Seestern: Mit ihm stirbt das Recht (von Frank Sorge)
Marie: Habt ihr jehört von die Fischerpinte?
Ralle: Ja, Märchen aus alten Tagen.
Marie: Weil ihr den Arsch nich’ hochkriegt, mal zur Plötze zu loofen.
Ralle: Entschuldige, zum Seestern is’ ja wohl die falsche Richtung.
Marie: Zum Seestern is’ immer die richtige Richtung, meen Lieber. Merk dir dit! Die Pinte is’ jedenfalls passé und soll rückjebaut werden.
Dieter: Klingt romantisch irgendwie, wohin zurück denn, in bessere Tage?
Marie: Nee, finite Tage. Da soll wieder Gras rüberwachsen.
Ralle: Schilf! Dit heißt Schilf!
Marie: Wollt ihr dit jetzt wissen, oder nich?
Ralle: Erst wollten wir nich’, aber jetze schon.
Marie: Der Pächter is’ jestorben und damit endet sein Recht, die Pinte zu betreiben.
Dieter: Und wat macht er jetzt?
Ralle: Bootsverleih übern Jordan.
Marie: Vor allem steht in sein Vertrag, dat er die Pinte nur uff Lebenszeit betreiben darf und danach ooch zurückbauen muss.
Dieter: Da hat er janz schön wat zu tun.
(Fortsetzung am Donnerstag, Petition zum Erhalt hier)
Die Brauseboys am Donnerstag, 30.4. (20 Uhr) im Wedding!
Mit Claudia Nentwich
Kapernaum-Gemeindesaal (Seestraße 35)
Am Donnerstag, den 30.4. (Tanz in den Mai!) werden wir nicht im Haus der Sinne lesen (denn es wird dort sehr doll in den Mai getanzt!), sondern im Wedding! Wir suchen uns göttlichen Schutz im Gemeindesaal der Kapernaum-Gemeinde (Seestraße 35, U-Seestraße). Die Wedding-Boys können dann mal wieder laufen und alle Auswärtigen die legendäre Baustelle des U-Bahnhofs Seestraße kennenlernen. Mit unserer Gastmusikerin Claudia Nentwich.

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