Direkt zum Hauptbereich

Jahresbilanz noch vom 4.-7.1.: Jahresrücktritt?


Dass, Tagesspiegel,
die katholische Kirche nicht allzu wählerisch ist bei der Wahl der Mittel, ihre Reichtümer zu mehren, das wussten wir ja nun auch vor der seltsamen Weltbild-Diskussion um allerlei Schmuddelbücher, die von dem in bischöflichen Besitz befindlichen Versandhaus vertickt werden. Deine Meldung aber - "Papst macht katholischen Pornographie-Vertrieb zur Chefsache" - scheint uns dann doch unglaubwürdig. Für Vertrieb hat der sicher gar keine Zeit, der kümmert sich doch nur um die, äh, Inhalte.
Hände über der Bettdecke:
die Brauseboys



Aus:
Auf Nimmerwiedersehen 2011 - das Buch
Ein Jahr wird abgeschirmt. 144 Seiten Brauseboys-Jahresbilanz von Januar bis Dezember. Für 9,90 €, es gelten auch griechische Euro. Erschienen im Satyr-Verlag. www.satyr-verlag.de
~#~#~#~#~#~#~#~#
AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2011 - Ein Jahr wird abgeschirmt

Den heutigen lesefreien Dienstag nutzen wir alle zur Rekreation, ab morgen dann viermal noch Zurückblicken:
Mi. 04.01.12 - Sa. 07.01.12 >täglich 20.30 Uhr

Amy Winehouse stirbt an Ehec, Knut an einer Alkoholvergiftung und der Papst spielt Frauenfußball im Olympiastadion. In Berlin schmelzen Mittelklassewagen, in Japan nur Atomkerne. William nimmt die Kate zur Frau und Wowereit den Henkel. Mubarak geht als Rentner in den Ruhestand, Gaddafi als Kanalarbeiter in den Untergrund. Und eine Frage brennt allen auf der Seele: Wieso gabs in Arabien einen Frühling, aber in Deutschland keinen Sommer?
Die Brauseboys sortieren ihre Erinnerungen: Was lohnt sich zu erhalten, und was übergibt man der geordneten Insolvenz der Geschichte? Texte, Lieder, Tanzeinlagen - Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning geben alles!

Im Comedy-Club Kokkaburra
Schönhauser Alle 184
U2 Rosa-Luxemburg-Platz
Karten unter: 030 / 48 62 31 86
(Am Donnerstag gelten auch unsere Dreierkarten)
www.comedyclub.de & www.brauseboys.de/presse.htm

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Heiligabend mit den Brauseboys

Was ich mache, wenn ich nicht den Newsletter schreibe 1.) Eine Strichliste anlegen, wie oft ich das Wort Blitzeis im Radio höre. Überlegen, wie ich mit den Varianten "Blitzendes Eis", "Blitzkrieg", "Blitzer" und "geblitzt wird" umgehen soll. 2.) Pfefferkörner kaufen und in die Pfeffermühle bis zum Rand einkullern lassen, dann eine Brötchenhälfte mit Kassler und Käse belegen und mit Pfefferschrot schwärzen. Mich am frischen Duft der zerrissenen Splitter berauschen. 3.) Aus dem Fenster sehen. Auf der verbliebenen Schneedecke im Hof ist ein Vogel herumgelaufen, offenbar von schwerer innerer Verwirrung betroffen hat er stundenlang in vielfältigen Kreisen sein verstörendes Schneegemälde gemalt. 4.) Zeitung lesen und über Kopenhagen informieren. Der sudanesische Sprecher und "Bremser" heißt Lumumba Stanislaus Di-Aping. Die Ladezeit der Facebook-Fanseite von Thorsten Schäfer-Gümbel ist enorm. Er sagt: "Dem Schneckentempo

Brausegirls am 25.4. (20 Uhr) mit Susanne M. Riedel, Mareike Barmeyer, Judith Stadlin, Mandana & Tobias Dellit

Im Moment (von Frank Sorge) Früher war gar nichts besser, lasst euch nichts einreden. Klar war man immer jünger, das liegt in der Natur der Sache, weil man mit der Zeit nicht über ihre Richtung verhandeln kann, aber dass jünger nicht automatisch besser ist, weiß man, wenn man älter ist. Hätte man also damals gedacht 'Morgen wird alles besser', hat man damit gar nicht so falsch gelegen. Aber natürlich auch nicht richtig, denn eigentlich ist die Zeit ja egal, es gibt sie im Grunde gar nicht, es gibt nur den Moment, und der ist momentan. So ist ein Donnerstag immer ein Donnerstag, wenn gerade Donnerstag ist, in gewisser Weise immer der gleiche. Das behaupten wir nicht nur am Ende der Show, es ist die Realität. So lange es so ist, ist es so. So gut, wie es auch ist, es kann immer besser werden, das stimmt ebenfalls. Meine Umschulung zum griechischen Philosophen läuft übrigens prima und ich weiß jetzt schon richtig viel, was ich nicht weiß. Was liest du denn? Weiß ich nicht. Singst

Brauseboys am 2.5. (20 Uhr) nebenan im REH mit Isobel Markus, Christoph Theußl und Hinark Husen

Kartenhaus (von Frank Sorge) Wenn man ein Kartenhaus baut, rechnet man ständig damit, dass es zusammenfällt. Es ist das Ziel der Beschäftigung, den unvermeidlichen Zusammensturz hinauszuzögern. Die Struktur des Kartenhauses ist nur die Visualisierung des Erfolges, je mehr Etagen es bekommt, je länger es hält. Zeit, Geduld und Geschick bekommen ein Muster, ein flüchtiges Gewebe, obwohl sie ja sonst so unfassbar sind. Dann macht jemand ein Fenster auf und es fällt zusammen. Ärgert man sich? Ja, weil es menschlich ist, und nein, weil man mit nichts anderem gerechnet hat. Warum mir das einfällt? Ach, einfach nur so, kein Bezug zur Gegenwart. Nein, ehrlich, oder seht ihr einen? Kartenhäuser baut man, um Zeit totzuschlagen, heute hat man die doch gar nicht mehr. Heute ist man erwachsen und baut andere Strukturen, mit anderen Zwecken, als dass sie zusammenfallen. Was mit Grundlage und Substanz, aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse. Also ist es kein Problem, bei diesem Wetter überall die