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Es werden Posts vom Januar, 2026 angezeigt.

Brauseboys am 29.1. (20 Uhr) mit Karl Kelschebach und Johanna Zeul

Erlebnishorizont (von Frank Sorge) Jeder wird immer nur ein Jahr älter, nie mehrere Jahre auf einmal. Der Erlebnishorizont am sogenannten Geburtstag ist also für alle immer gleich und immer nur eine Kerze mehr. Alles andere ist nur eine Erfindung der Glückwunschkartenindustrie. Mit einer 75 ging es mal los, die ersten Käufer und Empfänger waren sehr zufrieden, aber große Mengen konnte man nicht verkaufen. Also wurde das Programm aufgefächert, um Bedürfnisse zu wecken, und seitdem bekam nicht nur die Oma eine, wenn sie es bis dahin geschafft hatte, sondern auch der Sohn mit 50 und die Enkelin mit 18. Da war ohnehin der Absatzmarkt viel größer und zum Marketing wurde noch mehr Kartenanlässe erfunden: Mit 66 fängt das Leben an, 40, 30, man sieht schnell, wohin das führt. Im Grunde soll jeder Geburtstag ein einmaliges Event sein, mit zugeschnittenen Produkten, und die Regale im Segment Glückwunsch und Party sehen ja auch so aus. Für jede Zahl ein eigenes Fach und Druckerzeugnis, es gibt s...

Brauseboys am 22.1. (20 Uhr) mit Elias Hauck und Karl Neukauf

Wenn es was umsonst gibt (von Frank Sorge) Seit Tagen redeten wir über die Kartoffeln. Einmal über die Nachricht selbst, dass 4000 Tonnen überschüssige Kartoffeln in Sachsen vernichtet werden müssten, wenn es keine Abnehmer gäbe, dann darüber, ob wir eine Tonne in unserem Gemeinschaftskeller unterbringen könnten, ob wir womöglich irgendwo mithelfen konnten, und schließlich, wo im Kiez jetzt überall Kartoffeln ankommen würden. Dann redeten wir darüber, was wir mit den erbeuteten Kartoffeln alles anstellen würden, wie viele Kilo bequem in unserer Speisekammer lagern konnten, wie viele ich für ‘Verschenken gegen Kapitalismus’ in die Reformbühne tragen würde. Um noch weiter zu werben, damit die vielen Kartoffeln auch wirklich verteilt werden würden. Diese unglaubliche Menge an Kartoffeln, die ja auch nur in großen Fuhren an die Verteilstellen gebracht werden konnte. Am großen Kartoffeltag ging ich nicht sofort los, sondern verschob es auf die Verteilzeiten am Nachmittag. Wo dann nicht ein...

Brauseboys am 15.1. (20 Uhr) mit Sebastian Krämer und NyaGo

Schwer von Begriff (von Frank Sorge) Aller Anfang ist schwer, aber jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Heißt das jetzt, dass der Zauber eher etwas Beschwerliches ist, dass er nicht leicht zu bekommen ist? Oder nur, dass man Sprichworte nicht gegeneinander ausspielen kann? Ist nicht der Erfahrung nach eigentlich das Ende schwerer als ein Anfang? Und ein Zauber immer nur Hokuspokus? Als ich mit derlei Gedanken durch war, hatte ich das heitere Schlittenfahren wieder verpasst, herrje! Aller Anfang ist schwerfällig, das trifft es doch viel besser. Heimspiel am Donnerstag (15.1., 20 Uhr) mit Sebastian Krämer und NyaGo Haus der Sinne (Ystader Str. 10) Rechtzeitig zum Start des Jahres lassen wir die Schneebarrieren abtauen und die Schlidderwege wieder aufweichen. Es soll wirklich nichts im Wege stehen, wenn wir zurück in der heimischen Bühne die Rucksäcke abstellen und ausrufen: Wir sind wieder da! Die Jungs sind zu Hause! Damit gleich alles perfekt wird, haben wir außerdem bezaubernde Hau...

Noch drei Shows! Am 8.1. in Karlshorst und 10.1./11.1. in Lübars

(Foto: Claudio Tothfalussy) Es ist geschafft, das alte Jahr liegt hinter uns und das neue vor uns. Ob es so froh, so gesund, oder so schön wird, wie man sich überall gewünscht hat, da sind wir angesichts der ersten Tage schon skeptisch. Für uns allerdings war der Jahresstart durchaus froh und schön, denn es waren tolle Nachmittage und Abende in unserem Lieblings-Schlot. Danke John und Piet! Unser Rückblick ist aber nicht vorbei, der guten Termine sind noch drei. Am Donnerstag im freundlichen Kulturhaus Karlshorst und am Samstag und Sonntag im feinen LabSaal in Lübars. Da geben wir nochmal alles! Bis auf die letzte Schuppe. Auf Nimmerwiedersehen 2025 - Der 20. Jahresrückblick der Brauseboys schnappt zu! Viel ist passiert in 20 Rückblicksjahren: Mittlerweile sitzt schon der vierte Kanzler im Weißen Haus, der viereinhalbste US-Präsident im Petersdom und der dritte Papst im Kanzleramt. Und dieser schwarzrote Rauch aus dem Bundestag verheißt nichts Gutes, außer: Das Stadtbild hängt schief!...