Direkt zum Hauptbereich

Am 5.4. im La Luz: 9 Jahre Brauseboys


Fifat, fifat (von Heiko Werning) 

Neun Jahre Brauseboys, vom 20.3.2003 bis heute, das sind 471 Donnerstage Brauseboys – kein einziger fiel je aus. Gut, einmal hatten wir nur eine Zuschauerin, ein paarmal wurden wir vertreten oder boten unseren Jahresrückblick im Kookaburra, aber verdammte 471 Donnerstage Brauseboys, das ist die Zahl, die steht.  471 Donnerstage Brauseboys, mit pro Abend einem Kasten Bier. Das ist natürlich nur ein grober Durchschnittswert, macht aber dennoch 4710 Liter Bier. Wenn man bedenkt, dass die praktisch ausschließlich an Frank, Hinark, Robert und Heiko gingen, waren das immerhin 1177,5 Liter pro Bierboy. So betrachtet sind wir doch eigentlich ganz schön schlank geblieben. Von den Salzstangen damals im Laine-Art ganz zu schweigen! Die Pizzen bei La Rosa und die Schnitzel im La Luz müssen leider ungezählt bleiben. Gehen wir von einem über die Jahre gemittelten Besucherschnitt von 45 Zuschauern aus, dann haben uns 21195 Menschen gesehen. Das ist, verglichen etwa mit den letzten Einschaltquoten von „Gottschalk live“, ein durchaus beeindruckender Wert: Nur 1,5 Millionen Menschen sehen im Schnitt jede der Vorabendsendungen des verfallenden Goldbärchens, also nur 70 Mal mehr als wir in den neun Jahren an Zuschauern hatten. Und: unsere Zuschauer sind zu 90 % in der werberelevanten Zielgruppe! 
Jedenfalls jetzt noch. Das wird natürlich nicht für immer so bleiben. Das aber schreckt uns nicht. Auch der „Stern“ will nach seinem Erfolg mit „Neon“ nun ein Pendant für „ältere Mitbürger“ herausgeben, mit dem schönen Namen „Viva“. Vermuteter Claim: „Eigentlich sollten wir tot sein“. Viva Brauseboys! Oder wie die Westfalen sagen: Fifat, fifat zum Geburtstag! 
~#~#~#~#~#~#~#~# 
Donnerstag, 5.4. /20.30 Uhr 
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe) 

9 Jahre Brauseboys 
Die empfohlene Wochendosis Lesebühne im Wedding, seit neun Jahren jeden Donnerstag mit neuen Texten. Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gäste lesen was vor und feiern wie wild. Die große Geburtstags-Gala zum Gründonnerstag. 

Mit unseren Jubilars-Gästen: 
Ahne (Der Gottflüsterer): www.ahne-international.de
Manfred Maurenbrecher (Der Wallbreaker): www.maurenbrecher.com

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 10.1. im La Luz: Nächstes Jahr

Zugabe

'Danke, dass ihr zuhört, und für's Verständnis. Dafür gibt es dies Geständnis: Wir können nicht ohne und mögen, wenn's euch gefällt. Was für 'ne Welt wäre es ohne uns und den Text? Wir sagen: Danke, dass ihr zuhört. Danke Publikum!'
~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 10.1. /20.30 Uhr La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)

Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding
Seit bald sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit mit Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und Gästen. Am 10.1. begrüßen nach dem Rückblicksmarathon und seinen Erschöpfungsopfern die ausdauerndsten und virilsten Boys Heiko Werning & Frank Sorge gemütlich im Restaurant des La Luz eine freundliche Liedermacherin und einen Verfasser höchst authentischer Taxigeschichten:
Eva Wunderbar (Bitte bleib) Christian Schmitz (Der Fuchsflüsterer vom Zeltinger Platz) ~#~#~#~#~#~#~#~# Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr lesen die Brauseboys und Gäs…

Brauseboys am 2.5. im Eschenbräu: Bock auf Mai

Bier (von Frank Sorge)
Was wären wir, ohne dir - Bier. Bring doch mir noch eins hier. Bier - wegen dir ich wild deklamier und schwadronier. Es veredelt Papier. Bier - der Juwelier veräußert Saphir für dir. Glorifizier, und schnabulier. Sei Pro-Bier für dein Pläsir. Was gehört aufs Klavier? Es ist immer nach vier. Bier! ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 2.5. /20.30 Uhr Eschenbräu (Triftstr. 67, nahe U-Leopoldplatz und S-Wedding)
Die Brauseboys - Lesebühne im Wedding - ab jetzt im Eschenbräu!
Seit sechszehn Jahren jede Woche neue Texte, Betrachtungen, Musik und belebende Heiterkeit. Neue Features auf dem Weg zur perfekten Location im Eschenbräu: Ein hungriger Schallschutzvorhang, der sich zu gut gelaunten Nicht-Zuschauern nebenan eigenmächtig überwirft und sie verschlingt - ein neues Klavier mit Lautstärkeregler - ein frisch gebrauter, hochgradig beruhigender Maibock.  Am 2.5. begrüßen Thilo Bock, Nils Heinrich, Robert Rescue und Heiko Werning die Gäste:
Uli Hannemann (Abgesandter des guten Ges…

Brauseboys am 14.3. im La Luz: Der dritte Frühling

Zurück in die Zukunft (von Frank Sorge)
Mit dem Rauchen aufzuhören, und es mit dem elektronischen Dampfen zu ersetzen, ist wie den Diesel zu verschrotten, um sich einen Tesla zu kaufen, wie den Festnetzanschluss abzuschaffen, und einen weiteren Funk-Vertrag abzuschließen. Das Coolste am Dampfen ist, neben der umfänglichen Reduzierung von Schadstoffen, wieder hemmungslos Innenräume vollquarzen zu können. Zum Beispiel im Hotel. Nach zehn Jahren Rauchverbot endlich wieder die Bude vernebeln, es ist herrlich. Gibt keinen Dampfmelder im Hotel, Gestank hinterlässt der Gast auch nicht, höchstens ein wenig Mangoaroma. Vor vielen Jahren schon hatte ich mich damit abgefunden, kein Auto haben zu wollen, warum auch? Jetzt hänge ich an YouTube-Videos über Elektroautos wie mein immer durstiges Smartphone an der Steckdose. Früher gab es auch Kabel am Telefon, die Älteren werden sich erinnern, jetzt hängt es aus anderen Gründen dran. Ich muss auch kein eigenes Elektroauto haben, aber ich könnte es st…