Direkt zum Hauptbereich

Brauseboys am 12.6. (20 Uhr) mit Paul Weigl & Krause und Konsorten

Warum man Gras weiter verbieten sollte (von Frank Sorge)
 
1. Weil Alkohol viel gefährlicher ist (legal fällt das zu vielen auf).
2. Weil ein rassistischer Behördenchef in den USA das vor 90 Jahren sich mal so ausgedacht hat, um Schwarze und Latinos zu gängeln und die Bedeutung seiner Behörde zu sichern.
3. Weil man etwas braucht, um vom Konsum beliebter Leistungssteigerungsmittel abzulenken. Hinter dir! Ein dreiköpfiger Kiffer!
4. Weil es grün ist.
5. Weil es Menschen das Leben erleichtert (was der Elite vorbehalten sein sollte).
6. Weil es kaum etwas kostet, wenn es einfach wachsen darf, und viele teure Medikamente ersetzen kann. Man muss auch mal an die Pharmaindustrie denken.
7. Weil der soziale Zusammenhalt einer Gesellschaft gefährdet ist, wenn zu viele plötzlich wieder über Peace, Love and Happiness nachdenken.
8. Weil Jugendliche sonst keine netten Dealer mehr kennenlernen.
9. Weil sich Kriminelle zum Ausgleich etwas anderes suchen, um Geschäfte zu machen.
10. Weil alles immer so bleiben soll, wie es ist.
 
Freuen Sie sich auf die nächsten Folgen: Warum Schnaps natürlich an der Supermarktkasse zwischen den Süßigkeiten stehen muss. Warum man sich nie berauschen sollte (außer mit einem Gläschen). Warum in Bayern Recht und Ordnung herrschen. Warum man Symptom und Ursache nie verwechseln kann, wenn man sich im Recht fühlt. Warum man Dinge nicht verstehen muss, um sie abzulehnen.


Donnerstag, 12.6. (20 Uhr)
Haus der Sinne (Ystader Str. 10)
 
Wenn man die Augen und Ohren zumacht, dann geht es gerade mit der Weltlage, alles ruhig, alles dunkel, aber herrje, da riechts plötzlich nach Rauch. Huch, das ist ja ein Pulverfass, auf dem wir umherschaukeln. Dann merkt man es doch, die Lage ist kritisch. Hüben wie drüben, oben wie unten, innen wie außen. Was uns aus beruflichen Gründen übrig bleibt, ist die Sache auch kritisch zu betrachten, besser noch satirisch, oder uns schlicht lustig zu machen. Das können die nämlich nicht ab, diese Diktatoren da draußen. Es wird Zeit sie wegzulachen, und wenn sie dann immer noch nicht weg sind, muss weitergelacht werden. Damit hier klar ist, wer als letzter lacht. Derlei trübe Gedanken vertreibt man am besten unter Menschen, mit humorvollen Texten, krachenden Liedern, gemeinsamer Heiterkeit. Unsere Aufgabe auch für diesen Donnerstag im Haus der Sinne mit unseren Gästen Paul Weigl & Krause und Konsorten.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 4.6. (20 Uhr) mit Mareike Barmeyer, Jobinski und Bjarne

Alles im Blick (von Frank Sorge) Susanne sammelt schon gute Momente, ich könnte vielleicht die filmischen abgreifen. Wie ich gerade im Wedding nach Hause gelaufen bin, am Parkplatz vorbei, ein paar Heckleuchten entlang, als plötzlich ein offener Pizzakarton auf einer Motorhaube in den Blick kam, mit verlockend frisch leuchtenden Pizzastücken. Von links pirschte sich eine Krähe an das Auto heran, die gleiche Begehrlichkeit im Blick, schon beim nächsten Schritt aber kam rechts der kauende Autobesitzer in Sicht. Ich blieb stehen und blickte die Krähe und ihn an, er die Krähe und mich, wir lächelten gleichzeitig amüsiert.  “Vorsicht!”, sagte ich zu ihm, “im Wedding muss man immer aufpassen!”  “Mach ich!”, bestätigte der freundliche Nachbar, "Hab alles im Blick!”  Wir fixierten die ertappte Krähe, die sich zurückzog. Heute ging sie leer aus, Abspann, Ende. Die Brauseboys am Donnerstag, 4.6. (20 Uhr)  Mit Mareike Barmeyer , Jobinski und Bjarne Haus der Sinne (Ystader St...

Brauseboys am 17.7. (20 Uhr) mit Jakob Hein und Sedlmeir

Trau keiner KI (von Frank Sorge)   Nach dem Debakel von letzter Woche, als Elon Musks KI Grok, befreit von den ‘Fesseln der Wokeness’, unter anderem Erdogans Mutter beleidigte, wurde direkt die nächste Version vorgestellt, Nummer 4. Also ist klar, warum Musk die Version 3 spontan radikalisierte, weil sie ohnehin kurz vor dem Austausch stand. Das ist sogar recht logisch, aber nicht, um den Schaden zu begrenzen. Mit einem solchen Gedanken verliert der reichste Mann der Welt keine Zeit, es war nur ein weiterer Test, um zu erkennen, was man anders oder unauffälliger machen muss, damit die KI rechtslastig argumentiert. So wird jetzt berichtet, dass der neue Grok bei diversen Anfragen zu kontroversen Themen auf dem Weg zu einer Antwort erst einmal Elons eigene Sicht der Dinge auf Twitter abfragen und entscheidend relevant verarbeiten muss. Das ist lächerlich und gefährlich zugleich. Denn eine Information fehlt noch, Grok soll künftig in den US-amerikanischen Behörden mitarbeiten, zuvord...

Brauseboys am 7.5. (20 Uhr) mit Susanne Schirdewahn und Paula Linke

Stiefel waschen (von Frank Sorge) Tourismus in Deutschland, mal wieder typisch! Versprochen wird eine Gummistiefelwaschanlage, aber vorhanden ist dann nur eine Gummistiefelwaschecke, in der man alles selber machen muss! * Die Brauseboys am Donnerstag, 7.5. (20 Uhr)  Mit Susanne Schirdewahn und Paula Linke Haus der Sinne (Ystader Str. 10) Es war ein schöner Ausflug in den Wedding, aber irgendwann ist auch immer gut mit dem Reisen. Vor allem, wenn man so doppelt erlesenen Besuch bekommt wie diesen Donnerstag, da will man nicht improvisieren, da will man auch mal festlich präsentieren: Den Donnerstag in aller Pracht, tada! Mit uns, dem netten Team des Haus der Sinne und unseren Gästen. Susanne Schirdewahn ist bildende Künstlerin und Autorin im Prenzlauer Berg und lauscht monatlich an Des Esels Ohr, die Musikerin Paula Linke swingt und singt sich durch Stadt und Land und wirbt für vermehrtes Küssen. Da treten wir Herren natürlich frisch geduscht an uns lassen uns nicht lumpen, wir L...