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Posts

Posts mit dem Label "Volker Surmann" werden angezeigt.

Ficken in Rio (Eine Antwort auf Manuel Schubert in der taz)

Was bisher geschah: In Rio hat ein Journalist der amerikanischen Unterhaltungsplatform The Daily Beast enthüllt, dass es im olympischen Dorf bei der schwulen Dating-App Grindr, kurz gesagt, rund geht. Dazu streute er Andeutungen über prominente Athleten, die ihn angechattet hätten, sparte nicht mit süffisanten Hinweisen auf deren Identität, und berichtete, auch von muslimischen Sportlern kontaktiert worden zu sein, aus Staaten, in denen Homosexualität streng verboten sei. So weit, so sensationsgierig. Über The Daily Beast brach ein Shitstorn sondergleichen rein, weil die Andeutungen des Artikels doch in ihrer Konkretheit sehr nach Zwangsouting rochen. Verschiedentlich wurde kritisiert, dass der besagte Journalist hetero gewesen sei. Ich persönlich halte das für nicht sehr relavant. (Ich glaub, die Homomedien ärgerten sich bloß, dass sie nicht selbst auf die Idee gekommen waren. Ich bin mir allerdings sicher, dass sie sensibler mit Hinweisen auf Identitäten umgegangen wären...

Das "Special-Interest"-Blutbad von Orlando

Warum schockiert und und bestürzt mich das Attentat in Orlando so sehr? Und wieso wurmt es mich so sehr, dass die bundesdeutsche Öffentlichkeit zunächst viel weniger davon Notiz nimmt als von anderen Attentaten? Nach den Paris-Anschlägen wollten alle Charlie oder Paris sein, nach den Anschlägen in Belgien waren immer noch sehr viele Bruxelles. Nach dem Attentat in Orlando scheint nur die LGBT*-Szene tief berührt zu sein. Wo sind die Trauerflore bei Nationalspielern? Wo bleibt die Frage, ob man an einem Tag mit 49 Toten auf der Bühne lustig sein darf? Wieso wird das Brandenburger Tor nicht angestrahlt in den Farben von ... tja, welchen Farben eigentlich? Amerikas? War das denn ein Anschlag auf Amerika? Nein, es war ein Anschlag auf Schwule und Lesben. Und das macht offenbar alles anders. Flashback: Mein Blick nach Orlando beginnt Ostern in Berlin: Ich stehe mit zwei Freunden vor dem Berghain an. Ich gehe normalerweise nicht ins Berghain, nur einmal im Jahr zur schwulen SNAX-...

Jubilare & Kuchen

12 Jahre Brauseboys - die Jubilare Paul Bokowski, Nils Heinrich, Hinark Husen, Volker Surmann, Heiko Werning, Frank Sorge und Robert Rescue. Feiern macht hungrig, herzlichen Dank an Julia für die überraschende Geburtstagstorte. Vielen Dank auch allen Zuschauern, eure Ausdauer und euer Zuspruch tragen uns locker ins nächste Dutzend Jahre Lesebühne im Wedding. Mit Nils und Hinark fühlten wir uns höchst komplett, kommt bald wieder. Es war ein Fest!

Sassnitz

Wir wissen, all unser Bühnengeschehen sieht immer so mühelos und nebenbei gemacht aus. Da es dies auch ist, müssen wir gelegentlich, um schwere Denkarbeit zu suggerieren, Verschleierungsaktionen wie eine Programmklausur für unseren Jahresrückblick "Auf Nimmerwiedersehen 2013" machen. Und damit das auch jemand mitbekommt, hier ein paar Beweisfotos. Im Grunde arbeiten wir wie die Angler. Warten, warten, warten, bis was beißt. Vor allem die Naturbetrachtung inspiriert den Künstler. Hier ein Naturblick, der mühelos eine komplett weiße Seite hervorbringen kann. So arbeiten die alten Text- und Bühnenprofis schon immer.

Kandidatencheck: CDU/FDP

Links Hartmut Bade , Direktkandidat der FDP, der im Wahlkampf Bade-Salz verteilte. Als langjähriger Sympathisant der Brauseboys sympathisieren wir längst zurück, Westerwelle, Brüderle, Rösler, wenigstens die könnte er doch kurzfristig ersetzen. Schon etwas von der späten Uhrzeit gebeutelt hielt sich Direktkandidat Philipp Lengsfeld (CDU) zunehmend am Stehtisch fest. Heiko und Volker gaben sich redlich Mühe in den Interviews, beide Kandidaten aus der Reserve zu locken, das Montagsmaler-Ratespiel gewann knapp Philipp Lengsfeld durch Erkennen eines gezeichneten Döners. Zwischendurch griff Manfred Maurenbrecher in die Tasten unseres Flügels zum Beflügeln.

