Stadtflucht (von Frank Sorge) Erst verlässt man den Bereich der minutenweise buchbaren Roller, der sich kreuzenden Nahverkehre, der zu Fuß erreichbaren Spätis. Dann die Autobahnringe und Zubringerwege, die Einkaufsbunker mit ihren Parkplatzweiden. Auf dem Hyperloop überwindet man das Netzwerk der Schnellzüge, sieht die Bahnhöfe schrumpfen und Wahlergebnisse kippen. Umstieg auf Diesel, wo die Stromschienen enden, umringt von Windrädern, bis einen jemand abholen muss mit der Pferdestärkenkutsche. Plötzlich ist die Nacht wieder schwarz und die Rufe der Lämmer durchbrechen die Stille wie ein Nebelhorn. Am nächsten Tag ist dort ein Wald, ein Traktor, oder die nasse Wiese am Fleet. Der Laptop meldet: Verbindung unterbrochen. Brauseboys am Donnerstag (9.4., 20 Uhr) mit Susanne M. Riedel und dem Ukulelenprediger Haus der Sinne (Ystader Str. 10) Es gibt Gerüchte über einen heißen April, aber noch sind es nur Vermutu...
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