Umarmt den Computer Nachdem letzten Montag sogar der Papst in einer Botschaft an seine Priester den sozialen Netzwerken im Internet seinen Segen gegeben hat, kann man wohl endlich schadlos die eigenen Freuden der Netznutzung verkünden. Nicht, dass man dafür den Papst brauchen würde, aber wo er schon mal da ist, kann man ihn ja auch vor den Karren spannen. Eher muss man fürchten, wirklich der letzte zu sein, der dem Ganzen was Positives abgewinnen kann, wenn man schon vom Papst überholt worden ist. Der Wind hat sich gedreht, gerade eben noch hatten die kritischen Stimmen die Oberhand. Sie riefen: "Hier gibt es doch nichts Echtes, wo bleibt der reale Kontakt, wir werden alle zu vereinsamten Grottenolmen". Die Welt schien also in Folge der weiteren Digitalisierung ganz klar auf ihren Untergang zuzusteuern. So wurde der Autor dieser Zeilen manches Mal im Stammkültürverein ausgelacht, wenn er das vom Mund abgesparte Netbook hervorholte, um am Tresen zu twit...