Direkt zum Hauptbereich

Premiere am 23.12.: Auf Nimmerwiedersehen 2010

Das Jahr 2010
ist fast vorbei und jetzt wird es ernst. Eigentlich wird es lustig, bzw. meinen wir es ja besonders ernst, wenn es lustig... na, eigentlich ist klar. Wochen und Monate haben wir Weddinger Vorlesewichtel in unseren Stuben geklöppelt, geformt, geklebt, um das Programm unseres Jahresrückblicks rechtzeitig zu Weihnachten aufzurichten, zu schmücken und mit Festbeleuchtung zu versehen. Und jetzt steht es da fertig vor uns und wir staunen. Was für ein Jahr, Mannomann, so eins kommt wohl nicht wieder, das müssen wir jedem zeigen! Gesagt, getan - schon am Donnerstag tragen wir das Ding aus dem Wedding raus in die Mitte der Stadt, pilgert mit und tragt dieses glitzernde Jahr mit uns gemeinsam zur Müllkippe der Geschichte. Da werfen wir es hin, zünden es an und schaffen es ab. Passende Bestseller des Jahres können gerne als Brandbeschleuniger gespendet werden - was natürlich nur Spaß ist, bzw. ernst in dem Sinne, dass nur mit Spaß darüber ernsthaft... ihr wisst schon. Allen, denen wir nicht mehr vor Weihnachten ein schönes Weihnachten wünschen können, wünschen wir hiermit schöne Weihnachten. Wir finden es toll, dass ihr euch entschieden habt, erst nach Weihnachten, aber dafür dann dreimal, jeweils mit großem familiären Anhang und allen euren Facebookfreunden zu unserem Rückblick zu kommen. Dafür lieben wir euch, ihr seid die Besten, wir wollen nie mehr ohne euch sein! 
~#~#~#~#~#~#~#~#
AUF NIMMERWIEDERSEHEN 2010 - Ein Jahr schafft sich ab

Es ist wieder soweit: Zum 5. Mal gibt es unseren traditionellen Jahresrückblick im Kookaburra – nach dem überragenden Erfolg der letzten Jahre, dieses Mal gleich mit 13 Vorstellungen! 



Wir zerren unsere Erinnerungen hervor und holen zum Rundumschlag aus: Ein Abend zwischen Sarrazin und Vulkankatastrophen, zwischen Love Parade und Vuvuzelas, zwischen Integration und 3D, zwischen Köhler und Kachelmann, Erika Steinbach und Lena Meyer-Landrut, zwischen Kopftuchmädchen und Helene Hegemann. Welche Ereignisse des Jahres wollen sich einfach nicht integrieren und gehören endgültig abgeschoben, dorthin, wo der Pfeffer der Geschichte wächst? 

Frische Texte, scharfsinnige Betrachtungen, herzerwärmendes Liedgut und absurde Multimedia-Präsentationen mit Paul Bokowski, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann und Heiko Werning. 

Erstmalig am Donnerstag, 23.12. >20.30 Uhr
Kookaburra (Schönhauser Allee 184, nahe U2 Rosa-Luxemburg Platz)
Kartenreservierung: 030-48623186
Karten und Infos: http://www.comedyclub.de
Ausführlich informiert auch: www.brauseboys.de

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brauseboys am 17.7. (20 Uhr) mit Jakob Hein und Sedlmeir

Trau keiner KI (von Frank Sorge)   Nach dem Debakel von letzter Woche, als Elon Musks KI Grok, befreit von den ‘Fesseln der Wokeness’, unter anderem Erdogans Mutter beleidigte, wurde direkt die nächste Version vorgestellt, Nummer 4. Also ist klar, warum Musk die Version 3 spontan radikalisierte, weil sie ohnehin kurz vor dem Austausch stand. Das ist sogar recht logisch, aber nicht, um den Schaden zu begrenzen. Mit einem solchen Gedanken verliert der reichste Mann der Welt keine Zeit, es war nur ein weiterer Test, um zu erkennen, was man anders oder unauffälliger machen muss, damit die KI rechtslastig argumentiert. So wird jetzt berichtet, dass der neue Grok bei diversen Anfragen zu kontroversen Themen auf dem Weg zu einer Antwort erst einmal Elons eigene Sicht der Dinge auf Twitter abfragen und entscheidend relevant verarbeiten muss. Das ist lächerlich und gefährlich zugleich. Denn eine Information fehlt noch, Grok soll künftig in den US-amerikanischen Behörden mitarbeiten, zuvord...

Brauseboys am 10.7. (20 Uhr) mit Danny Dziuk und Matthias Hufnagl

Die Welsnachrichten reissen nicht ab   Welsnachrichten IV (von Frank Sorge)   Der Wels schlägt zurück am Brombachsee. Kaum sind die 120 Filets des erschossenen Fisches verspeist, gab es erneut einen Welsangriff an einer Badeinsel. Die AfD versucht mit einer Anfrage an die Fischereibehörden Stimmung zu machen, aber die Vornamen der auffälligsten Welse sind Michael, Andreas und Thomas. Man hatte mit den ach so typischen Welsnamen Waldemar, Walter und Wanda gerechnet.  Welse leben auch in den Berliner Badeseen, vor allem im Schlachtensee und der Krummen Lanke. Der dort ansässige Wels e.V. hievt wohl fünfzig Welse pro Jahr aus dem Wasser auf den Grill, ohne dass weltweit Memes dazu entstehen oder Proteste losgeschlagen werden.   Die Welslage (von Heiko Werning)   Droht jetzt ein „dritter Welskrieg“, wie die Zeit fragte? Immerhin sieht man dort in der klassischen Sommerlochgeschichte über Welse, die gerade mit einer gewissen Hartnäckigkeit fränkische Badegäste anrasp...

Brause & Beeren am Samstag (26.7., 19 Uhr) in Kremmen!

Samstag, 26.7. (19 Uhr) Kultur & Beeren (Am Kanal 16, Kremmen)   Zu Beginn der Ferien fahren wir noch einmal ins Grüne nach Kremmen, das ist relativ nah am Paradies. Lämmer springen über die Wiese, Hähne singen mit, es grünt und blüht und eine Sommerbühne steht bereit. Ein wunderbarer Ort zum Lesen und Zuhören! Wir lachen am Samstag dem Sommer also noch einmal herzlich ins Gesicht und empfehlen, sich den kleinen Weg aus Berlin raus zu gönnen. Zu unserem beerenstarken Event!   Infos und Tickets hier !