Direkt zum Hauptbereich

Brauseboys am 4.2.: Live von der Schneestraße

Schon vergessen? (von Frank Sorge)

M: Maier.
D: Krüger.
M: Rüdiger?
D: Dieter.
M: Ah, du bist - hatte mir schon erschreckt, ob du aus dem Grab anrufst, ick stand da ja vor.
D: Ich hab doch noch jar keens, Marie.
M: Meinte ja ooch nich dich, sondern Ronny.
D: Ronny?
M: Kennste nich mehr? Da siehste mal, Schall und Rauch, wa?
D: Ja, Ronny, ick weeß schon, der am Automaten, Jackpot Ronny, aber wie kommste auf den?
M: Na, der hieß eigentlich Rüdiger, aber dit ham wir erst am Grab jehört.
D: Ach, echt? Da war ick nich mit denn.
M: Doch, warste. Aber du hattest dir mit Ralle auf dem Friedhof verloofen, gloob ick. Ihr kamt dann irgendwann später und meintet, ihr hättet jemand anderen begossen, der dit aber ooch verdient hatte, weil dit Grab ooch so frisch war.
D: Da warn wa selber aber nich mehr so frisch.
M: Kannste nich sagen, nee. Aber ohne Lockdown konnten wa danach wenigstens zu mir alle.
D: Zu dir?
M: In Seestern, schon verjessen?
(Fortsetzung am)
~#~#~#~#~#~#~#~#
Donnerstag, 4.2. /20 Uhr



Die Brauseboys im Livestream am 4.2.: Live von der Schneestraße

Das lockere Lockdown-Leben geht in die nächste Monatsrunde... puh! Wir wissen schon gar nicht mehr, welche Nägel wir uns noch lackieren sollen, welche Schränke wir noch aufräumen sollen für längst komplettierte Hamstervorräte, welche Fitnessübung wir noch einbauen sollen in diesem nie endenden Urlaubszustand des gelangweilten Chillens. Kommt euch nicht bekannt vor? Uns leider auch nicht. Aber die gute Laune lassen wir uns trotzdem nicht vermiesen, zumindest die, wir jeden Donnerstag aussenden dürfen. Denn so ist es Brauch, ob EM, Sturm, Weihnachten oder Badewetter war, es wird etwas vorgelesen, worüber man lachen kann. Mit uns, über uns, mit euch, über euch, unter uns. Dafür ist ein Livestream-Raumschiff auf die Startbahn gerollt (Wedding, Schneestraße), steigt mit ein, seid dabei, klickt auf die virtuellen Herzen und lauscht den Avataren von Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann & Heiko Werning.

Die Donnerstage im Februar (und wohl auch im  März) lesen wir weiter im Livestream. Wie gewohnt auf unserer Facebook-Seite, aber auch parallel auf YouTube und Twitch. 

Virtuellen Eintritt (regulär 8€/5€) bitte spenden an:
hutspende@brauseboys.de auf PayPal
oder per Banküberweisung an Volker Surmann mit Verwendungszweck "Brauseboys":
IBAN DE32 1009 0000 7093 4270 03 (Volksbank Berlin)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 10.1. im La Luz: Nächstes Jahr

Zugabe 'Danke, dass ihr zuhört, und für's Verständnis. Dafür gibt es dies Geständnis: Wir können nicht ohne und mögen, wenn's euch gefällt. Was für 'ne Welt wäre es ohne uns und den Text? Wir sagen: Danke, dass ihr zuhört. Danke Publikum!' ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 10.1. /20.30 Uhr La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe) Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 10.1. begrüßen nach dem Rückblicksmarathon und seinen Erschöpfungsopfern die ausdauerndsten und virilsten Boys Heiko Werning & Frank Sorge gemütlich im Restaurant des La Luz eine freundliche Liedermacherin und einen Verfasser höchst authentischer Taxigeschichten: Eva Wunderbar (Bitte bleib) Christian Schmitz ( Der Fuchsflüsterer vom Zeltinger Platz ) ~#~#~#~#~#~#~#~#

Jan Koch

Jan wohnt schon eine Weile nicht mehr im Wedding, sondern auf dem Land. Hier wie dort verbreitet er Wohlbefinden und seine schönen Lieder.

Brauseboys am 16.7. in der Kulturfabrik Moabit: Mit Michael-André Werner & Lüül

Nur so eine Ahnung (von Frank Sorge) Wenn ich die Kinder von der Kita hole, erzählen sie immer sofort eine Sache. Offenbar das, was sie am Tag am meisten beschäftigt hat, was sie Besonderes erlebt haben, oder welche neue Frage sich gestellt hat. Man müsste diese Sätze eigentlich aufschreiben. "Weißt du, Papa?", setzt mein Sohn an, nachdem er zu mir gerannt ist. "Was denn?" "Das Weltall", sagt er, "das ist wirklich sehr groß." "Ja, stimmt", sage ich verblüfft, "sogar sehr, sehr groß, unvorstellbar groß." "Und weißt du? Man weiß gar nicht, ob es überhaupt ein Ende hat." "Ja", sage ich, "vielleicht hat es gar keins. Aber was sich Menschen auch schon lange fragen, wie es überhaupt angefangen hat." Er stutzt. "Was denken die denn?", fragt er, jetzt bin ich in der Bredouille. "Die meisten denken, es gab eine große Explosion und seitdem fliegt alles auseinander." "Nein", un