Direkt zum Hauptbereich

Brauseboys am 15.11. im La Luz: Shower Poets

Neue Entlastungen für Eltern (von Frank Sorge)

Ich finde eher, alle Eltern sollten noch jemand Kinderloses zugeordnet bekommen, so für alltägliche Aufgaben. Das könnte einfach gelegentliches Einkaufen sein, und die Kassenbons können sie dann von der Steuer absetzen. Um das attraktiv zu machen, müsste natürlich die Steuerlast für diese 'Freizeitgestressten' und 'Underperformer' entsprechend und einseitig erhöht werden. Dafür dann einfach gelegentlich für die Hoffnungsträger der Gesellschaft und deren geplagte Erbauer etwas einkaufen, gerne natürlich im Bioladen und beim Neuland-Fleischer. Das kommt ja dann allen entgegen, wenn da gleich größere Batzen beim Finanzamt gegengerechnet werden können. Im Grunde passt die Idee schön auf einen Bierdeckel, warum nur beim Supermarkteinkauf bleiben? Auf den Rand kann man noch schreiben: Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Schulanfang (jährlich). Statt sich weiter von der Seitenlinie aus zu ereifern, über die Jugend von heute, besorgt man ihnen das gute Bildungsmaterial, und in diesem Falle schadet es wohl auch nicht, wenn man selbst vor dem Überreichen noch einmal einen Blick in die Sachen wirft. Kann ja nicht schaden.
Das trifft bei dieser Idee zu, als rührendes Ergebnis eines von mir imaginierten, inneren SPD-Erneuerungsforums doch schon viel mehr als die Idee des Gesundheitsministers. Denn bei der Rente, da rührt man ja an die Paradiese der Zukunft: Nackt und gebräunt mit Siebzig Hand in Hand am karibischen Privatstrand von der nachhaltigen Villa ins Wasser laufen - das muss man alles schnell zusammenstreichen, wenn der Beitrag steigt.
Vom FDP-Zukunftsforum, durchgeführt von zwei älteren Herren an einem Schnitzelimbiss in Wilmersdorf, dringt die Idee durch, Kinder sollten crowdgefundet werden. Aber gleichzeitig die Einschränkung: Lieber keine Ideen haben, als schlechte Ideen haben.
Und damit zurück in irgendein Funkhaus.
~#~#~#~#~#~#~#~#
Donnerstag, 15.11. /20.30 Uhr
La Luz (Oudenarder Str. 16-20, Osram-Höfe)


Die Brauseboys - Lesebühne trifft Poetry Slam

Jeden Donnerstag nehmen Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning ihre frisch geputzten Tastaturen und lassen es klappern.  Die empfohlene Wochendosis Lesebühne, seit fünfzehn Jahren jeden Donnerstag mit illustren Gästen. Im November mit Brause-Slam und tollen Slam-Gästen:

Luise (Komma Klar)
Sommertag (Song-Slammer-Duo)


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 17.7. (20 Uhr) mit Jakob Hein und Sedlmeir

Trau keiner KI (von Frank Sorge)   Nach dem Debakel von letzter Woche, als Elon Musks KI Grok, befreit von den ‘Fesseln der Wokeness’, unter anderem Erdogans Mutter beleidigte, wurde direkt die nächste Version vorgestellt, Nummer 4. Also ist klar, warum Musk die Version 3 spontan radikalisierte, weil sie ohnehin kurz vor dem Austausch stand. Das ist sogar recht logisch, aber nicht, um den Schaden zu begrenzen. Mit einem solchen Gedanken verliert der reichste Mann der Welt keine Zeit, es war nur ein weiterer Test, um zu erkennen, was man anders oder unauffälliger machen muss, damit die KI rechtslastig argumentiert. So wird jetzt berichtet, dass der neue Grok bei diversen Anfragen zu kontroversen Themen auf dem Weg zu einer Antwort erst einmal Elons eigene Sicht der Dinge auf Twitter abfragen und entscheidend relevant verarbeiten muss. Das ist lächerlich und gefährlich zugleich. Denn eine Information fehlt noch, Grok soll künftig in den US-amerikanischen Behörden mitarbeiten, zuvord...

Brauseboys am 10.7. (20 Uhr) mit Danny Dziuk und Matthias Hufnagl

Die Welsnachrichten reissen nicht ab   Welsnachrichten IV (von Frank Sorge)   Der Wels schlägt zurück am Brombachsee. Kaum sind die 120 Filets des erschossenen Fisches verspeist, gab es erneut einen Welsangriff an einer Badeinsel. Die AfD versucht mit einer Anfrage an die Fischereibehörden Stimmung zu machen, aber die Vornamen der auffälligsten Welse sind Michael, Andreas und Thomas. Man hatte mit den ach so typischen Welsnamen Waldemar, Walter und Wanda gerechnet.  Welse leben auch in den Berliner Badeseen, vor allem im Schlachtensee und der Krummen Lanke. Der dort ansässige Wels e.V. hievt wohl fünfzig Welse pro Jahr aus dem Wasser auf den Grill, ohne dass weltweit Memes dazu entstehen oder Proteste losgeschlagen werden.   Die Welslage (von Heiko Werning)   Droht jetzt ein „dritter Welskrieg“, wie die Zeit fragte? Immerhin sieht man dort in der klassischen Sommerlochgeschichte über Welse, die gerade mit einer gewissen Hartnäckigkeit fränkische Badegäste anrasp...

Brause & Beeren am Samstag (26.7., 19 Uhr) in Kremmen!

Samstag, 26.7. (19 Uhr) Kultur & Beeren (Am Kanal 16, Kremmen)   Zu Beginn der Ferien fahren wir noch einmal ins Grüne nach Kremmen, das ist relativ nah am Paradies. Lämmer springen über die Wiese, Hähne singen mit, es grünt und blüht und eine Sommerbühne steht bereit. Ein wunderbarer Ort zum Lesen und Zuhören! Wir lachen am Samstag dem Sommer also noch einmal herzlich ins Gesicht und empfehlen, sich den kleinen Weg aus Berlin raus zu gönnen. Zu unserem beerenstarken Event!   Infos und Tickets hier !