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Dönermesse


Der Papst kann zu Hause bleiben, ich bin am Wochenende lieber zur Dönermesse DÖGA gegangen. Das zweite Mal fand sie statt und der Sonntag war erstmals Besuchertag. Viele Besucher fanden sich am Sonntagnachmittag ein, vor allem junge, zugezogene Studenten. Denn für Studenten war der Eintritt kostenlos, was vermutlich auf irgendeinem Radiosender für junge, zugezogene Studenten verbreitet wurde. Ich lernte einen netten Dönerbrotfabrikanten aus Neukölln kennen und fotografierte ihn, das Foto sollte ich ihm unbedingt senden. So war es auch vereinbart, leider ist die Emailadresse auf seiner Visitenkarte nicht korrekt. Aber ist korrekt, dann rufe ich mal an und frage nach der richtigen. Gesetzt den Fall, wenigstens die Telefonnummern auf der Visitenkarte stimmen.


Außerdem präsentierten sich Dönerfleischfirmen wie diese.


Und natürlich nicht nur mit schönen Schildern, sondern auch schönen Schnipseln vom Fachmann. Aber Dönerschneider weltweit, seid gewarnt! Man plant, euch zu ersetzen.


Der Dönerroboter ist schon fünfzigmal verkauft worden, aus guten Gründen, behauptet der Hersteller Alkadur. Und lest die Liste noch einmal, um die subtile Kritik an euch zu entschlüsseln. Bedeuten die ersten fünf Punkte nicht eigentlich dann:
-Ständig wollt ihr selbst was essen oder nach Hause zu euren Familien
-Ihr seid enorm unflexibel
-Ihr schneidet krumm und schief
-Ihr habt dreckige Fingernägel
-Eure Dönerschnipsel sehen scheiße aus, und sind zu dick, zu groß oder zu klein

Hier an diesem Bild fehlt eindeutig etwas im Gegensatz zu dem vorletzten Bild, oder? Ihr!




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