Kandidatencheck: Piraten/Linke

Für den ersten Donnerstag unserer Politwochen stellte sich für die Piraten Direktkandidatin Therese Lehnen den investigativen Fragen von Volker Surmann. Klaus Lederer tritt für die Linke in Mitte/Wedding an, hier in intensiver Plauderei mit Hinark Husen. Er kam von einer anderen Veranstaltung, auf der viel geschwitzt wurde. So dass er das Hemd gegen ein orangefarbenes T-Shirt wechseln musste (so die Legende). Hier noch einmal beide in gewisser Eintracht.

Daniel Gollasch

Die Politikwochen vor der Wahl in Berlin waren eine gute Idee, vielleicht wiederholen wir das Ganze zur nächsten Bundestagswahl. Bestimmt sogar. Leider habe ich selbst die meisten Abende verpasst und daher auch dort keine Fotos machen können. Frisch zurück aus Schweden war ich immerhin noch am letzten Donnerstag dabei. Politischer Gast hier der grüne Kandidat für den unsrigen Wahlkreis im Wedding: Daniel Gollasch. Und hier nochmal mit Volker und mir. Einer von uns dreien ist nicht Mitglied bei den Grünen.

Backstage

Backstage mit dem neuen Objektiv rumgespielt. Gab aber kaum Licht, die Herren Vorleser mögen es schummrig. Das hat Paul gemacht.

Novemberwetter

Novemberwetter ist gleich Brausewetter. Gerade noch auf Sardinien und jetzt plötzlich in Wien. Und da zufällig Volker in Wien auftrat, versuchte ich mich mal wieder in der Rolle des Zuschauers. Auf dem Weg zurück sahen wir das Schild.

Buchmesse: Panometer

Während man sich tagsüber auf der Messemondstation durch die Röhren die Füße wund läuft, wird in Leipzig selbst Tag und Nacht gelesen. Das Programm ist unglaublich umfangreich und lässt sich nur unter kippelnde Tische schieben, wenn der Tisch kippelt, weil ihm ein ganzes Bein fehlt. Ein Blick hinein verrät, dass ich quasi die ganze Buchmesse verpasst habe, obwohl ich mehrere Tage da war. Eine Veranstaltung aber habe ich durch eigene Mitwirkung nicht verpasst, die Präsentation zur Anthologie "Heimat, Heimweh, Heimsuchung" im beindruckenden Panometer. Souverän moderiert Herausgeber und Freund der Lurche Heiko Werning in seinem natürlichen Lebensraum, dem Leipziger Regenwald, der uns rundherum mit vielleicht zwanzig Meter Höhe und Durchmesser Obdach bot.  Ein kurzer Blick in den Fotowald kuriert jede " Avatar Emptiness " junger Menschen mit Katzenohren, die Pixelwelt Pandora entpuppt sich als müder Manga-Abklatsch und blau waren wir wegen der Bierpreise lange nicht. Üb...

Brause im Mastul

Sehr schön war der letzte Donnerstag, obwohl er nicht am angestammten Ort stattfand. Vielleicht auch ein bißchen weil , aber auf jeden Fall auch trotzdem wir ausnahmsweise nicht im La Luz lesen konnten, sondern im Kulturparadies Mastul nebenan unterkamen. Da wir eine technikaffine Bühne sind, beamten wir eine Videoübertragung der Lesung auf die Frontscheibe des Vereins. So konnte man uns auch von der Straße aus auf die Zettel gucken.

Signierstunde

Das Signieren von Büchern gehört zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. In den Zwischenzeiten kann man im La Luz auch sehr gut einfach mal die Beine baumeln lassen.

Volker kocht

Der vierte Schlemmerwochenkocher der Brauseboys brillierte mit einer zähen Masse voller Rosinen namens Pickert. Die platten Taler aus Teig werden in der Pfanne gebräunt und anschließend mit Leberwurst bestrichen. Eine Zuschauerin empfängt ihre Westfälische Derboblate, die gleich darauf rituell mit dem Westfälischen Acker (symbolisiert durch die Leberwurst) bedeckt wird. Vegetarier und Falkplanfalschfalter, Festnetz-Telefonierer, Garagentorfernbediener, Backofenvorheizer, Hörnchentunker und Weichei-Synonym-auswendig-Lerner konnten den(ihren) Pickert auch schnöde mit Marmelade ertränken.

Julian Surmann

Bzw. Volker als Julian & irgendwie auch beide in Augenhöhe. Also man weiß nicht so genau.

Gerollte Kragen

Kommilitone Surmann zur Eröffnung des intellektuellen Monats Februar im Laine-Art.