Direkt zum Hauptbereich

Brauseboys am 18.2. im Livestream: Bleibt so

Mehr Maßnahmen (von Frank Sorge)

Ich stelle mir manchmal vor, draußen wäre statt Pandemie Krieg. Dann geht es irgendwie. Herumsausende Kugeln, Atomexplosionen, Laserstrahlen außerirdischer Invasoren, das wären insgesamt mehr Sorgen auf dem Weg zum Supermarkt. Unsere Mutanten speien keine Säure aus scharfzahnbewehrten Mündern, wir können sie mit Nadelstichen besiegen. Wenn Maßnahmen Wirkung zeigen, macht mir das Hoffnung, vielleicht lernen wir doch etwas. Nach diesem Lockdown könnte man gleich noch einen gegen die Klimakatastrophe machen. Ich würde auch weiter Masken tragen, z.B. gegen Rassismus, und gab es nicht mal die Vorstellung von einem Krieg, der ausfällt, weil alle zu Hause bleiben? Außerdem, liebe Pharma-Unternehmen, die im aktuellen Impfstoffrennen zurückgeblieben sind, wir bräuchten auch Impfstoffe gegen Gier, Propaganda, und... wartet kurz, die Liste wird noch etwas länger.
~#~#~#~#~#~#~#~#
Donnerstag, 18.2. /20 Uhr



Die Brauseboys im Livestream am 18.2.: Bleibt so

Vielleicht erinnert sich ja noch wer: Sich ins Getümmel stürzen, was Neues sehen, was erleben, sich reiben, sozial aktiv sein. Klingt irgendwie gruselig, so ein Benehmen, historisch, da geht man gleich auf Abstand. Ändert ja nichts, dass sich nichts ändert, im Moment kann man nur sagen: Bleibt so. Zahlen bleiben so, Lockdown, bleibt so, Impflage bleibt so, Livestream bleibt so. In Zeiten großer Veränderung kann es auch beruhigen, wenn irgendwas bleibt. Daher bleiben wir zuversichtlich, dass es nicht immer so bleibt, was bleibt uns auch anderes übrig? Neuer Schnee ist gefallen, und gleich wieder getaut - so kann es auch gehen. Dennoch wachsen wir wieder die Kufen unseres digitalen Livestream-Schlittens für die donnerstägliche Hanglage. Steigt auf, schiebt an, seid dabei, klickt auf die virtuellen Herzen und lauscht den Avataren von Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning

Die Donnerstage im Februar und März lesen wir weiter im Livestream. Wie gewohnt auf unserer Facebook-Seite, aber auch parallel auf YouTube und Twitch. 

Virtuellen Eintritt (regulär 8€/5€) bitte spenden an:
hutspende@brauseboys.de auf PayPal
oder per Banküberweisung an Volker Surmann mit Verwendungszweck "Brauseboys":
IBAN DE32 1009 0000 7093 4270 03 (Volksbank Berlin)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 10.1. im La Luz: Nächstes Jahr

Zugabe 'Danke, dass ihr zuhört, und für's Verständnis. Dafür gibt es dies Geständnis: Wir können nicht ohne und mögen, wenn's euch gefällt. Was für 'ne Welt wäre es ohne uns und den Text? Wir sagen: Danke, dass ihr zuhört. Danke Publikum!' ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 10.1. /20.30 Uhr La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe) Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 10.1. begrüßen nach dem Rückblicksmarathon und seinen Erschöpfungsopfern die ausdauerndsten und virilsten Boys Heiko Werning & Frank Sorge gemütlich im Restaurant des La Luz eine freundliche Liedermacherin und einen Verfasser höchst authentischer Taxigeschichten: Eva Wunderbar (Bitte bleib) Christian Schmitz ( Der Fuchsflüsterer vom Zeltinger Platz ) ~#~#~#~#~#~#~#~#

Jan Koch

Jan wohnt schon eine Weile nicht mehr im Wedding, sondern auf dem Land. Hier wie dort verbreitet er Wohlbefinden und seine schönen Lieder.

Brauseboys am 16.7. in der Kulturfabrik Moabit: Mit Michael-André Werner & Lüül

Nur so eine Ahnung (von Frank Sorge) Wenn ich die Kinder von der Kita hole, erzählen sie immer sofort eine Sache. Offenbar das, was sie am Tag am meisten beschäftigt hat, was sie Besonderes erlebt haben, oder welche neue Frage sich gestellt hat. Man müsste diese Sätze eigentlich aufschreiben. "Weißt du, Papa?", setzt mein Sohn an, nachdem er zu mir gerannt ist. "Was denn?" "Das Weltall", sagt er, "das ist wirklich sehr groß." "Ja, stimmt", sage ich verblüfft, "sogar sehr, sehr groß, unvorstellbar groß." "Und weißt du? Man weiß gar nicht, ob es überhaupt ein Ende hat." "Ja", sage ich, "vielleicht hat es gar keins. Aber was sich Menschen auch schon lange fragen, wie es überhaupt angefangen hat." Er stutzt. "Was denken die denn?", fragt er, jetzt bin ich in der Bredouille. "Die meisten denken, es gab eine große Explosion und seitdem fliegt alles auseinander." "Nein", un