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Posts mit dem Label "weltraum" werden angezeigt.

Brauseboys am 14.7. (20 Uhr) in der Kufa: Open Air mit Lari

Oh, Wunder (von Frank Sorge) Die Wunder des Weltalls, unbegreifbar. Wie weit es wohl reicht, und ist noch jemand da? Wir haben ein Werkzeug, sehr kompliziert, das fängt altes Licht ein, bevor's dunkel wird. Alles, was wir sehen, ist schon sehr lange her. Frag nicht, was Zeit ist, die Antwort ist schwer. Es winkt niemand zwischen den Sternen, die sich immer weiter entfernen. Wir kommen hier nicht vom Fleck, die Erde bleibt unser Versteck. ~#~#~#~#~#~#~#~# Donnerstag, 14.7. /20 Uhr Kulturfabrik Moabit (Lehrter Str. 35) Die Brauseboys am 14.7. im Windlicht: Open Air mit Lari Dicke Regentropfen pladderten auf die Freilichtbühne, ein seltener Anblick. Bisher wusste sich das Wetter zu benehmen, wenn lustige Vorleser auf die Bühne gehen, dann ist es in der Regel - ja, logisch - heiter! Also haben wir uns doch etwas gewundert über den Regenausreisser. Keine Ahnung, wo der her kam, uns wurde Versteppung versprochen. Diese Woche wird es auch wieder so sein, die Welt der Meteorologie ist si...

Brauseboys am 31.3. (20 Uhr, 3G) im Slaughterhouse: Live + Stream mit Jana Berwig

In den Weiten des Internets (von Frank Sorge) Meine Augen suchen den Boden des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ab. Ich suche nach Steinen, die verrollt sind, nach Staub, der verweht ist, Rändern und Senken. Zwei Bilder habe ich vom selben Stück Land auf dem Kometen, der sich verändert, eins von 2014, eins von 2016, fotografiert von der Raumsonde Rosetta, die ihn zwei Jahre begleitet hat, in der Zeit, in der er sich der Sonne näherte und erwärmte. Kometen halt, dieser macht alle sechseinhalb Jahre seine Runde zwischen Jupiter- und Erd-Orbit. Wie sich seine Oberfläche verändert, versuche ich herauszufinden. Warum? Weil es sehr viele Fotos sind, mehr als die beteiligten Forscher anschauen können, und weil die KI, die das machen könnte, es auch noch nicht schafft. Also hilft es, wenn viele Menschen mitmachen und zudem der KI etwas beibringen können. Ich hänge hier jetzt fest, weil ich eine Email bekommen habe, dieses Projekt auszuprobieren, weil ich angemeldet bin bei einer Plattform fü...

Brauseboys am 7.6.: Astronaut für Deutschland

Schwerelos durch die Nacht (von Frank Sorge) Heute startet Alexander Gerst zur Raumstation ISS, wo er im Herbst als erster deutscher Astronaut sogar das Kommando übernimmt. 'Doch vorher verfolgt er aus dem All die Fußballweltmeisterschaft' kommentiert ein kleines Video der 'Welt' dazu. Im Grunde bleibt dem 'Astro-Alex' auch nicht anderes übrig, denn sein Treiben auf der Raumstation wird in den WM-Wochen niemand bemerken, da kann er genauso gut hier mitgucken. Einen Platz mit Überblick hat er. Und was ist so ein Astronaut denn auch schon gegen eine Fußballmannschaft, die ja mindestens aus elf waschechten Helden in viel kürzeren Hosen besteht? Die zudem richtig was leisten, ich meine, die können ihre Bälle ganz schön hart, sehr genau und wahnsinnig weit schießen. Kann der Alex das mit seinen Sternen und Planeten? Überhaupt der Weltraum? Was will man da, da ist doch nichts. Alle paar Jahrzehnte wird mal ein Fähnchen auf einem Felsen geschwenkt, ab und zu zählt...

Brauseboys am 7.12.: Wedding mit scharf

Ad Astra (von Frank Sorge) Es ist naturgemäß so, dass Kinder schneller sind als das Bild, das man sich gerade noch von ihnen gemacht hat. Das betrifft jedes Alter, viele Kinder bleiben in den Augen ihrer Eltern zum Beispiel so, wie sie waren, als sie ausgezogen sind. „Mama, ich bin vierzig!“ „Ach ja, stimmt.“ „Ich kann das mit den Schnürsenkeln schon alleine.“ „Komm, ich mach das schnell.“ So sitze ich mit meinen 2-jährigen vor dem Rechner, sie deuten auf ein Vorschaubild der aktuellen ‚Sendung mit der Maus’. „Aber das ist noch eher für ältere Kinder“, sage ich, „es ist eine ganze Sendung. Es geht um den Mond.“ „Ja!“ Na gut. Alexander Gerst erklärt die Mondphasen, es ist sehr anschaulich, aber, puh, Planeten, Sonnen, Monde, das ist vielleicht wirklich noch etwas abstrakt. Eine Außenbordkamera der ISS zeigt die Erde. „Die Erde“, sage ich, „da wohnen wir drauf, eine große Kugel. So sieht die aus dem Weltraum aus.“ „Ich will auch in den Weltraum!“, sagt mein Sohn. Ich sc...