecke bot. Wirtschaftlich war das offenbar auch nicht, erst wurden die Busse verkleinert, dann ein 2-Stundentakt daraus gemacht. Es sind mindestens zehn oder fünfzehn Jahre seit der Streckenverkürzung ins Land gegangen, am Sonntag fährt fast kein Bus mehr. Der Bahnhof ist immer noch schön, jetzt vor allem schön verwittert. Die ganze Gegend hat sich kaum verändert in den fast dreißig Jahren, die ich den Ort kenne, mal abgesehen vom großen Logistikcenter und seinen LKWs. Dabei ist es nah an Berlin, wo doch sonst alles boomt. Profitiert hat von der Streckenverkürzung mutmaßlich niemand, es wurde nur immer sc...

Saisonauftakt! Brauseboys am 5.9. (20 Uhr) mit Ruth Herzberg & Frau Rotkohl

Die Wahlergebnisse (von Frank Sorge)   Stillstand. Spaltung. Scham. Trotz. Winterurlaub im Erzgebirge fällt eher aus. Bangen um Brandenburg. Wird es Braunenburg? Mauer um Berlin doch eine Option? Mauer im Kopf ausreichend. Brandmauer nicht. Täuschung und Enttäuschung. ­ Brauseboys am Donnerstag, 5.9. (20 Uhr) mit Ruth Herzberg und Frau Rotkohl   Haus der Sinne (Ystader Str. 10)   Das war sie also, unsere Sommerpause, und jetzt ist sie nicht mehr. Wir haben uns so was von erholt und strotzen vor Energie und Tatendrang. Was diese Solarenergie alles kann, es ist erstaunlich. Also reden wir nicht lang drumherum, der Saisonauftakt steht schon vor der Tür - in dieser Woche! Dann geht es weiter jeden Donnerstag im Haus der Sinne mit fangfrischen Texten, handwarmen Liedern und sprudelnder Heiterkeit. Wie immer mit fabulösen Gästen, zum Start freuen wir uns auf intensiv-ironische Texte von Ruth Herzberg und freimütig-alberne Lieder von Frau Rotkohl .

Brauseboys am 11.7. (20 Uhr) mit Martin Hyun & Herr Horst

Premium-Service (von Frank Sorge)   Der Paketbote schickt mich mal wieder durch den Kiez, mal dorthin, mal rundherum durchs Dorf und in die Binsen. Jemand hat ganz offenbar nicht den Job, den jemand machen möchte, denn hier im Haus ist eigentlich immer jemand da, im Zweifel ich. Natürlich kann ich ein Klingeln überhören, aber wenn das monatelang nicht vorkommt, und dann plötzlich in Serie, wird der Herr Kommissar stutzig. Wo waren Sie um 13:47 Uhr am Samstag? Leider steht Aussage gegen Aussage. Die letzte Nuss war hart zu knacken. Die Behauptung, bei der Zustellung wäre etwas schiefgegangen, ein angekündigter nächster Versuch, der nie unternommen wurde, dann in mittlerweile geübter Eigenrecherche und nach mehreren Irrwegen eine mögliche Adresse, wo es hinterlegt war. “Ich hatte etwas Mühe, im Internet herauszufinden, dass mein Paket vermutlich bei Ihnen ist”, sage ich der freundlichen Berlinerin hinter dem Tresen. “Allet klar, ick brauch nur ihr’n Ausweis.” “Bitte! Kam kein Bote, ...